Archiv der Kategorie ‘Duftstoffallergie‘

Stearinkerzen und Bienenwachskerzen besser für Allergiker und Asthmatiker

Herkömmliche Kerzen aus Paraffin und Duftkerzen setzen Schadstoffe frei

In der Winterzeit und besonders in der Weihnachtszeit bringen Kerzen romantische Stimmung ins Haus. Die im Handel angebotenen Kerzen bestehen fast ausnahmslos aus Paraffin, ein billiges Erdölprodukt. Außer den Schadstoffen, die durch das Paraffin in die Innenraumluft freigesetzt werden, tragen Duftstoffe zur Belastung von Luft und Gesundheit bei. Neuere Studien belegen, dass Aromaöle, die Kerzen duften lassen, unter bestimmten Bedingungen Schadstoffe bilden. Wissenschaftler stellten fest, Kerzen aus Sojaöl, Bienenwachs, Pflanzenstearin brennen rückstandsfrei ab, ohne die Luft mit Schadstoffen zu belasten.

Wissenschaftler weisen auf Schadstoffbelastung durch Paraffinkerzen hin

Auf ihrem 238. Kongress trugen Wissenschaftler der American Chemical Society vor, dass handelsübliche Kerzen aus Paraffin eine bislang wenig beachtete Schadstoffquelle darstellen. Besonders in kleinen Räumen und Zimmern mit geringer Ventilation stellen sich rasch Konzentrationen ein, die gesundheitsschädlich sein können. Es handelt sich u.a. um krebserregende Stoffe.

Alternativen aus der Natur

Bienenwachskerzen und Kerzen aus Pflanzenstearin brennen nicht nur besser ab, sie sehen auch wesentlich edler aus als schadstoffbelastete Paraffinkerzen. Ein weiterer Pluspunkt: Selbst wenn sie in der Anschaffung etwas teurer sind, so haben sie auch eine erheblich längere Brenndauer. Kauft man ökologische Kerzen, kann man sicher sein, dass der Baumwolldocht bleifrei ist. Bei konventionellen Kerzen aus Paraffin hingegen ist durch den meistens bleihaltigen Docht mit Bleieintrag im Raum zu rechnen.

Zusätzliche Schadstoffbelastung

Duftstoffe und Aromaöle werden durch bestimmte Umweltbedingungen in Schadstoffe umgewandelt. Selbst natürliche Duftöle bergen diese Gefahr und können sich zusätzlich als Reizstoffe für Allergiker herausstellen.

Herkömmliche Paraffinkerzen problematisch für Allergiker, Asthmatiker, Chemikaliensensible

Kerzen aus Paraffin und solche, die mit Duftstoffen oder Aromaölen versetzt sind, sind für Menschen, die unter Allergien, Chemikaliensensitivität (MCS) oder Atemwegsbeschwerden leiden, wie bspw. Asthma, besonders bedenklich. Sie sollen bei empfindlichen Personen Asthmaanfälle, Reizungen der Atemwege und sogar Hautallergien auslösen können, bestätigten deutsche Lungenfachärzte. Bei diesen Personengruppen können Kerzen, die aus Chemikalien hergestellt wurden oder damit versetzt sind, unmittelbar zu Beschwerden führen.

Manche Personen rätseln, weshalb es ihnen in bestimmten Räumen schlecht geht und denken an eine neue Allergie. Das ist meistens falsch, sagte der Studienleiter Prof. Hamidi, es sind die Schadstoffe, auf die diese Menschen reagieren. Deshalb sollte man in Gegenwart von hypersensibilisierten Personen am besten ganz auf Kerzen verzichten. Wenn man zu feierlichen Stunden, oder in der Weihnachtszeit, nicht ganz ohne Kerzen auskommen möchte, sind Kerzen aus Pflanzenstearin die sicherste Wahl. Sie brennen geruchsneutral und rückstandsfrei ab.

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 25.10.2011

Literatur:

R. Massoudi Ph.D., Amid Hamidi , Romantic, candle-lit dinners: An unrecognized source of indoor air pollution, American Chemical Society, 19. Aug. 2009

Lungenärzte im Netz, Paraffin in Duftkerzen kann die Atemwege reizen und Asthma hervorrufen, 15.11.2010

Silvia K. Müller, Vorsicht bei MCS: Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen, CSN, 13.12.2008

PureNature Online Shop jetzt auch in Spanien

Es ist uns eine große Freude, mitteilen zu dürfen, dass es seit dem 8. Juli 2011 auch in Spanien einen PureNature Online Shop gibt. Spanische Kunden finden dort schon jetzt über 2000 Produkte, die ihnen ein Leben mit Allergien erleichtern und sie dabei unterstützen, umweltbewusst zu leben.

