Archiv der Kategorie ‘auch für Allergiker‘

Herbstliche Kürbis-Kartoffelsuppe

Leckere Kürbis-Kartoffelsuppe, leichte Zubereitung

Eine rundum gesunde Suppe, die in einem ausgehöhlten Kürbis serviert, die Familie und Gäste überraschen wird.

Zutaten:

  • 700 g Kartoffeln
  • 300 g Kürbis (Hokaido)
  • 200 g Tomaten, gehäutet
  • 1 Möhre
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz (Meersalz)
  • 2 Lorbeerblätter oder 1 Chilischote
  • 50 g Crème fraîche oder Sahneersatz „Cuisine Chef Mandeln
  • 1 Handvoll angeröstete Kürbiskerne
  • 2 EL Öl (Kürbiskernöl)

Nehmen Sie möglichst ökologische Zutaten. Bei Allergien lässt sich dieses Rezept leicht abwandeln.

Zubereitung

Der Hokaidokürbis braucht nicht geschält zu werden, nur gewaschen und gewürfelt. Kartoffeln, Tomaten, Möhre, Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen Gemüsewürfel hinzufügen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und Lorbeerblättern würzen und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Die Lorbeerblätter aus der Brühe nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab pürieren. Anstatt Lorbeer eignet sich auch eine kleine Chilischote.

Die Suppe nicht mehr kochen lassen, nur warm halten und die Creme fraiche (oder Ersatz) unterziehen. Die Kürbiskerne in der Pfanne anrösten.

Die Suppe in Tellern anrichten, mit Kürbiskernen bestreuen und etwas Kürbiskernöl auf die Suppe träufeln.

Dekorationstipp:

Füllen Sie die Suppe in kleine ausgehöhlte Kürbisse oder in einen recht großen Kürbis. Dekorieren Sie den Tisch mit bunten Herbstblättern oder Kastanien.

PureNature Online Shop jetzt auch in Spanien

Es ist uns eine große Freude, mitteilen zu dürfen, dass es seit dem 8. Juli 2011 auch in Spanien einen PureNature Online Shop gibt. Spanische Kunden finden dort schon jetzt über 2000 Produkte, die ihnen ein Leben mit Allergien erleichtern und sie dabei unterstützen, umweltbewusst zu leben.

Ein Kundenservice ist bereits seit vergangenem Jahr vor Ort tätig. Unser Repräsentant, Herr David Palma, beantwortet die spanischen Kundenanfragen mit großem Sachverstand und steht in ständigem Kontakt mit seinen deutschen Kollegen, um alle Kundenwünsche und Anfragen zu größter Zufriedenheit zu erfüllen.

Die Übersetzung der Produktbeschreibungen des PureNature Sortiments nahm viele Monate in Anspruch und dauert noch an. Die Mühe hat gelohnt, denn für die spanischen Kunden wird das Einkaufen bei PureNature mit dem Start des Online Shops nun viel einfacher. Die Waren werden vom PureNature Stammsitz in Idar-Oberstein nach Spanien versendet. Die neuen Kunden werden im Monat Juli bei ihrer ersten Bestellung mit portofreiem Versand begrüßt.

Ein herzliches Willkommen nach Spanien, und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an David Palma und seine Frau Eva Caballé, ohne die dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre!

Alles Gute,

vom gesamtem PureNature Team

 

Schauen Sie herein in den neuen spanischen PureNature Shop: www.purenature.es

 

Deutsche Allergologen sehen gefährliche Defizite bei der Betreuung von Allergikern

Allergiker an den Rand gedrängt

Allergien haben sich zu einer Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts entwickelt; in Deutschland ist jeder Vierte davon betroffen, darunter sehr viele Kinder: Neurodermitis ist die häufigste chronische Erkrankung unter 15-Jähriger, und 650000 Kinder leiden an Asthma. Die Gesundheitspolitik habe aber offenbar beschlossen, allergische Erkrankungen weitgehend zu privatisieren: Sie sollen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht noch mehr zur Last fallen. Das beklagten drei Fachgesellschaften deutscher Allergologen nun auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. Ohne eine bessere Finanzausstattung drohe ein Zusammenbruch der Versorgung von Allergikern.

