Monatsarchiv für Januar 2008

Bioprodukte – Ein Trend?

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Immer wieder hören wir in den Medien, dass Bio-Produkte „in” sind. Die Nachfrage nach Bio-Produkten ist in den letzten Jahren stets angestiegen. Ist diese begrüßenswerte Entwicklung nur ein Trend?

Allergien auf Nahrungmittelzusätze wie z.B. Aromen, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren u. a., Reaktionen auf Kosmetikprodukte, Überempfindlichkeiten auf Duftstoffe, Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit, Neurodermitis und zunehmende Allergien sind Begleiterscheinungen unserer modernen Zivilisation. In unseren Nahrungsmitteln sind Pestizidrückstände an der Tagesordnung, vielfach auch in Deutschland verbotene. Diese „Nebenwirkungen” unserer hochtechnisierten und modernen Lebensweise sind der Preis für den weiter schreitenden Fortschritt. Dass immer mehr Menschen zu Bio-Nahrungsmittel, Naturkosmetik und bspw. zu laktosefreien Produkten greifen, lässt sich eben auch dadurch erklären. Viele Menschen sind heutzutage auf „saubere” Produkte angewiesen. Durch ihre starken Beschwerden, ausgelöst durch die vielfältigen Zusätze / Pestizidrückstände in Nahrungsmitteln und durch verschiedenste Schadstoffe in anderen Dingen des täglichen Lebens, können sie sogar lebensnotwendig sein für diese Menschen.

Neben dem positiven Effekt für die Gesundheit, ist der Griff nach Bio-Produkten auch eine Unterstützung für umfassenderen Umweltschutz. Biologisch erzeugte Lebensmittel wirken sich bereits im Produktionsprozess positiv auf die Umwelt aus. Pestizide und Herbizide, die das Grundwasser, den Boden, oft ein ganzes Gebiet  verseuchen und Anwohner wie Anwender krank machen, kommen nicht zum Einsatz. Der Verzicht auf die giftigen Pestizide sorgt stattdessen für Artenvielfalt, denn im Nu breiten sich wieder hübsche „Unkräuter“ und seltene Tiere aus.

Auch dadurch, dass in Bioprodukten wesentlich weniger Zusätze enthalten sind, werden viele produktionsbedingte negative Nebenerscheinungen minimiert. Tiere, die aus biologischer Haltung stammen, werden artgerecht gehalten und gefüttert. Skandale wie BSE wären dadurch vermeidbar gewesen, denn Tiere aus artgerechter Haltung werden nicht mit Tiermehl gefüttert, und Antibiotika dürfen nur in Notfällen verabreicht werden. Entscheidet sich der Verbraucher zum Kauf von biologisch erzeugten Fleisch- und Geflügelprodukten, wird dadurch nicht zuletzt Tierquälerei unterbunden. Man unterstützt durch diese Kaufentscheidung den Tierschutz und Umweltschutz. Somit tragen Menschen beim Griff zu Bio-Produkten zu einem besseren Tier- und Umweltschutz und Erhalt der Artenvielfalt bei.

Die verstärkte Nachfrage nach Bio-Produkten ist viel mehr als nur ein Trend.

12 Tipps für umweltbewusstes & gesundes Leben

Für die Umwelt eintreten ist Aufgabe von uns allen…

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Unser Planet leidet, es ist an der Zeit, dass wir sorgsamer mit den Ressourcen und unserer Umwelt umgehen. Jeder kann mit ein wenig Nachdenken und Know How zu einer gesünderen Umwelt und damit auch zu eigenem gesünderen Leben beitragen

  1. Verwenden Sie möglichst viel wieder, statt ständig neu zu kaufen. Schauen Sie sich um, ob es nichts Gebrauchtes gibt.
  2. Umgeben Sie sich mit natürlichen dauerhaften Materialien, statt mit Umwelt belastenden Kunststoffmaterialien.
  3. Vermeiden Sie unnötige Produkte wie z.B. Raumduftsprays, „Lufterfrischer“. Sie belasten die Umwelt und sind oft gesundheitsschädigend. Lüften Sie stattdessen, frische Luft kostet nichts!
  4. Steigen Sie um auf Bio, das entlastet die Umwelt und ist besser für Ihre Gesundheit. Lokal einkaufen beim Biobauern minimiert Transportwege.
  5. Füllen Sie die Waschmaschine komplett, nicht nur zum Teil. Trocknen Sie die Wäsche draußen, statt im Trockner.
  6. Schalten Sie Elektrogeräte aus, wenn Sie nicht benötigt werden. Ziehen Sie den Stecker, denn viele Geräte verbrauchen sonst weiter Strom.
  7. Vermeiden Sie Wasser aus Flaschen. Viel Wasser trinken ist zwar gesund, aber die Transportwege sind oft lang. Vor allem Wasser aus Kunststoffflaschen verschleißt Ressourcen und gilt als Umweltverschmutzer. Filtern Sie Ihr Leitungswasser. Das spart Geld und Ressourcen.
  8. Nehmen Sie einen Einkaufskorb oder eine Einkaufstasche, statt ständig durch neue Plastiktüten die Natur zu belasten.
  9. Vermeiden Sie aufwendig verpackte Produkte.
  10. Warten Sie Ihr Auto regelmäßig, damit es weniger Kraftstoff verbraucht und die Umwelt nicht unnötig belastet. Gehen Sie viel zu Fuß.
  11. Kümmern Sie sich um „Grüne Energie“ zur Stromversorgung.
  12. Pflanzen Sie einen Baum im Garten. Er filtert die Luft, produziert in seinem Leben Tonnen von Sauerstoff und bindet das Treibhausgas Kohlendioxid in Form von Kohlenstoff.

