Monatsarchiv für April 2008

Der beste und günstigste Wäschetrockner

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Im Elektrofachhandel steht ein Wäschetrockner neben dem anderen und als Hausfrau ist man überfordert, welches Gerät am besten geeignet ist. Neben der Kapazität und dem Preis gelten Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit als Hauptkriterien für die Kaufentscheidung. Guter Rat ist oft teuer, doch es gibt ihn, den besten Wäschetrockner der Welt, und er ist weltweit erhältlich.

Stromfresser enttarnen
Wäschetrockner sind im Stromverbrauch recht hoch angesiedelt im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten. Die Laufzeit zum Trocknen für eine Wäscheladung beträgt mindestens eine Stunde und je nach Art der Textilien können es auch über zwei Stunden sein, die das Gerät läuft und Energie verbraucht. Neuere Geräte schneiden weitaus besser ab, als Wäschetrockner, die man schon seit 15 Jahren in Gebrauch hat. Durch ein Energiemessgerät, das es für ganz wenig Geld im Fachhandel gibt, kann man schnell enttarnen, ob der eigene Wäschetrockener zu den Umweltsündern gehört, der einem zusätzlich den Geldbeutel klammheimlich plündert.

Wäsche trocknen und die Umwelt schonen
Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht, sich vor dem Kauf eines neuen Wäschetrockners, ausgiebig zu informieren. Zeitungen wie Ökotest können eine gute Hilfe sein. Auch Verbraucherzentralen geben gerne Rat und haben oft Testzeitungen zur Ansicht ausliegen. Wenn trotzdem Unsicherheit aufkommt, sollte man sich ruhig die Mühe machen, die Hersteller von verschiedenen Geräten zu kontaktieren und kritische Fragen stellen. Gerade durch direkten den Kundenkontakt werden Hersteller erst richtig aufmerksam auf die Bedürfnisse des Marktes, was zu einem positiven Wandel auf dem Markt führen kann.

Der beste Wäschetrockner von allen kostet nichts
Umweltbewusstsein und Energiesparen werden zwischenzeitlich gelebt, für die wenigsten Menschen sind sie lediglich lästige Schlagworte in den Medien. Wer seine Mitmenschen befragt, bekommt erstaunliche Antworten, wie weit Umweltbewusstsein in ihrem Alltag eine Rolle spielt. Von Herzen gerne würden viele noch mehr tun für unsere Umwelt, wenn sie nur wüssten wie und daran sind sogar Kinder und Jugendliche beteiligt.

In Punkto Wäsche trocknen ist es nicht schwer, den besten Wäschetrockner der Welt zu finden, der Ressourcen spart, nicht recycelt werden muss, die Umwelt nicht belastet, wunderbar frisch riechende Wäsche zaubert und sogar kostenlos erhältlich ist. Es ist der Wind.

Autor:
Silvia K. Müller, April 2008

Mediterrane Ernährung bedeutet weniger Allergien für Kinder

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Der große gesundheitliche Nutzen mediterraner Ernährung mit viel Obst und Gemüse wurde durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt. Kinder, die eine bodenständige mediterrane Ernährung essen, haben ein 30% geringeres Risiko an Heuschnupfen zu erkranken.

Gesunde Nahrung – weniger Allergien

Wissenschaftler aus Spanien, Griechenland und England erforschten, welche Auswirkungen mediterrane Ernährung auf Kinder hat. Sie

untersuchten hierzu 690 Kinder im Alter zwischen 7 und 18 Jahren, die auf Kreta oder in ländlichen Bereichen Griechenlands lebten. Das Ergebnis ist sehr überzeugend, denn 30% weniger Kinder litten unter

Heuschnupfen, als Kinder, die herkömmlich mit Fertignahrung und dergleichen ernährt werden. Kinder, die große Mengen von Früchten täglich zu sich nahmen, litten sogar bis zu 60% weniger

unter Heuschnupfen.

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Häufiger Schwimmbadbesuch kann zu Heuschnupfen führen

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Rote Augen, rauer Hals, Brennen der Schleimhäute und Atemwege nach einem Schwimmbad-besuch kennt jeder, der schon öfter ein Schwimmbad besucht hat. Anzeichen, die darauf hindeuten, dass der Kontakt mit Chlor und chlorhaltigen Nebenprodukten im Schwimm-wasser nicht unbedenklich ist. Wissenschaftler des GSF Forschungszentrum in München Neuherberg untersuchten die Auswirkungen von Chlor hinsichtlich der späteren Entwicklung von Allergien. Im Journal Allergy veröffentlichten Kohlhammer und Team, dass Personen, die im Schulalter häufig in Schwimmbäder gingen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann im Leben an Heuschnupfen erkrankten als jene, die nicht so oft im Schwimmbad waren. Auf Badespaß muss dennoch nicht gänzlich verzichtet werden, es gibt auch Alternativen ohne Bedenken für die Gesundheit.

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Lachs – appetitlich und gesund?

Fisch bringt Abwechslung in den in unseren Breiten mit zuvielem Fleisch-orientierten Speiseplan. Ernährungswissenschaftler empfehlen den gesunden Eiweißlieferanten zweimal wöchentlich auf unsere Teller zu bringen. Fisch gilt durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und seinem Gehalt an den Vitaminen D und B12 als besonders wertvolles Lebensmittel, zusätzlich leistet Seefisch einen gesunden Beitrag zur Jodversorgung. Lachs legt noch einen drauf, durch seine reichlich vorhandenen Omega-3-Fettsäuren, ist er als besonders wertvoll einzustufen.