Ein Kundenservice ist bereits seit vergangenem Jahr vor Ort tätig. Unser Repräsentant, Herr David Palma, beantwortet die spanischen Kundenanfragen mit großem Sachverstand und steht in ständigem Kontakt mit seinen deutschen Kollegen, um alle Kundenwünsche und Anfragen zu größter Zufriedenheit zu erfüllen.

Die Übersetzung der Produktbeschreibungen des PureNature Sortiments nahm viele Monate in Anspruch und dauert noch an. Die Mühe hat gelohnt, denn für die spanischen Kunden wird das Einkaufen bei PureNature mit dem Start des Online Shops nun viel einfacher. Die Waren werden vom PureNature Stammsitz in Idar-Oberstein nach Spanien versendet. Die neuen Kunden werden im Monat Juli bei ihrer ersten Bestellung mit portofreiem Versand begrüßt.

Ein herzliches Willkommen nach Spanien, und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an David Palma und seine Frau Eva Caballé, ohne die dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre!

Alles Gute,

vom gesamtem PureNature Team

 

Schauen Sie herein in den neuen spanischen PureNature Shop: www.purenature.es

 

Verbraucher kämpften um ihr Allergiker-Shampoo

AFM Shampoo für Allergiker und Chemikaliensensible wieder in Originalrezeptur erhältlich

Ein geeignetes Shampoo ohne Duftstoffe und ohne Allergene zu finden ist nicht einfach, wenn man chemikaliensensibel ist. Ein amerikanischer Hersteller hatte viele Jahre ein duftfreies Dusch-Shampoo im Programm, das speziell für Allergiker und Menschen mit Chemikalien-Sensitivität (MCS) entwickelt worden war. Doch plötzlich, von einem Tag auf den anderen, war das beliebte Dusch-Shampoo nicht mehr in der gewohnten Rezeptur lieferbar. Die neue Zusammen- setzung war insbesondere für diejenigen mit MCS nicht tolerierbar. Kunden von PureNature riefen an, schrieben E-Mails und Briefe. MCS Selbsthilfegruppen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern baten um Rückkehr des Original AFM Allergiker-Shampoo. Auf Anschreiben von PureNature blieb der Hersteller hart und beharrte auf die neue „bessere“ Rezeptur. Fast zwei Jahre kämpften Verbraucher zusammen mit PureNature um das beliebte, duftfreie Sham- poo.

Es ging amerikanischen Allergikern und Chemikaliensensiblen ähnlich, auch sie vermissten ihr AFM Shampoo. Auch von dort schrieben MCS-Selbsthilfegruppen an AFM. Auf dem europäischen und amerikanischen Markt gibt es zwar einige Allergiker-Sham- poos, aber sie lassen das Haar nicht so schön glänzen, wie das AFM Shampoo mit Seidenproteinen. Auch kommen viele dieser Allergiker-Shampoos für Chemikaliensensible nicht in Frage, weil sie Duftstoffe enthalten oder Beschwerden auslösende Chemikalien.

Der Hersteller AFM gab schließlich dem Druck der Verbraucher nach, und seit Anfang des Jahres kann man das AFM Shampoo wieder erhalten. Die Hartnäckigkeit aller hat sich durchgesetzt und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Verbraucher tatsächlich nicht locker lassen sollen, wenn ein Produkt, was sie schätzen gelernt haben, plötzlich nicht mehr wie gewohnt erhältlich ist. Für Hersteller sollte jede Rückmeldung von Verbrauchern ein Signal sein, die sie rasch zur Zufriedenheit lösen sollten. Bei AFM hat es etwas gedauert, aber was lange währt wird endlich gut. Wir von PureNature haben uns jedenfalls gefreut, dass unsere Kunden mit uns eisern geblieben sind. Es hat geklappt, „unser“ AFM Shampoo mit der bewährten Rezeptur, die eigens für Chemikaliensensible entwickelt wurde, ist endlich wieder da. :-)

Ärzte warnen vor Duftstoffen und Duftkerzen

Allergien und Asthma? Vorsicht beim Abbrennen von Duftkerzen

Kerzen zählen zu den beliebtesten Stimmungsmachern in der Weihnachts- und Adventszeit. Insbesondere Duftkerzen erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sorgen in Geschäften, auf Veranstaltungen, in Restaurants und in manchem Zuhause für „Weihnachtsduft“. Lungenärzte hingegen warnen insbesondere vor Duftkerzen, insbesondere wenn sie aus Paraffin hergestellt sind. Paraffinkerzen werden aus Petroleum, also Erdöl hergestellt. Oft kommen Schlacken der Erdölindustrie für die Herstellung von Kerzen zum Einsatz. Dadurch können die Produktionskosten der Kerzen minimal gehalten werden, was eine größere Gewinnspanne für die Hersteller und den Handel gewährleistet. Als Alternative nennen die Lungenärzte Kerzen aus Bienenwachs oder Soja und raten dazu, auf beduftete Kerzen sowie sonstige Raumbeduftung ganz zu verzichten. (1) Kritisch gegenüber Duftstoffen äußert sich auch der Ärzteverband der Deutschen Allergologen. (2)