Krankenkassen erstatten viele Medikamente für Allergiker nicht mehr

Die Allergologen kritisieren sowohl Entscheidungen der Gesundheitspolitik als auch der ärztlichen Selbstverwaltung in den vergangenen Jahren. So werden etwa wichtige Medikamente wie Antihistaminika gegen Heuschnupfen oder Hautpflegemittel für Neurodermitis-Patienten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Testsubstanzen für Kontaktallergien müssen seit 2008 wie Arzneimittel zugelassen werden – zu kompliziert, zu teuer und vor allem unnötig. Noch nie wurde ein Patient durch solche Tests geschädigt. Die Vergütung für allergologische Arztleistungen hätte ein Niveau erreicht, das für Praxen nicht mehr kostendeckend sei. “Wir appellieren nachdrücklich an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitsadministration, das Steuer herumzuwerfen und Allergiker nicht weiter auszugrenzen”, betonte Prof. Harald Renz von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI).

Allergien sind keine „Befindlichkeitsstörungen”

Als Gemeinsamkeit hinter den vielen Einschränkungen sehen die Allergologen-Verbände eine fatale Fehleinschätzung allergischer Erkrankungen als “Befindlichkeitsstörungen”, die der Verantwortung des Einzelnen überlassen bleiben könne. “Gefährlich wird diese Sicht, wenn Kinder mit Heuschnupfen nicht mehr kompetent untersucht und behandelt werden. 30 bis 40 Prozent von ihnen können aber als Spätfolge ein Asthma bekommen”, erklärte Prof. Carl-Peter Bauer von der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA). Asthma ist eine chronische Erkrankung, die das Kind im weiteren Leben erheblich belasten und hohe Folgekosten verursachen wird.

Ärzte legen bei Allergikern drauf

Ulrich Glatzer, Geschäftsführer des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (AeDA) rechnete vor, dass niedergelassene Ärzte allergologische Leistungen oft nicht einmal mehr kostendeckend erbringen können. Wenn der Arzt z.B. einen Hauttest vornehmen muss, verbrauchen allein schon die Testsubstanzen das Geld, das in einigen Regionen dem Arzt für ein ganzes Quartal für diesen Patienten zur Verfügung steht. In anderen Regionen blieben ihm noch bis 8,73 Euro, dafür müsse er aber alle anderen Leistungen erbringen. Hat der Patient noch eine weitere allergische Erkrankung, was keine Seltenheit darstellt, müsste der Arzt sie gratis diagnostizieren und behandeln. Diese absurde Situation führe dazu, dass immer weniger Ärzte überhaupt noch allergologische Leistungen anbieten. Selbst Allergologen mit anderthalbjähriger Fachausbildung zögen sich schon zurück, Nachwuchs gebe es immer weniger.

Ärzteverbände fordern Änderungen zugunsten der Patienten

Die drei allergologischen Ärzteverbände sehen für ihr Fachgebiet einen Punkt erreicht, an dem nicht einfach so weitergemacht werden könne. Sparbemühungen träfen hier ohne haltbare Begründung einseitig eine Patientengruppe, die teilweise bereits resigniere. Ein Viertel der Allergiker suche schon gar keinen Arzt mehr auf und nur 10 Prozent würden noch von einem Allergologen qualifiziert versorgt. “Bei angemessener Versorgung können Allergiker heute eine gute Lebensqualität genießen”, sagte Prof. Harald Renz, DGAKI. “Das heutige System aber produziert viele schwer kranke Langzeitpatienten. Es ist an der Zeit, Gesundheitspolitik und kassenärztliche Vereinigungen auf ihre Verantwortung dafür hinzuweisen.”

