Archiv der Kategorie ‘Duftstoffe‘

Stearinkerzen und Bienenwachskerzen besser für Allergiker und Asthmatiker

Herkömmliche Kerzen aus Paraffin und Duftkerzen setzen Schadstoffe frei

In der Winterzeit und besonders in der Weihnachtszeit bringen Kerzen romantische Stimmung ins Haus. Die im Handel angebotenen Kerzen bestehen fast ausnahmslos aus Paraffin, ein billiges Erdölprodukt. Außer den Schadstoffen, die durch das Paraffin in die Innenraumluft freigesetzt werden, tragen Duftstoffe zur Belastung von Luft und Gesundheit bei. Neuere Studien belegen, dass Aromaöle, die Kerzen duften lassen, unter bestimmten Bedingungen Schadstoffe bilden. Wissenschaftler stellten fest, Kerzen aus Sojaöl, Bienenwachs, Pflanzenstearin brennen rückstandsfrei ab, ohne die Luft mit Schadstoffen zu belasten.

Wissenschaftler weisen auf Schadstoffbelastung durch Paraffinkerzen hin

Auf ihrem 238. Kongress trugen Wissenschaftler der American Chemical Society vor, dass handelsübliche Kerzen aus Paraffin eine bislang wenig beachtete Schadstoffquelle darstellen. Besonders in kleinen Räumen und Zimmern mit geringer Ventilation stellen sich rasch Konzentrationen ein, die gesundheitsschädlich sein können. Es handelt sich u.a. um krebserregende Stoffe.

Alternativen aus der Natur

Bienenwachskerzen und Kerzen aus Pflanzenstearin brennen nicht nur besser ab, sie sehen auch wesentlich edler aus als schadstoffbelastete Paraffinkerzen. Ein weiterer Pluspunkt: Selbst wenn sie in der Anschaffung etwas teurer sind, so haben sie auch eine erheblich längere Brenndauer. Kauft man ökologische Kerzen, kann man sicher sein, dass der Baumwolldocht bleifrei ist. Bei konventionellen Kerzen aus Paraffin hingegen ist durch den meistens bleihaltigen Docht mit Bleieintrag im Raum zu rechnen.

Zusätzliche Schadstoffbelastung

Duftstoffe und Aromaöle werden durch bestimmte Umweltbedingungen in Schadstoffe umgewandelt. Selbst natürliche Duftöle bergen diese Gefahr und können sich zusätzlich als Reizstoffe für Allergiker herausstellen.

Herkömmliche Paraffinkerzen problematisch für Allergiker, Asthmatiker, Chemikaliensensible

Kerzen aus Paraffin und solche, die mit Duftstoffen oder Aromaölen versetzt sind, sind für Menschen, die unter Allergien, Chemikaliensensitivität (MCS) oder Atemwegsbeschwerden leiden, wie bspw. Asthma, besonders bedenklich. Sie sollen bei empfindlichen Personen Asthmaanfälle, Reizungen der Atemwege und sogar Hautallergien auslösen können, bestätigten deutsche Lungenfachärzte. Bei diesen Personengruppen können Kerzen, die aus Chemikalien hergestellt wurden oder damit versetzt sind, unmittelbar zu Beschwerden führen.

Manche Personen rätseln, weshalb es ihnen in bestimmten Räumen schlecht geht und denken an eine neue Allergie. Das ist meistens falsch, sagte der Studienleiter Prof. Hamidi, es sind die Schadstoffe, auf die diese Menschen reagieren. Deshalb sollte man in Gegenwart von hypersensibilisierten Personen am besten ganz auf Kerzen verzichten. Wenn man zu feierlichen Stunden, oder in der Weihnachtszeit, nicht ganz ohne Kerzen auskommen möchte, sind Kerzen aus Pflanzenstearin die sicherste Wahl. Sie brennen geruchsneutral und rückstandsfrei ab.

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 25.10.2011

Literatur:

R. Massoudi Ph.D., Amid Hamidi , Romantic, candle-lit dinners: An unrecognized source of indoor air pollution, American Chemical Society, 19. Aug. 2009

Lungenärzte im Netz, Paraffin in Duftkerzen kann die Atemwege reizen und Asthma hervorrufen, 15.11.2010

Silvia K. Müller, Vorsicht bei MCS: Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen, CSN, 13.12.2008

PureNature Online Shop jetzt auch in Spanien

Es ist uns eine große Freude, mitteilen zu dürfen, dass es seit dem 8. Juli 2011 auch in Spanien einen PureNature Online Shop gibt. Spanische Kunden finden dort schon jetzt über 2000 Produkte, die ihnen ein Leben mit Allergien erleichtern und sie dabei unterstützen, umweltbewusst zu leben.