Ursache für häufige Kopfschmerzen und Koordinationsstörungen

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Unerträgliche Kopfschmerzen, Schwindel, Unsicherheit beim Gehen, Fallenlassen von Gegenständen, ein Alptraum, der jedem Betroffenen das Leben schwer macht. Es lohnt sich herauszufinden, woher solche Beschwerden kommen. Bekannterweise können Nahrungsmittel eine Ursache dafür darstellen. Wein, Schokolade oder Käse sind vielen Kopfschmerzpatienten als Auslöser schon lange bekannt, und sie meiden sie konsequent. Trotzdem kommen die rasenden Kopfschmerzen ständig wieder. Ist doch kein Nahrungsmittel der Grund? Kann, muss aber nicht der Fall sein, denn es gibt einen weiteren häufigen Auslöser, der noch viel zu wenig diskutiert wird: Gluten.

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Ein traumhafter Montagmorgen, kein „Just another Monday“

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Montag, früh aufstehen und arbeiten ist angesagt. Nach einem relaxten Wochenende hat man nicht so recht Lust dazu. Wer jedoch am heutigen Montagmorgen die Augen rechtzeitig aufschlug, der wurde belohnt. Wer dann rasch aufstand und aus dem Fenster schaute, wurde noch mehr belohnt. Ein phantastischer Morgenhimmel in blassrosa getaucht, verlockte geradezu aufzustehen und staunend am Fenster zu verweilen. Was für ein Morgen! So einen Anblick muss man voll auskosten, es verleiht Kraft für den ganzen Tag. Für alle, die schon wieder einen „Just another Monday – Durchhänger“ haben, habe ich diesen wunderschönen Montagmorgen photographiert. Schaut Euch das Bild an und tankt Kraft, denn die Woche ist noch lang.

Nicht in die Krankheit vertiefen

Allergiker und Umweltkranke werden häufig mit ihren Beschwerden in Frage gestellt. Man solle sich nicht zuviel mit den eigenen Problemen beschäftigen, nicht soviel darüber lesen, dann gehe es einem besser, sind Standartredewendungen mit denen Erkrankte konfrontiert werden. Einen besser sitzenden Schlag in die Magengrube kann sich niemand vorstellen, der täglich mit seinem Körper kämpfen muss. Keiner käme bei einem Krebs- oder AIDS Kranken auch nur ansatzweise auf die Idee, die Existenz der Krankheit gegenüber dem Erkrankten derart in Frage zu stellen, zu hinterfragen oder in Abrede zu stellen.

Adrette Kleidung, ein wenig ökologisches Make up ohne Allergene, schon fühlt sich jeder besser. Die Fassade kann man richten und es hilft einem emotional, wenn wenigstens nach außen alles paletti ist. Doch auch das darf bei Allergikern und Umweltkranken nicht sein. Sie berichten, dass Ihnen von Bekannten und sogar von Ärzten entgegen gehalten wird, sie sähen noch gut aus, so schlimm könne es nicht sein. Genau das Gegenteil wird Erkrankten mit anderen schweren Krankheiten zuteil. Sie bekommen regelrecht Beifall, weil sie sich eben nicht hängen lassen, sich noch hübsch anziehen und nach außen die Schwere ihres Leidens kaschieren.

Sollten Allergiker und Umweltkranke besser wie eine graue Maus auftreten und keine Literatur mehr in die Hand nehmen über ihre Erkrankung? Steht Wissen und adrettes Aussehen einer Verbesserung des Gesundheitszustandes im Wege?

Hausstaub, die unterschätzte heimliche Gefahr

Wer wischt schon gerne Staub? Ich nicht, da bin ich ehrlich. Aber was sein muss, muss sein, besonders wenn man heftig auf Hausstaubmilben reagiert. Die Milben sind allerdings nicht das einzige Problem und vor allem nicht das Größte.