Literatur:

Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), Hamburg, OTS

Verbraucher kämpften um ihr Allergiker-Shampoo

AFM Shampoo für Allergiker und Chemikaliensensible wieder in Originalrezeptur erhältlich

Ein geeignetes Shampoo ohne Duftstoffe und ohne Allergene zu finden ist nicht einfach, wenn man chemikaliensensibel ist. Ein amerikanischer Hersteller hatte viele Jahre ein duftfreies Dusch-Shampoo im Programm, das speziell für Allergiker und Menschen mit Chemikalien-Sensitivität (MCS) entwickelt worden war. Doch plötzlich, von einem Tag auf den anderen, war das beliebte Dusch-Shampoo nicht mehr in der gewohnten Rezeptur lieferbar. Die neue Zusammen- setzung war insbesondere für diejenigen mit MCS nicht tolerierbar. Kunden von PureNature riefen an, schrieben E-Mails und Briefe. MCS Selbsthilfegruppen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern baten um Rückkehr des Original AFM Allergiker-Shampoo. Auf Anschreiben von PureNature blieb der Hersteller hart und beharrte auf die neue „bessere“ Rezeptur. Fast zwei Jahre kämpften Verbraucher zusammen mit PureNature um das beliebte, duftfreie Sham- poo.

Es ging amerikanischen Allergikern und Chemikaliensensiblen ähnlich, auch sie vermissten ihr AFM Shampoo. Auch von dort schrieben MCS-Selbsthilfegruppen an AFM. Auf dem europäischen und amerikanischen Markt gibt es zwar einige Allergiker-Sham- poos, aber sie lassen das Haar nicht so schön glänzen, wie das AFM Shampoo mit Seidenproteinen. Auch kommen viele dieser Allergiker-Shampoos für Chemikaliensensible nicht in Frage, weil sie Duftstoffe enthalten oder Beschwerden auslösende Chemikalien.

Der Hersteller AFM gab schließlich dem Druck der Verbraucher nach, und seit Anfang des Jahres kann man das AFM Shampoo wieder erhalten. Die Hartnäckigkeit aller hat sich durchgesetzt und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Verbraucher tatsächlich nicht locker lassen sollen, wenn ein Produkt, was sie schätzen gelernt haben, plötzlich nicht mehr wie gewohnt erhältlich ist. Für Hersteller sollte jede Rückmeldung von Verbrauchern ein Signal sein, die sie rasch zur Zufriedenheit lösen sollten. Bei AFM hat es etwas gedauert, aber was lange währt wird endlich gut. Wir von PureNature haben uns jedenfalls gefreut, dass unsere Kunden mit uns eisern geblieben sind. Es hat geklappt, „unser“ AFM Shampoo mit der bewährten Rezeptur, die eigens für Chemikaliensensible entwickelt wurde, ist endlich wieder da. :-)

Mango-Coconut Dream Eis

Kokoseis

Mango, Kokosnuss – Diese sommerliche Eiskreation versetzt einen an einen Südseestrand und bringt Urlaubslaune. Viel Spaß!

Zutaten

  • 1 reife Mango (möglichst ökologisch, daran riechen, ob sie schön duftet, dann ist sie wirklich reif und aromatisch)
  • 500 ml Bio-Kokosmilch low fat
  • Oder, wer es erfrischender möchte:
  • 80g Bio-Joghurt mit wenig Fett und 200ml Kokosmilch
  • 2-4 Esslöffel Agavendicksaft oder 2 Esslöffel Zucker
  • Optionen: 2-3 Esslöffel Kokosraspel, etwas Bourbon-Vanille

Zubereitung:

Die Schale der reifen Mango einritzen und abziehen, Fruchtfleisch vom Kern lösen und pürieren. Das Mangopüree und die restlichen Zutaten einfach zusammen in die Eismaschine geben und in ca. 20 Minuten ist das leckere Mango-Coconut-Dream Eis fertig.