Ein Kundenservice ist bereits seit vergangenem Jahr vor Ort tätig. Unser Repräsentant, Herr David Palma, beantwortet die spanischen Kundenanfragen mit großem Sachverstand und steht in ständigem Kontakt mit seinen deutschen Kollegen, um alle Kundenwünsche und Anfragen zu größter Zufriedenheit zu erfüllen.

Die Übersetzung der Produktbeschreibungen des PureNature Sortiments nahm viele Monate in Anspruch und dauert noch an. Die Mühe hat gelohnt, denn für die spanischen Kunden wird das Einkaufen bei PureNature mit dem Start des Online Shops nun viel einfacher. Die Waren werden vom PureNature Stammsitz in Idar-Oberstein nach Spanien versendet. Die neuen Kunden werden im Monat Juli bei ihrer ersten Bestellung mit portofreiem Versand begrüßt.

Ein herzliches Willkommen nach Spanien, und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an David Palma und seine Frau Eva Caballé, ohne die dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre!

Alles Gute,

vom gesamtem PureNature Team

 

Schauen Sie herein in den neuen spanischen PureNature Shop: www.purenature.es

 

Verbraucher kämpften um ihr Allergiker-Shampoo

AFM Shampoo für Allergiker und Chemikaliensensible wieder in Originalrezeptur erhältlich

Ein geeignetes Shampoo ohne Duftstoffe und ohne Allergene zu finden ist nicht einfach, wenn man chemikaliensensibel ist. Ein amerikanischer Hersteller hatte viele Jahre ein duftfreies Dusch-Shampoo im Programm, das speziell für Allergiker und Menschen mit Chemikalien-Sensitivität (MCS) entwickelt worden war. Doch plötzlich, von einem Tag auf den anderen, war das beliebte Dusch-Shampoo nicht mehr in der gewohnten Rezeptur lieferbar. Die neue Zusammen- setzung war insbesondere für diejenigen mit MCS nicht tolerierbar. Kunden von PureNature riefen an, schrieben E-Mails und Briefe. MCS Selbsthilfegruppen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern baten um Rückkehr des Original AFM Allergiker-Shampoo. Auf Anschreiben von PureNature blieb der Hersteller hart und beharrte auf die neue „bessere“ Rezeptur. Fast zwei Jahre kämpften Verbraucher zusammen mit PureNature um das beliebte, duftfreie Sham- poo.

Es ging amerikanischen Allergikern und Chemikaliensensiblen ähnlich, auch sie vermissten ihr AFM Shampoo. Auch von dort schrieben MCS-Selbsthilfegruppen an AFM. Auf dem europäischen und amerikanischen Markt gibt es zwar einige Allergiker-Sham- poos, aber sie lassen das Haar nicht so schön glänzen, wie das AFM Shampoo mit Seidenproteinen. Auch kommen viele dieser Allergiker-Shampoos für Chemikaliensensible nicht in Frage, weil sie Duftstoffe enthalten oder Beschwerden auslösende Chemikalien.

Der Hersteller AFM gab schließlich dem Druck der Verbraucher nach, und seit Anfang des Jahres kann man das AFM Shampoo wieder erhalten. Die Hartnäckigkeit aller hat sich durchgesetzt und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Verbraucher tatsächlich nicht locker lassen sollen, wenn ein Produkt, was sie schätzen gelernt haben, plötzlich nicht mehr wie gewohnt erhältlich ist. Für Hersteller sollte jede Rückmeldung von Verbrauchern ein Signal sein, die sie rasch zur Zufriedenheit lösen sollten. Bei AFM hat es etwas gedauert, aber was lange währt wird endlich gut. Wir von PureNature haben uns jedenfalls gefreut, dass unsere Kunden mit uns eisern geblieben sind. Es hat geklappt, „unser“ AFM Shampoo mit der bewährten Rezeptur, die eigens für Chemikaliensensible entwickelt wurde, ist endlich wieder da. :-)

Ärzte warnen vor Duftstoffen und Duftkerzen

Allergien und Asthma? Vorsicht beim Abbrennen von Duftkerzen

Kerzen zählen zu den beliebtesten Stimmungsmachern in der Weihnachts- und Adventszeit. Insbesondere Duftkerzen erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sorgen in Geschäften, auf Veranstaltungen, in Restaurants und in manchem Zuhause für „Weihnachtsduft“. Lungenärzte hingegen warnen insbesondere vor Duftkerzen, insbesondere wenn sie aus Paraffin hergestellt sind. Paraffinkerzen werden aus Petroleum, also Erdöl hergestellt. Oft kommen Schlacken der Erdölindustrie für die Herstellung von Kerzen zum Einsatz. Dadurch können die Produktionskosten der Kerzen minimal gehalten werden, was eine größere Gewinnspanne für die Hersteller und den Handel gewährleistet. Als Alternative nennen die Lungenärzte Kerzen aus Bienenwachs oder Soja und raten dazu, auf beduftete Kerzen sowie sonstige Raumbeduftung ganz zu verzichten. (1) Kritisch gegenüber Duftstoffen äußert sich auch der Ärzteverband der Deutschen Allergologen. (2)