Duftkerzen – Problematisch für Allergiker und Asthmatiker

Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) halten den Einsatz von Duftkerzen aus Paraffin als ganz besonders bedenklich für Allergiker und Asthmatiker. Durch das Abbrennen werden Stoffe freigesetzt, die Atemwegsbeschwerden verursachen oder verstärken können. Auch Personen mit Duftstoffallergien sind gefährdet. Hautreaktionen können sich durch das Abbrennen von Duftkerzen verschlimmern. Duftstoffallergiker sind daher besser beraten, auf Duftkerzen ganz zu verzichten.

Was ist bedenklicher, natürliche Duftstoffe oder chemische?

Oft wird angeführt, es handele sich „nur“ um natürliche Duftstoffe. Der Verbraucher wiegt sich durch dieses Versprechen meist in trügerischer Sicherheit. Eine Erklärung, ob natürliche Duftstoffe eine bessere Wahl sind als chemische Düfte, lieferte der Allergologe der Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen, Professor Thomas Fuchs, im November 20010 in der Rheinischen Post: “… letzten Endes sind Duftstoffe Duftstoffe, egal, ob sie natürlichen Ursprungs oder im Labor hergestellt worden sind”.

Darüber, ob ein Duftstoffallergiker bei der Verwendung von Düften Ausnahmen machen sollte oder nicht, äußerte Prof. Fuchs, der dem Ärzteverband Deutscher Allergologen angehört, seinen klaren Standpunkt: “Wer von einer Duftstoffallergie betroffen ist, sollte auch auf Duftstoffe verzichten und zwar möglichst komplett.”

Duftstoffe können Asthmaanfälle auslösen

Für Asthmatiker sind Duftkerzen sehr problematisch und in der Weihnachts- und Adventszeit berichtet mancher Asthmatiker, dass er öfter zum Asthmaspray greifen muss. Alternativ bleibt Betroffenen nur der Verzicht, Duftkerzen Zuhause zu verwenden, sowie höchste Vorsicht und sofortiges Verlassen von Räumlichkeiten, in denen Duftkerzen brennen.

Kerzen aus Paraffin setzen Schadstoffe frei

„Paraffin-Kerzen werden aus Petroleum hergestellt“, erläuterte Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender, auf der Webseite der Deutschen Lungenärzte. „Insbesondere Menschen, die bereits eine Kontaktallergie auf bestimmte Duftstoffe entwickelt haben, riskieren, dass die beim Abbrennen freigesetzten Stoffe allergische Erscheinungen auf der Haut oder in den Atemwegen verstärken. Das kann dann Hautausschläge und Asthmabeschwerden hervorrufen.“

Bedenklich ist das Abbrennen von Kerzen jedoch nicht nur für Asthmatiker oder Allergiker, sondern für jeden, der sich in einem Raum befindet, in dem Kerzen abbrennen. Besonders in kleinen Räumen oder in Räumlichkeiten, die kaum oder schlecht belüftet sind, ist Vorsicht angeraten. Gutes Lüften empfehlen daher die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung. Sie raten sogar, zusätzlich Ventilatoren aufzustellen, um die Schadstoffe, die Kerzen freisetzen, schneller nach draußen zu leiten. Übertrieben? Sicher nicht, denn insbesondere, wenn mehrere Kerzen brennen, kann dies schnell zu erheblicher Schadstoffbelastung in Innenräumen führen. Hierbei sind nicht nur Bestandteile des Paraffins bedenklich, sondern auch die Dochte, die sehr häufig bleihaltig sind. Die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA ging in einer Veröffentlichung sogar davon aus, dass die bei Kindern nachgewiesene Bleibelastung zu einem erheblichen Prozentsatz durch Abbrennen von Kerzen verursacht wurde. (3)

Kerzenzauber auf stimmungsvollen Stunden belassen

Wer auf seine Gesundheit bedacht ist, sollte auf Duftkerzen generell verzichten und Kerzen aus reinem Pflanzenstearin, Soja und Bienenwachs solchen aus Paraffin vorziehen.

Zusätzlich ist darauf achten, dass Bienenwachskerzen ökologisch sind. Bei konven- tionellem Bienenwachs ist mit Kontaminierung des Wachses durch Pestizide und Arzneimittelrückstände zu rechnen, die beim Abbrennen in die Raumluft freigegeben werden.