Dekoration:

Die witzigste Dekorationsidee sind halbierte Kokosnussschalen. Das Eis hinein füllen, etwas Kokosraspel darauf streuen, buntes Papierschirmchen hineinstecken und mit Eislöffeln servieren.

Für kleine Portionen ein Cocktailglas nehmen, den Rand befeuchten, in Kokosraspel tauchen, 1-3 Kugel Eis hinein geben und mit einer Orangenscheibe am Rand dekorieren. Auf einem blauen Glasteller servieren.

Sorbet als Dessert oder Zwischengang

Avocado-Sorbet

Für Feinschmecker: Avocado-Sorbet

Ein Rezept für ein wirklich ausgefallenes Sorbet, das als Dessert oder auch als raffinierter Zwischengang serviert werden kann . Die Zubereitung ist kinderleicht und man braucht kaum Zeit dazu, so dass auch unverhofft eintreffende Gäste überrascht werden können.

ZUTATEN:

  • 2 reife Avocados (schön reif)
  • 3 Orangen
  • 4-5 Löffel Agavendicksaft
  • 2 Zitronen
  • 400ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Nehmen Sie möglichst Biozutaten, das schmeckt intensiver und Sie vermeiden Pestizidbelastung.

ZUBEREITUNG:

Die Avocados schälen und vom Kern befreien. Das Fleisch pürieren. Dazu kann man den Pürierstab oder einfach eine Gabel nehmen. Mit dem Saft der Zitrusfrüchte beträufeln, den Agavendicksaft, das Salz und das Wasser hinzugeben. Die Masse in die Eismaschine füllen, Zubereitungszeit ca. 30 Minuten. Sollte noch ein Rest des Sorbets übrigbleiben, kann man diesen im Froster ungefähr zwei Wochen lang aufbewahren, ohne dass vom Geschmack verloren geht.

SERVIER-TIPP:

Nehmen Sie hübsche Gläser und geben Sie eine dicke Kugel des Avocado Sorbets hinein. Den Glasrand können Sie mit einer Salzkruste versehen (Glasrand in Wasser tauchen und kurz in Salz eindrücken). Dekorieren Sie die Sorbetkugel mit ein paar dünnen Streifchen Zitronenschale und einem Zweig Minze oder als korrespondierenden Farbtupfer mit einer roten oder grünen Chillischote.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

PureNature liegt die Natur und Umwelt wirklich am Herzen

Natur-Baum

Umweltbewusst handeln ist für uns bei PureNature kein Greenwashing – Trend, sondern von Beginn an völlig selbstverständlich und stand bei jeder Anschaffung, jeder Umstellung und bei der Auswahl der Sortimentsprodukte an vorderster Stelle. Es ist leichter geworden, umweltbewusst zu handeln und auch Produkte zu finden, die es Ihnen möglich machen, einen Beitrag für Umwelt und Natur zu leisten.

Wir möchten zum diesjährigen Tag der Umwelt Einblick geben in unsere Projekte, unseren umweltbewussten Alltag und unsere Wunschziele. Wir können Ihnen versichern, dass wir weiter überall dort ansetzen, wo es uns möglich ist, um Ressourcen zu sparen oder solche zu nutzen, die nachwachsen.

Mensch und Umwelt sind als Einheit zu sehen

Neben dem Umweltaspekt liegt uns die Gesundheit der Menschen am Herzen, durch deren Hände ein Produkt bei der Beschaffung der Ausgangsmaterialien, Herstellung, Transport, Lagerung, Benutzung und letztendlich der Entsorgung geht. Sie mit möglichst „billigen Produkten“ zu beliefern, ist nicht unsere Maxime, sondern fairer Preis für ein faires, soweit irgend möglich schadstofffreies Produkt mit möglichst langer Lebensdauer – Umwelt und Mensch zuliebe.