Hausstaub ist keine Angelegenheit, die nur für Hausfrauen relevant ist, denn außer dem Ärgernis, dass er ständig beseitigt werden muss, kann er auch eine der größten Schadstoffquellen für die ganze Familie darstellen. Er bietet ein willkommenes Reservoir u. a. für Schwermetalle, Antiflammschutzmittel, Pestizide und Weichmacher. Insbesondere Kinder sind gefährdet, denn sie haben direkten Kontakt, da sie oft auf dem Boden spielen und auch Dinge in den Mund nehmen. Weil Kinder noch in der Entwicklungsphase stecken, kann Schadstoffbelastung zu erheblichen Auswirkungen, insbesondere auf deren Nervensystem führen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ihre Körperorgane ebenfalls noch in der Entwicklungsphase befinden, einschließlich der Organe, die Schadstoffe entgiften. Chemikaliensensible und Allergiker stellen eine weitere Risikogruppe dar.

Belastungsquelle im Haushalt: Staub
In Kanada wurde im vergangenen Jahr eine staatliche Studie mit vierjähriger Laufzeit über Hausstaub gestartet. (1) Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die ganze Problematik, die mit dem Staub in unseren Häusern verbunden ist, allgemein sehr unterschätzt wird. Möbel, Elektronikgeräte, Baumaterialien, selbst Spielzeug haben eines gemeinsam. Sie gasen ständig darin enthaltene Schadstoffe aus. Diese werden im Hausstaub gebunden und durch ihn im gesamten Wohnraum verteilt. Wer den anfallenden Staub nicht regelmäßig beseitigt, ist in erhöhtem Maße einer potentiellen Belastungsquelle ausgesetzt. Kinder sind besonders in Gefahr, denn sie erleiden durch Hand-Mundkontakt schnell eine Überexposition, gaben die Wissenschaftler von Health Canada schon jetzt bekannt.

Von der Strasse ins Haus
Wo die ganzen Bestandteile aus dem Hausstaub letztendlich herkommen, ist für Wissenschaftler noch weitgehend ungeklärt. Ein bekannter Faktor ist jedenfalls der Staub, der durch unsere Schuhe ins Haus eingebracht wird. Mit ihm werden nicht nur Bakterien und Keime eingeschleppt, sondern auch Schadstoffpartikel aus dem Straßenverkehr, Pestizide, Chemikalien, Schimmelpilze, Pollen und vieles mehr. Gerade im ländlichen Bereich bspw. ist die Pestizidbelastung durch die Landwirtschaft oft überproportional hoch, deshalb ist es gerade dort wichtig die Schuhe an der Eingangstür auszuziehen. (2,3)

Was ist so schlimm an Staub
Hausstaub ist so bedenklich, weil er zum Großteil aus Feinstaub besteht, welcher lungengängig ist und somit sofort in den Blutstrom gelangt. Bei einigen Chemikalien und Metallen ist dies besonders ausgeprägt. Sie sind Speichergifte und reichern sich in unserem Körper an. Manche dieser Speichergifte, wie die in jedem Hausstaub zu findenden polybromierten Antiflammschutzmittel, verbleiben über Jahre bis zu Jahrzehnten in unseren Körpern. In diesem Zeitraum kommt ständig Neues hinzu, was neben Wechselwirkungen mit anderen Chemikalien, zwangsläufig weitere Konsequenzen mit sich bringt.

Schwermetalle wie bspw. Blei und Quecksilber, die sich ebenfalls im Hausstaub anreichern, werden in Innenräumen teils in Konzentrationen gefunden, die höher sind, als im jeweiligen Wasser oder der Erde rings um das Wohnumfeld. Als weiteres aufaddierendes Übel gelten allgemeine Allergene von Haustieren, Hausstaubmilben, Pollen und Schimmelpilze, die das Immunsystem von Allergikern zusätzlich belasten.

Staubwischen ist angesagt
Um die Gefahrenquelle Hausstaub zu begrenzen, ist gründliches regelmäßiges Saugen und Wischen erforderlich. Häufiges Händewaschen, insbesondere bei Kindern, trägt zu Reduzierung der Belastung bei. Schuhe sollte jeder grundsätzlich beim Betreten des Wohnraumes ausziehen, um insbesondere das Einschleppen von Schwermetallen und Pestiziden zu verringern. Bei Flammschutzmitteln, die in erheblichen Mengen im Hausstaub angereichert sind, wird es schwieriger, denn sie gasen permanent aus unseren Haushaltsgeräten, Polstermöbel, etc. aus, ohne dass wir dies verhindern können. Die beste Lösung, um Staub und seine Auswirkungen in Schach zu halten, ist neben den bereits erwähnten Maßnahmen, im und um das Haus herum so weitgehend wie möglich auf Chemikalien zu verzichten, denn es wird noch eine Weile dauern, bis Wissenschaftler die ganze Hausstaubproblematik entschlüsselt haben. Also her mit Staubtuch, Saubsauger und Wedel.

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