Kerzenstimmung im Wohnraum sollte auf feierliche Anlässe beschränkt bleiben und bei der Auswahl der Kerzen sollte auf schadstofffreie Qualität geachtet werden. Nach jeder Kerzenbenutzung ist gründliches Lüften wichtig und beim Löschen der Kerzen ist darauf zu achten, dass die Kerzen schnell „erstickt“ werden und nicht unnötig weiterglimmen.

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27.11. 2010

Literatur:

  1. Lungenärzte im Netz, Paraffin in Duftkerzen kann die Atemwege reizen und Asthma hervorrufen, 15.11.2010
  2. RP, Experte rät zu Verzicht auf Parfüm, 24.11.2010
  3. Silvia K. Müller, Vorsicht bei MCS: Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen, CSN, 13.12.2008

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ursachen von Kontaktallergien

Parfumflaschen

Duftstoffe, die in vielen Haushalts-und Hautpflegeprodukten verwendet werden, können Kontaktallergien verursachen, wenn sie Sauerstoff in der Luft ausgesetzt sind, dies zeigen Untersuchungen, die auf der Dermatologen Konferenz in Göteborg von der Universität Göteborg und der Sahlgrenska Akademie präsentiert wurden.

Die schwedischen Wissenschaftler hatten ihre Forschung darauf ausgerichtet herauszufinden, wie diese Stoffe durch Kontakt mit Sauerstoff in der Luft aktiviert werden können und wie dies dann wiederum auf die Haut einwirken kann. Eine speziell ausgerichtete Studie untersuchte, ob die aktivierten Duftstoffe Kontaktallergien bei Ekzempatienten der Sahlgrenska University Hospital Hautklinik und der Arbeits-und Umweltmedizin Hautklinik in Malmö verursachten. Es wurde festgestellt, dass ein hoher Prozentsatz der 3.400 Patienten mit Hautekzem eine allergische Reaktion auf die getesteten Duftstoffsubstanzen aufwies.

“Bei der Bemühung, tieferes Verständnis dahingehend zu gewinnen, wie Kontaktallergien entstehen, verwenden wir jetzt State-of-the-Art Mikroskope um zu verfolgen, was mit einem Allergen passiert, sobald es in die Haut eindringt”, sagte Ann-Therese Karlberg, Professor für Dermatochemistry/ Hautallergien und Wissenschaftlerin an der Sahlgrenska Akademie.

Beim Ermitteln, wie allergen ein Stoff ist, muss in die Überlegungen die Fähigkeit der Haut, eine Substanz durch den Stoffwechsel zu aktivieren, ebenfalls mit einbezogen werden.

Wir haben eine Mixtur entwickelt, die der Zusammensetzung realer Hautenzyme entspricht. Wir verwenden sie, um herauszufinden, ob die chemischen Stoffe in der Haut aktiviert werden können und zum Allergen werden.”

Die Entdeckung der schwedischen Wissenschaftler wird den Gesundheitsdienst- leistern durch die Entwicklung neuer Diagnose-Tools helfen, allergische Kontakt- ekzeme korrekt zu diagnostizieren, und auf lange Sicht dazu beitragen, die Anzahl der Fälle mit allergischen Kontaktekzemen zu reduzieren. Für die Patienten bedeutet die richtige Diagnose, dass sie die Exposition gegenüber auslösenden Stoffen vermeiden können, und so ihren Ekzemen eine Chance geben zu heilen.

“Zukünftige Forschungsarbeit wird für uns daraus bestehen, neue diagnostische Methoden zu evaluieren und über das, was in der Haut eindringt, tiefergehende Studien durchzuführen. Dies wird uns ermöglichen, neue Medikamente zu entwickeln und die einzige Behandlung, die derzeit für Ekzeme verfügbar ist, nämlich Cortisonsalbe, zu ersetzen”, erklärt Prof. Karlberg, welche die Auffassung vertritt, dass ihre Forschung durch ihre Auswirkungen auf die Hersteller, Verbraucher und Gesetzgeber die Präventionsarbeit verbessern kann.

Kontaktallergie

Es wird geschätzt, dass in Europa fast 20% der Bevölkerung von einer Kontaktallergie betroffen sind, was bedeutet, dass Patienten Ekzeme entwickeln, wenn sie mit Substanzen in Kontakt geraten, auf die sie allergisch sind. Nach Nickel sind Duftstoffe die häufigste Ursache von Kontaktallergien. Für diese Art der Allergie gibt es keine Heilung, sie kann jedoch durch Cortison Creme gemildert werden und dadurch, indem jeder Kontakt mit dem Allergen vermieden wird.