Klimaneutraler Paketversand

PureNature versendet in Kooperation mit DHL alle Pakete CO2-neutral durch ein umfassendes Klimaschutzprogramm. Im Rahmen der GoGreen-Initiative von DHL werden die durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen nach einem zertifizierten Verfahren (ISO 14064) ermittelt. In Übereinstimmung mit den Zielen und Vorgaben des Kyoto-Protokolls werden diese Emissionen von DHL getragene Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Ihr Paket lässt Bäume wachsen

Über den Versand der Pakete mit GoGreen von DHL werden u. a. folgende Projekte zur Minderung des CO2-Ausstoßes umgesetzt:

  • Wiederaufforstung von Regenwald Amazonas durch die Amazon Rainforest Foundation
  • Umstellung der DHL Flotte in emissionsarme bzw. emissionsfreie Fahrzeuge
  • Einsatz von Solarenergie in den neuen Anlagen der DHL
  • Projektunterstützung Biogasanlage Gundorf
  • Umweltschutziniativen durch DHL weltweit

PureNature bezieht Öko-Strom vom Anbieter “Lichtblick”

Durch den Wechsel zu Lichtblick ist es uns gelungen, den benötigten Strom für unseren gesamten Betriebsbedarf aus garantiert regenerativen Energiequellen wie Wasser, Biomasse, Sonnenenergie oder Windkraft zu beziehen. Zusätzlich unterstützt der Öko-Stromanbieter Klimaschutzprojekte in Ecuador.

Alle Prozesse in unserem Hause werden fortlaufend auf ihre Klimaverträglichkeit hin optimiert – um unnötige CO2-Emission zu vermeiden.

Freisetzen von Chemikalien? Kommt nicht in Frage

Durch Duftstoffe und Chemikalien wird die Umwelt in nicht unerheblichem Maße belastet. Bei PureNature verwenden wir zur Reinigung des Hauses selbstverständlich nur ökologische und duftfreie Putzmittel. Chemische Pestizide sind im Gebäude und auf dem Firmengelände tabu. Zusätzlich herrscht im Firmengebäude und auf dem Firmengelände striktes Rauchverbot. Parfüms und andere Duftstoffe sind ebenfalls unerwünscht und alle PureNature Mitarbeiter verzichten gänzlich darauf. Mit diesen einfach durchzuführenden Maßnahmen stellen wir sicher, dass die Gewässer und die Luft, die wir atmen, nicht unnötig belastet werden. Auch bei diesen Maßnahmen profitiert die Gesundheit gleich mit.

Bewusste Materialauswahl, Recycling

Grundsätzlich versuchen wir bei der Anschaffung von Materialien, die für den Betriebsablauf erforderlich sind, umwelt- und gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Schadstoffarme Computer, Monitore, Drucker oder Faxgeräte, die gleichzeitig auch energieeffizient im Alltag sind, kosten bei der Neuanschaffung zwar etwas mehr Zeit beim Auswählen, aber hinterher erfreut einen deren geringerer Verbrauch und die bessere Luft im Büro. Nicht zuletzt muss man bei der Anschaffung auch schon daran denken, welche Belastung ein Gerät für die Umwelt bei der Entsorgung und für jeden, der dann damit in Kontakt kommt, verursacht. Deshalb nehmen wir uns bei jeder Neuanschaffung die Zeit und recherchieren nach der jeweils besten Lösung.

Was zu recyceln ist, wird von jedem PureNature Mitarbeiter ganz selbstverständlich recycelt. Ob es Glas, Papier, Plastik, Elektronik, abgelaufene Nahrungsmittel sind – alles wird getrennt und immer sachgerecht entsorgt. Tonerkartuschen werden gesammelt und wieder aufgefüllt. Wo es machbar ist, versuchen wir Papier einzusparen und stattdessen bspw. per E-Mail zu arbeiten.

