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Neue Untersuchungsmethode bei MCS

Neue Diagnostikmethode bei MCS





Das Institut für Umweltmedizin KEAC in den Niederlanden, geleitet durch Dr. J. Kamsteeg, einem langjährigen Berater von PureNature, hat ein neues Testverfahren entwickelt, welches MCS Patienten auf ihrer Suche nach therapeutischen Wegen hilfreich sein könnte.


KEAC beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Hämopyrrollactamurie (kurz HPU), eine vererbbare Stoffwechselerkrankung die vornehmlich bei Frauen vorkommt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa 5-10 % der Bevölkerung unter HPU leidet.
Aus den USA ist seit Jahren bekannt, dass viele MCS Patienten gleichzeitig unter Porphyrinopathien leiden. HPU gehört zu diesen Störungen des Porphyrinstoffwechsels, welche in der von der WHO herausgegebenen International Classification of Diseases (ICD9) unter der Nummer 277,1 aufgeführt ist.

Bei HPU wird eine erhöhte Menge an Pyrrolen ausgeschieden. Die bei Übergang vom latenten ins manifeste Stadium auftretenden Symptome werden ausgelöst durch Licht, Infektionen, Stress, porphyrogene Medikamente (z.B. Psychopharmaka, Antibiotika uvm.) und Chemikalien. Alleine die Liste der Chemikalien betrifft über 3000 verschiedene Substanzen, darunter auch viele Pestizide, sowie Schwermetalle.

Nachfolgende Symptome können u.a. bei HPU auftreten: Blasses Äusseres, Muskelspasmen, Lichtempfindlichkeit, Oberbauchschmerzen, keine Traumerinnerung, Migräne, Kopfschmerzen, Menstruationsprobleme, Anfälligkeit für Infekte, Ermüdung, usw.
Die Symptome beruhen auf der Blockade des Porphyrinstoffwechsels und der Anreicherung von Porphyrinen in bestimmten Organen und Entgleisung hormonaler Prozesse, nicht dagegen auf toxischen Konzentrationen der porphyrogenen Substanzen. Damit erklärt sich vielfach auch die Reaktion MCS Kranker auf minimalste Konzentrationen von Chemikalien.
Der Schweregrad der Störung kann weit variieren. Die Symptome liegen meist im neurologischen und psychischen, bzw. neuropsychiatrischen Bereich.

KEAC hat hierzu ein auf den Patienten abgestimmtes Behandlungsprogramm entwickelt. Eine Therapie nimmt jedoch viele Monate in Anspruch.

HPU kann durch eine Laboruntersuchung als HPL im Urin (10ml) bestimmt werden. Der Test kann Zuhause mit einem Testkit, welches über KEAC angefordert werden kann, durchgeführt werden.

Weitere Infos direkt über die Klinik unter
e-mail:
Das HPU Testkit erhalten Sie über: KEAC – Deutschland, Barskamper Weg 14, 21368 Dahlem, Tel: 05851-602769


Autor: Silvia Müller
Datum: Mai 2003
Referenzen: Die Referenzen können auch unter o.g. email Adresse angefordert werden.






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