Literatur:

Ann-Therese Karlberg, Universität Göteborg, New Entdeckung über die Ursachen einer Kontaktallergie, 6. Oktober 2010

Übersetzung: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network

Allergologen raten: Sparsamer Umgang mit Chemikalien vermindert Allergie-Risiko

Baby

Viele Kinder leiden an Allergien. Nach Schätzungen des Verbandes deutscher Allergologen ist heute jedes vierte Kind von Hautausschlägen, Heuschnupfen oder Asthma betroffen. Eltern sind besorgt und fragen sich, ob sie dem vorbeugen können. Das sei nur bedingt möglich, sagen Fachleute, da Allergien teilweise angeboren sind und alle Auslöser noch lange nicht bekannt sind. Studien zeigen aber, dass Eltern das Allergie-Risiko zumindest reduzieren können: Grundsätzlich sei es ratsam, mit Chemikalien so sparsam wie möglich umzugehen, und das bereits im Babyalter, sagt der Kinderarzt Uwe Büsching aus Bielefeld.

“Der Wickeltisch muss nicht mit Plastik ausgelegt und dann mit Hygienesprays behandelt werden.” Stattdessen sollte man gekochte Tücher aus Leinen oder Baumwolle als Wickelunterlage benutzen. Außerdem sei es völlig ausreichend, die Badewanne nur mit Wasser auszuspülen. Sie müsse nicht extra mit Chemikalien desinfiziert werden. Auch Weichspüler könnten Allergien auslösen, warnt der Kinderarzt. “Vor allem in den ersten vier Lebenswochen reagiert Babyhaut sehr empfindlich darauf.”

Die heutzutage oftmals übertriebene Hygiene von klein auf trage eine Mitschuld an der Zunahme körpereigener Überempfindlichkeitsreaktionen, sagt Uwe Büsching. “Kinder können sich ruhig mal schmutzig machen.” Denn der Kontakt mit Umwelt-Keimen fördere den Reifungsprozess des Immunsystems: Die Immunabwehr werde so regelrecht trainiert.

Verband Deutscher Allergologen, Sparsamer Umgang mit Chemikalien vermindert Allergie-Risiko, Köln, Pressemitteilung vom 18.05.2010

Gesetzesentwurf im Dänischen Parlament: Regelung von Duftstoffen im öffentlichen Bereich

Dänisches Parlament debattiert über Regelungen zu Duftstoffen

Seit einigen Jahren setzen sich zwei dänische MCS-Selbsthilfegruppen dafür ein, dass gesetzliche Regelungen für Duftstoffe und Parfüms im öffentlichen Bereich geschaffen werden. Insbesondere im Gesundheitswesen sollen Duftstoffe einer strikten Regelung unterzogen werden.

Durch ihre Chemikalien-Sensitivität (MCS) ist es den Mitgliedern der beiden Organisationen in der Regel nicht möglich, sich in ein Krankenhaus oder andere medizinische Einrichtungen zu begeben. Einer der Hauptgründe dafür sind Parfüms, After Shave, Weichspüler, Deo’s, Body Lotion’s und Raumduftsprays denen man überall begegnet. Schwere gesundheitliche Beschwerden sind für diese Erkrankten, als auch für Allergiker und Asthmatiker häufig die Folge.

Der mehrjährige massive Kampf durch die beiden dänischen Selbsthilfegruppen für Chemikaliensensible, MCS-SHG e.V. und MCS-Danmark trägt nun Früchte:

Im dänischen Parlament wurde am 23. Februar ein Gesetzesentwurf mit dem Titel: „Gesetzesentwurf zur Entwicklung von Richtlinien für Duftstoffe in Krankenhäusern und Kindertagesstätten“ debattiert.

Die von MCS-Danmark formulierte „Duftpolitik“ schuf die Grundlage für den Gesetzesentwurf. Diese Initiative erfolgte im Anschluss an eine Eingabe von MCS-Danmark vom November 2009 im dänischen Parlament. Die Eingabe war dem Ausschuss für Umwelt und Planung und dem Ausschuss für Gesundheit vorgelegt worden. Die beiden dänischen Organisationen ließen verlauten: „Wir sind superfroh, dass dieser Kampf nun endlich Früchte tragen wird!“

Einige der Vorstandsmitglieder von MCS-Danmark waren bei dieser ersten Behandlung des Gesetzesentwurfs anwesend.

Autor: CSN – Chemical Sensitivity Network, 23. Februar 2010

Oh, bloß keine Allergien zu Valentine verschenken!

Ich liebe Dich

„Ich liebe Dich!“ – wie sage ich diese drei Worte meiner Liebe des Lebens an Valentine? Die Kreativen unter uns haben es einfach, ihnen fällt immer etwas ein, mit dem sie ihre Liebe auf überwältigende Weise zum Ausdruck bringen. Die meisten werden allerdings bei Blumen oder Pralinen als Geschenk enden. Ein hübscher Strauß Blumen oder eine edle Auswahl Pralinen sind auch etwas Nettes über das sich jeder freut, außer denjenigen, die Allergien haben. Für diese „Valentines“ kann der Tag der Liebenden, wenn man das falsche Geschenk überreicht, mit laufender Nase, juckenden Augen, oder Kopf- und Magenschmerzen enden.