PureNature Kunden sind kritisch und ideenreich

Es vergeht kein Monat, in dem uns nicht wenigstens ein Kunde einen Tipp für ein umweltbewusstes Produkt liefert. Es erfreut richtig mitzuerleben, wie viele Gedanken sich Kunden machen, damit die Umwelt geschont wird und viele andere Menschen in den Genuss von wirklich nachhaltigen Produkten kommen. Unser Möbelsortiment bspw. geht auf die Idee einer Kundin und deren Cousin zurück. Sie riefen bei uns an und stellten eine Idee vor – jetzt gibt es Möbel aus unbelasteten, einheimischen Hölzern, die in einem umweltbewussten Betrieb mit viel Handarbeit gefertigt werden. Wer sich zu einem solchen Stück entscheidet, hat kein Wegwerfmöbel, sondern tolle Handwerksarbeit, die Generationen überlebt. Auch das verstehen wir unter Umweltbewusstsein.

PureNature Mitarbeiter handeln und denken mit

Unsere Mitarbeiter haben schon viele wertvolle Ideen geliefert, um es PureNature zu ermöglichen, umweltbewusster zu handeln. Ob es um Verpackung, umweltbewusstere Lieferanten und Speditionen geht, oder das Einsparen von Energie im Firmengebäude. Die Ideen unserer Mitarbeiter haben als schönen Nebeneffekt oft sogar geholfen zu sparen, was dann neuen Projekten zugutekommt.

Natur unterstützen und Lebensräume schaffen

Ein Wunschziel, das schon länger gehegt wurde, sind wir gerade am realisieren. Schritt für Schritt soll das PureNature Firmengelände zum Biotop werden. Im letzten Herbst fingen wir an, einen Naturteich anzulegen und Natursteinmauern für Eidechsen und anderes Getier zu setzen. Die Bepflanzung des Firmengeländes schreitet ebenfalls Schritt für Schritt voran. Ein ökologischer Obstgarten für die Mitarbeiter und Kunden zum Naschen ist gerade in Werde. Die Arbeitskraft, die in dieses Projekt fließt, und darauf sind wir stolz, leisten wir selbst. Hilfe gibt es durch einen älteren Natur- und Landschaftsgärtner und den Senior-Mitbegründer von PureNature. Belohnt wird die Mühe schon jetzt, wenn man im Büro sitzt und aus dem Fenster schauend allerlei Getier und die zunehmende Zahl von Vögeln, die sich ansiedeln, bestaunen kann.

Allergologen raten: Sparsamer Umgang mit Chemikalien vermindert Allergie-Risiko

Baby

Viele Kinder leiden an Allergien. Nach Schätzungen des Verbandes deutscher Allergologen ist heute jedes vierte Kind von Hautausschlägen, Heuschnupfen oder Asthma betroffen. Eltern sind besorgt und fragen sich, ob sie dem vorbeugen können. Das sei nur bedingt möglich, sagen Fachleute, da Allergien teilweise angeboren sind und alle Auslöser noch lange nicht bekannt sind. Studien zeigen aber, dass Eltern das Allergie-Risiko zumindest reduzieren können: Grundsätzlich sei es ratsam, mit Chemikalien so sparsam wie möglich umzugehen, und das bereits im Babyalter, sagt der Kinderarzt Uwe Büsching aus Bielefeld.

“Der Wickeltisch muss nicht mit Plastik ausgelegt und dann mit Hygienesprays behandelt werden.” Stattdessen sollte man gekochte Tücher aus Leinen oder Baumwolle als Wickelunterlage benutzen. Außerdem sei es völlig ausreichend, die Badewanne nur mit Wasser auszuspülen. Sie müsse nicht extra mit Chemikalien desinfiziert werden. Auch Weichspüler könnten Allergien auslösen, warnt der Kinderarzt. “Vor allem in den ersten vier Lebenswochen reagiert Babyhaut sehr empfindlich darauf.”