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Die Nachfrage nach Fisch ist in den letzten Jahre tendenziell gestiegen, das Angebot an Süßwasser-fischen, sowie Edelfischen aus den Wogen des Meeres, erscheint uns an der Fischtheke abwechslungs-reich wie nie zuvor.

Aus Ernährungsgesichts-punkten eine äußerst positive Entwicklung, doch sie bleibt für Mensch und Natur nicht ohne unliebsame Folgen, denn der ungestillte Hunger der Industrieländer nach Fisch wächst unaufhaltsam und fördert den gnadenlosen Raubbau der großen Fangflotten, unterstützt mit zweifelhaften Fangmethoden mit Treib- und Schleppnetzen.

Die weltweite Überfischung bringt neue Methoden auf den Plan
Weltweit werden die Weltmeere in für uns unvorstellbaren Dimensionen leer gefischt. Aquakultur heißt das neue Zaubermittel, um die wachsende Nachfrage nach vermeintlich gesundem Fisch zu sättigen. Mir scheint diese durch den Menschen geschaffene  „Problemlösung” äußerst suspekt, denn der ahnungslose Verbraucher weiß nichts über die fragwürdigen Zuchtmethoden vieler profitgieriger Fischfarmbetreiber. Der besonders aufstrebende Boom in der Lachszucht ist mittlerweile vor der chilenischen Pazifikküste angekommen. Man geht in den nächsten Jahren von einer Verdopplung der jetzigen Exporteinnahmen aus. Die Meinungen über die Umweltverträglichkeit der Aquakultur gehen weit auseinander. So geben deren Befürworter an, dass die industrielle Lachszucht einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, bei gleichzeitiger Kostensenkung im Vergleich zum konventionellen Lachsfang leiste, da die Bestände größtenteils erschöpft sind.

Lachszucht hat Auswirkungen auf die Ökologie der Natur
Abgesehen von der optisch stark veränderten Küstenlandschaft durch die Vielzahl der riesigen Aufzuchtbasins, gibt es weitere nachhaltige Begleiterscheinungen der industriellen Lachszucht. Massen an Lachsen werden auf engstem Raum in sogenannten Netzgehegen gehalten.  fischfarm-ii.jpgBedingt durch die extreme Enge, treten eine Vielzahl von Krankheiten auf, die ein spezielles mit Antibiotika und anderen Medikamenten angereichertes Mastfutter erfordert, das man den Lachsen tonnenweise, mit Farbstoffen angereichert, verabreicht. Um ein Kilo künstlich rot gefärbtes Lachsfleisch zu erzeugen, werden das Fünffache an fettem Fisch wie Makrele, Hering und Sardine, in Form von Fischpellets verfüttert, mit gravierenden zerstörerischen Folgen auf das gesamte maritime Gleichgewicht. Das an die Lachsfarm angrenzende Ökosystem wird durch die permanente Gabe von Antibiotika und den daraus resultierenden Antibiotika- resistenten Bakterienstämme im Boden und unter den Netzgehegen, nachhaltig geschädigt. Als Konsequenz werden die Zuchtkäfige häufig mit Chemikalien gereinigt und verunreinigen zusätzlich die Gewässer. Weitere nachhaltige Umweltbelastungen entstehen bei der industriellen Lachszucht für heimische  Fischarten und Anwohner, die auf saubere Ozeane mit ökologischem Gleichgewicht angewiesen sind, durch Antibiotikarückstände, Fischmehlpellets, giftige Fäkalien, Fischläuse und tote Fische, deren weiterführenden Folgen auch beim Konsumenten ankommen. Eine weitere Konsequenz der Aquakultur besteht darin, dass aus den Zuchtkäfigen geflüchtete Fische viele Krankheiten auf ihre frei lebenden Artgenossen übertragen und zusätzlich negativ Einfluss auf den Wildbestand nehmen und ihn sogar dezimieren.

Die Empfehlung der Ernährungsberater öfter Lachs zu verzehren, ist eine gute Sache, doch man sollte sich vorsichtshalber beim Fischhändler seines Vertrauens informieren, woher der Lachs stammt, damit man seiner Gesundheit und der Umwelt tatsächlich etwas Gutes tut. Man bedenke, die Fischmahlzeit muss den allgemeinen Trend zu immer größeren Portionen nicht unbedingt nachahmen, lieber regelmäßiger und bewusster Fischkonsum aus sauberen Gewässern oder aus Bioaufzucht, gilt als die bessere Entscheidung, damit man gesund und appetitlich genießen kann. Ich jedenfalls ziehe es vor Medikamente nur nach Bedarf und gezielt zu mir zu nehmen, anstatt sie unfreiwillig und unkontrolliert als unliebsame Beigabe mit Fischmahlzeiten, zu verzehren. Wer schon richtigen Wildlachs genossen hat, den wird Lachs aus industrieller Aquakultur ohnehin nur erschaudern lassen, genauso wie jeder dem die Natur am Herzen liegt.
Eure Patty