Allergisch auf Blumen und Gräser

Gerade in der Frühlingszeit geht es vielen Pollenallergikern schlecht. Hasel und Weide sorgen für die ersten Symptome. Die hübschen Frühlingsboten im Blumenladen sind normalerweise kein Problem, es sei denn, es sind Gräser oder Weidenkätzchen in den Strauß miteingebunden. Ist ein Pollenallergiker allerdings sowieso schon am reagieren, weil beispielsweise die Weiden ums Haus blühen, dann können die bunten Blumen aus dem Blumenladen zu weiterer Symptomverschlechterung führen. Auf jeden Fall sollte daher, wenn es Blumen zu Valentine sein sollen, die Wahl auf solche Blumen fallen, die nicht stark riechen und keine stark pollenbehafteten Blütenstempel haben. Von Gräsern, Weidenkätzchen und Haselzweige ist ganz abzusehen, lieber ein schönes Herzchen aus Keramik oder Holz.

Inhaltstoffe in Pralinen können Allergien auslösen

Allergien auf Schokolade sind äußerst selten anzutreffen. Bedenklich sind eher die sonstigen Inhaltsstoffe, vor allem Erdnuss und Soja. Erdnussallergiker müssen sehr aufpassen, denn schon Spuren von Erdnüssen können Reaktionen auslösen, die bis zu anaphylaktischem Schock reichen. Soll es doch etwas aus Schokolade sein, muss bei einer allergischen Person darauf geachtet werden, dass die bedenklichen Inhaltsstoffe unter Garantie nicht enthalten sind. Es gibt Hersteller die laktosefreie, sojafreie, glutenfreie oder nussfreie Schokolade anbieten. Das kann dann für einen „Valentine“, der immer Verzicht üben muss, eine ganz besondere Überraschung sein.

Parfüms – nichts für Allergiker, Asthmatiker und Chemikaliensensible

Sehr beliebt als Geschenk zu Valentine sind Parfüms. Neben der Tatsache, dass die meisten Parfums reine Chemikaliencocktails sind, muss bedacht werden, dass besonders Allergiker, Asthmatiker und Chemikaliensensible schwerste gesundheitliche Reaktionen erleiden können.  Ein duftfreies Cremebad oder eine pflegende hypoallergene Creme oder ein Nagellack für Allergiker ohne Lösungsmittel werden hingegen sicher sehr erfreuen.

Autor: Patty Paris, 11. Februar 2010

Für die Behandlung beim Allergologen gibt es kein Budget

Allergiehände 

Akuter Allergie-Notstand 

Jeder dritte Deutsche ist allergiekrank. Jeder Vierte, insgesamt also etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland, hat nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) Heuschnupfen. Die Betroffenen leiden unter allergischem Schnupfen, juckenden Augen und einem stark beeinträchtigten Allgemeinbefinden. Ohne ausreichende Therapie erkranken 40 Prozent der Heuschnupfenpatienten an Asthma, das oft lebenslang bestehen bleibt und hohe Folgekosten verursacht. Noch dramatischer sind die Folgen einer lebensbedrohlichen Allergie auf Nahrungsmittel oder Insektengifte. Bei drei Prozent der Bevölkerung, das sind mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland, besteht die Gefahr, nach dem Stich einer Wespe oder Biene an einem Allergieschock zu sterben. Doch die fachärztliche Versorgung der Allergiepatienten steht am Abgrund: Für die Behandlung beim Allergologen gibt es kein Budget. Ein akuter Allergie-Notstand ist unausweichlich.

Allergiebehandlung ist dem Gesundheitssystem keinen Euro wert

„Fachärzte mit einer zusätzlichen Weiterbildung in Allergologie können Allergien wirkungsvoll bekämpfen. Sie bekommen dafür von der Kassenärztlichen Vereinigung allerdings kein Geld“, erklärt ÄDA-Präsident Professor Dr. Wolfgang Czech aus Villingen-Schwenningen. Allergiekranke Menschen werden von verschiedenen Fachärzten behandelt, beispielsweise von Hautärzten, HNO-Ärzten, Pneumologen oder Kinderärzten. Die meisten dieser Ärzte haben dafür eine allergologische Zusatzausbildung absolviert und können als Allergologen eine qualifizierte Diagnostik und Therapie bieten. Sie erhalten dafür jedoch kein zusätzliches Honorar, denn seit dem 1. Januar 2009 steht Fachärzten nur pauschal eine feste Summe für die komplette Behandlung des Patienten, das so genannte Regelleistungsvolumen (RLV), zu. So erhalten Hautärzte im 3. Quartal 2009 im Bundesdurchschnitt ca. 17 Euro für die dreimonatige Behandlung ihrer Patienten und HNO-Ärzte ca. 30 Euro. Für die Diagnostik und Therapie von Allergiepatienten gibt es keinerlei Zuschläge. Ausnahme: Die allergologisch tätigen Hautärzte in Baden-Württemberg erhalten im Quartal ein Extrabudget von 3,45 Euro (1,15 Euro monatlich) – allerdings bei vergleichbar niedrigeren RLV.