Die heutzutage oftmals übertriebene Hygiene von klein auf trage eine Mitschuld an der Zunahme körpereigener Überempfindlichkeitsreaktionen, sagt Uwe Büsching. “Kinder können sich ruhig mal schmutzig machen.” Denn der Kontakt mit Umwelt-Keimen fördere den Reifungsprozess des Immunsystems: Die Immunabwehr werde so regelrecht trainiert.

Verband Deutscher Allergologen, Sparsamer Umgang mit Chemikalien vermindert Allergie-Risiko, Köln, Pressemitteilung vom 18.05.2010

Pflege von unbehandelten Naturholztischen leichtgemacht – Tipps der Haus-Fee

PureNature HausfeeMassive Esstische, Küchen- oder Terrassentische aus unbehandeltem Holz haben ihren ganz eigenen Reiz und spiegeln einen Teil der Trends „Landhausstil“ oder „Boheme“ wieder.

Doch wie die Oberfläche eines Holztisches ohne Lackoberfläche pflegen?
Doch lieber wachsen oder ölen?

Carnaubawachs nur in Wasser gelöst und ohne Zusatzstoffe ist sicher eine gute Alternative, die eine gepflegte Oberfläche hinterlässt. Öle hingegen enthalten oft Lösungsmittel, Harze oder ätherische Öle als Zusatzstoffe. Damit freunden sich viele Allergiker nicht gerne an, denn schnell hat man sich wieder Schadstoffe oder allergieauslösende Substanzen eingehandelt. Insbesondere Chemikaliensensible wählen doch lieber eine völlig unbehandelte Oberfläche.

PureNature Haus-Fee Tipp: Pflege von unbehandelten Massivholztischen

Den Tisch nach jeder Mahlzeit mit einem Lappen und Seifenwasser abwaschen.

Ist ein Fettfleck vom Essen oder ein Wasserfleck von einem Glas auf dem Tisch?

Kein Problem: Einfach etwas Wiener Kalk oder anderen duftfreien Scheuersand auf einen Lappen oder Putzhandschuh geben und die Oberfläche leicht schrubben. Im Nu sind die Flecken weg und die Oberfläche blitzblank. Zusätzlicher Bonuseffekt: Die Oberfläche des Holztisches wird durch den feinkörnigen Sand oder Kalk ganz glatt und samtig.

Pollenallergiker aufgepasst – Birkenpollen dieses Jahr besonders aggressiv

Birken

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen fängt es überall an zu sprießen, und die ersten Pollen sind bereits unterwegs. Ein Blick auf den Pollenwarndienst zeigt, Pollen von Birke, Pappel, Erle, Hasel, Ulme und Weide schwirren durch die Luft. Wem jetzt die Nase läuft und juckt oder die Atmung schwer fällt, der muss nicht gleich an Erkältung denken, denn auch Pollen können diese und noch viele weitere Beschwerden auslösen.

Pollenwarndienst, eine prima Sache

Es lohnt sich, einen Pollenwarndienst im Internet anzuklicken oder ein App auf das Smartphone zu laden, denn so kann man Ausflüge so planen, dass man den Pollen, auf die man besonders reagiert, ein wenig ausweicht. Mit manchen Pollenarten wird es einem schwer fallen, denn Weide, Hasel und Birke sind fast überall anzutreffen. Diejenigen, die auf Birkenpollen reagieren, haben ohnehin einen harten Frühling vor sich, denn dieses Jahr ist ein so genanntes Birken-Mastjahr. Was dies bedeutet und wie man erkennt, ob man plötzlich auch Heuschnupfen entwickelt hat, kann man der Pressemitteilung des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen entnehmen:

Pollenallergiker aufgepasst: 2010 ist ein Birken-Mastjahr

Der Pollenflug 2010 setzt erst spät ein. Grund ist das lang anhaltende Winterwetter in diesem Jahr. Die Kälte verzögerte die Baumblüte. Beginnt der Pollenflug in milden Wintern sonst oft schon im Januar mit der Blüte von Haseln und Erlen, verzeichneten die Messstationen 2010 erst Mitte Februar vereinzelt Pollen in der Luft. „Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht“, warnt Professor Dr. Hans Merk, Allergologe an der Universitäts-Hautklinik in Aachen und Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Die ersten warmen Frühlingstage werden in Deutschland einen massiven Pollenflug auslösen. Zum verspäteten Flug von Hasel- und Erlenpollen kommt in diesem Jahr eine besonders starke Belastung durch Birkenpollen. Birken setzen alle zwei Jahre besonders viele Pollen frei. „2010 ist ein Mastjahr für die Birken. Vermutlich kommt es bei Patienten mit einer Birkenpollenallergie in diesem Jahr zu besonders heftigen Allergiesymptomen“, so Merk. Eine Voraussage sei nicht sicher möglich, da die Pollenbelastung von Witterungsverhältnissen wie Temperatur, Wind und Niederschlag abhänge.

Birkenpollen gehören zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma (1). In einer Untersuchung des Globalen Europäischen Netzwerks für Allergien und Asthma (GA2LEN) liegt in Berlin bei 31,5 Prozent der Patienten eines Allergiezentrums eine Sensibilisierung gegen Birkenpollen vor (2). Der Birkenpollenflug beginnt meistens Mitte März und hat im April seinen Höhepunkt. In Jahren mit besonders starkem Pollenflug haben viele Menschen erstmals Beschwerden, weil sich ihre Allergie das erste Mal bemerkbar macht. Wer jetzt im Frühling starke Atemwegsbeschwerden hat, sollte daran denken, dass eine Pollenallergie dahinterstecken kann. Nicht immer ist eine Erkältung der Auslöser für Schnupfen, Niesen und Husten. An eine Pollenallergie sollten alle denken, deren Beschwerden saisonal auftreten, also immer wieder zur gleichen Jahreszeit. Dabei nehmen die allergischen Beschwerden eher zu und können auch zu ganzjährigen Symptomen oder zu Kreuzallergien bzw. Nahrungsmittelallergien führen. „Normale“ Erkältungsmedikamente gegen den Winterschnupfen helfen bei einer Pollenallergie nicht.

ÄDA-Präsident Merk rät Betroffenen, frühzeitig einen auf die Behandlung von Allergien spezialisierten Arzt aufzusuchen, denn bei rechtzeitiger und regelmäßiger Anwendung helfen antiallergische Medikamente am besten. „Pollenallergiker sollten sich außerdem bei einem Facharzt testen und beraten lassen, ob bei ihnen eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) indiziert ist. Diese Behandlung kann das Immunsystem tolerant gegenüber den Allergieauslösern machen. Dieser Effekt hält über die dreijährige Behandlungsphase hinaus an und verringert die Gefahr eines Etagenwechsels zu allergischem Asthma“, erläutert Merk. Er warnt davor, Heuschnupfen auf die leichte Schulter zu nehmen, da die allergische Entzündung sich auf die Bronchien ausdehnen und zu allergischem Asthma mit pfeifender Atmung, Luftnot und Husten führen kann. Heuschnupfen sollte auf jeden Fall rechtzeitig behandelt werden, um das Asthmarisiko zu senken und um zu verhindern, dass die Erkrankung chronisch wird.

Autor: Silvia K. Müller

Literatur:

Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA), Pressemitteilung, Aachen, 16. März 2010.

1. Bousquet PJ et al: Prevalence of positive skin tests to environmental aeroallergens in the European Community Respiratory Health Survey I. Allergy 2007:62:301-309.

2. Heinzerling L et al: Standard skin prick testing and sensitization to inhalant allergens across Europe – a survey from the GA2LEN network. Allergy 2005:60:1287-1300.