Es liegt auf der Hand, dass auch mit 1,15 Euro im Monat keinem Allergiker geholfen werden kann, denn dafür ist keine allergologische Untersuchung, Diagnostik und Behandlung möglich. „Das für drei Monate vorgesehene Budget des Facharztes ist bereits beim ersten Arztbesuch des Patienten nahezu ausgeschöpft“, erläutert Czech. Das wissen die Verantwortlichen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung selbstverständlich. Die Honorare der Fachärzte werden derzeit bei knappen Ressourcen beschnitten, um den gesundheitspolitischen Willen – die Anzahl der ambulant tätigen Fachärzte zu senken – durchzusetzen. Das geschieht auf Kosten der allergiekranken Menschen. „Für Allergologen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gesundheitspolitik allergiekranken Patienten die notwendige Versorgung vorenthält. Meistens sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Es handelt sich also um die Menschen, die für die Zukunft unseres Landes stehen. Völlig unberücksichtigt bei gesundheitspolitischen Entscheidungen bleiben die dramatische epidemiologische Entwicklung allergischer Erkrankungen und die sich daraus entwickelnden negativen Folgen für die Volkswirtschaft“, kritisiert Dr. Kirsten Jung, Vorstandsmitglied des ÄDA aus Erfurt. „Wir brauchen ganz dringend ein zusätzliches Extrabudget für die allergologische Versorgung unserer Patienten!“

Spezifische Immuntherapie muss den Patienten weiterhin zur Verfügung stehen

Für die fachärztliche Behandlung eines Allergiepatienten sind mehrere Arzttermine erforderlich, denn einer erfolgreichen Allergietherapie geht eine sehr sorgfältige Diagnosestellung voraus. Anhand der Ergebnisse der Untersuchungen können nur Allergologen eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung), die als einzige Therapie den Beginn einer Allergie-Karriere stoppen kann, empfehlen bzw. festlegen. Der Arzt injiziert einem Allergiker dazu über einen Zeitraum von etwa drei Jahren regelmäßig ein für ihn speziell ausgesuchtes Allergenpräparat unter die Haut des Oberarms, bis das Immunsystem des Allergikers sich an den Allergieauslöser gewöhnt hat.

Professor Wolfgang Czech fürchtet, dass immer weniger Patienten eine spezifische Immuntherapie erhalten: „Sollte sich an der derzeitigen gesundheitspolitischen Situation nichts ändern und eine Immuntherapie der Patienten wirtschaftlich unmöglich bleiben, werden wir in den nächsten Jahren stark ansteigende Zahlen von Asthmapatienten erleben.“ Bei Heuschnupfenpatienten können Allergologen nur mit einer spezifischen Immuntherapie der Entwicklung eines Asthma bronchiale vorbeugen. Die Behandlung führt außerdem zu einer langfristigen Besserung der Beschwerden und kann weitere Allergien verhindern. Für Insektengiftallergiker, die an ihrer Allergie sterben können, ist eine Immuntherapie besonders wichtig. Die Behandlung hilft bei ihnen nahezu hundertprozentig und kann lebensrettend sein.

„Wenn Entscheidungsträger im Wahljahr nicht nur Lippenbekenntnisse zur Versorgung Allergie-Kranker abgeben wollen, müssen endlich notwendige zusätzliche finanzielle Mittel für Allergiker bereitgestellt werden, um allergologisch tätigen Ärzten diese wichtige Therapieform außerhalb des Regelleistungsvolumens zu ermöglichen“, fordert Kirsten Jung vom Ärzteverband Deutscher Allergologen. Die seit Januar 2009 gültige Honorarreform für vertragsärztliche Leistungen macht jedoch eine fachärztliche Allergie-Diagnostik und  -Therapie praktisch unmöglich. Immer mehr Mitglieder des ÄDA signalisieren dem Vorstand des Allergologenverbandes, dass sie keine subkutane Immuntherapie mehr durchführen können, die Behandlung von Allergiepatienten aufgeben müssen und sich vorwiegend ihrem eigentlichen Fachgebiet (Dermatologie, HNO, Pädiatrie, Pneumologie) widmen werden. Leidtragender ist jeder Allergiepatient.

Literatur: Ärzteverband Deutscher Allergologen, Akuter Allergie-Notstand, 6. August 2009

Wissenschaftler finden Allergene und Chemikalien im Badewasser von Babys

Chemikalien im Babybadewasser gängig

Die meisten Babys lieben das tägliche Bad und wollen kaum aus der Wanne. Vor allem, wenn noch Spielzeug mitgenommen wird, gibt es Riesengeschrei, wenn die Mutter sie aus dem Bad holen will. Doch das Babybad kann bedenklich sein, folgt man den neuesten Forschungsergebnissen spanischer Wissenschaftler. Sie entdeckten im Badezusatz für Babys und in Hygieneprodukten für Babys eine ganze Reihe von Allergenen und Chemikalien, die gesundheitlich bedenklich sind.

Chemiker untersuchen Badewasser von Babys

Eine Gruppe von Chemikern der University of Santiago de Compostela (USC) hat eine Methode entwickelt, um die Duftstoffallergene, die man im Badewasser von Babys findet, zu quantifizieren. Die Wissenschaftler analysierten richtige Badewasserproben und entdeckten bis zu 15 allergieauslösende Substanzen, die aus Kosmetika und Hygieneprodukten stammten. Hierzu zählten auch Seifen, Gels, Parfüms und Badezusätze.

„Bei der Anwendung der neuen Methode bei acht verschiedenen richtigen Proben des täglichen Bades einer Reihe von Babys im Alter zwischen sechszehn Monaten und zwei Jahren, fanden wir alle Substanzen, nach denen wir suchten, in mindestens einer Probe,” sagte Maria LIompart, Co-Autorin der Studie, die diesen Monat in der Fachzeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry erschien.

Allergene und Chemikalien über Grenzwert

Die Wissenschaftler fanden mindestens sechs von fünfzehn Verbindungen in allem Proben. In einigen Fällen waren die Konzentrationen extrem hoch und überschritten 100ppm. Verbindungen die gefunden wurden, waren u.a. Benzyl Salicylat, Linalol, Coumarin und Hydroxyl Citronella.

“Das Vorhandensein und die Höhe dieser chemischen Agenzien im Badewasser von Babys sollte ein Grund der Besorgnis sein,” sagte Prof. Dr. LIompart, “im Sinn behaltend, dass Babys täglich 15 Minuten und länger spielend in der Badewanne verbringen und dass sie diese Substanzen und andere Chemikalien über die Haut absorbieren können, als auch inhalieren, und das Badewasser nicht selten sogar absichtlich oder unabsichtlich verschlucken.”

Neue Methode zur Feststellung von Duftstoffen

Die Allergene der vorliegenden Studie konnten durch die hohe Sensibilität der Messmethode festgestellt werden. Es wurde erstmalig die Solid-Phase Micro Extraction -SPME Technik eingebracht, um die Inhaltsstoffe von Kosmetika und Hygieneprodukten für Kinder festzustellen.

Die Wissenschaftler setzten außerdem die herkömmlich verwendete Gas-Cromatographie ein, um die Verbindungen zu separieren, und Massenspektometrie zur Identifizierung und Messung der Konzentration der Duftstoffe.

Gesetze im Hinblick auf Babys zu lasch

Die Europäische Gesetzgebung verlangt, dass diese Substanzen, wenn sie in einem Produkt enthalten sind, auf dem Etikett aufgeführt werden, wenn sie eine bestimmte Konzentration übersteigen. Einige Organisationen äußern jedoch ihre Besorgnis, dass diese Grenzwerte viel zu tolerant seien, insbesondere dann, wenn sie in Produkten für Babys und Kinder enthalten sind.

Weniger ist gesünder

Um die Gesundheit von Babys nicht zu gefährden und sie während des Bades sogar unnötigerweise Allergenen und toxischen Chemikalien auszusetzen, sollten Eltern die Produkte, die sie zur Babypflege verwenden, streng unter die Lupe nehmen. Duftstoffe sollten in Babyprodukten genauso tabu sein wie Chemikalien. Ein mildes ökologisches Babyshampoo, zum Waschen eine einfache von Natur aus rückfettende Olivenölseife, und wenn es etwas duften soll, ein paar Rispen Lavendel aus dem Garten sind völlig ausreichend.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 20. Juli 2009

Literatur:

J. Pablo Lamas, Lucia Sánchez-Prado, Carmen Garcia-Jares y María Llompart. “Solid-phase microextraction gas chromatography-mass spectrometry determination of fragrance allergens in baby bathwater”. Analytical and Bioanalytical Chemistry 394 (5): 1399-1411, julio de 2009.