Duftkerzen – Problematisch für Allergiker und Asthmatiker

Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) halten den Einsatz von Duftkerzen aus Paraffin als ganz besonders bedenklich für Allergiker und Asthmatiker. Durch das Abbrennen werden Stoffe freigesetzt, die Atemwegsbeschwerden verursachen oder verstärken können. Auch Personen mit Duftstoffallergien sind gefährdet. Hautreaktionen können sich durch das Abbrennen von Duftkerzen verschlimmern. Duftstoffallergiker sind daher besser beraten, auf Duftkerzen ganz zu verzichten.

Was ist bedenklicher, natürliche Duftstoffe oder chemische?

Oft wird angeführt, es handele sich „nur“ um natürliche Duftstoffe. Der Verbraucher wiegt sich durch dieses Versprechen meist in trügerischer Sicherheit. Eine Erklärung, ob natürliche Duftstoffe eine bessere Wahl sind als chemische Düfte, lieferte der Allergologe der Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen, Professor Thomas Fuchs, im November 20010 in der Rheinischen Post: “… letzten Endes sind Duftstoffe Duftstoffe, egal, ob sie natürlichen Ursprungs oder im Labor hergestellt worden sind”.

Darüber, ob ein Duftstoffallergiker bei der Verwendung von Düften Ausnahmen machen sollte oder nicht, äußerte Prof. Fuchs, der dem Ärzteverband Deutscher Allergologen angehört, seinen klaren Standpunkt: “Wer von einer Duftstoffallergie betroffen ist, sollte auch auf Duftstoffe verzichten und zwar möglichst komplett.”

Duftstoffe können Asthmaanfälle auslösen

Für Asthmatiker sind Duftkerzen sehr problematisch und in der Weihnachts- und Adventszeit berichtet mancher Asthmatiker, dass er öfter zum Asthmaspray greifen muss. Alternativ bleibt Betroffenen nur der Verzicht, Duftkerzen Zuhause zu verwenden, sowie höchste Vorsicht und sofortiges Verlassen von Räumlichkeiten, in denen Duftkerzen brennen.

Kerzen aus Paraffin setzen Schadstoffe frei

„Paraffin-Kerzen werden aus Petroleum hergestellt“, erläuterte Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender, auf der Webseite der Deutschen Lungenärzte. „Insbesondere Menschen, die bereits eine Kontaktallergie auf bestimmte Duftstoffe entwickelt haben, riskieren, dass die beim Abbrennen freigesetzten Stoffe allergische Erscheinungen auf der Haut oder in den Atemwegen verstärken. Das kann dann Hautausschläge und Asthmabeschwerden hervorrufen.“

Bedenklich ist das Abbrennen von Kerzen jedoch nicht nur für Asthmatiker oder Allergiker, sondern für jeden, der sich in einem Raum befindet, in dem Kerzen abbrennen. Besonders in kleinen Räumen oder in Räumlichkeiten, die kaum oder schlecht belüftet sind, ist Vorsicht angeraten. Gutes Lüften empfehlen daher die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung. Sie raten sogar, zusätzlich Ventilatoren aufzustellen, um die Schadstoffe, die Kerzen freisetzen, schneller nach draußen zu leiten. Übertrieben? Sicher nicht, denn insbesondere, wenn mehrere Kerzen brennen, kann dies schnell zu erheblicher Schadstoffbelastung in Innenräumen führen. Hierbei sind nicht nur Bestandteile des Paraffins bedenklich, sondern auch die Dochte, die sehr häufig bleihaltig sind. Die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA ging in einer Veröffentlichung sogar davon aus, dass die bei Kindern nachgewiesene Bleibelastung zu einem erheblichen Prozentsatz durch Abbrennen von Kerzen verursacht wurde. (3)

Kerzenzauber auf stimmungsvollen Stunden belassen

Wer auf seine Gesundheit bedacht ist, sollte auf Duftkerzen generell verzichten und Kerzen aus reinem Pflanzenstearin, Soja und Bienenwachs solchen aus Paraffin vorziehen.

Zusätzlich ist darauf achten, dass Bienenwachskerzen ökologisch sind. Bei konven- tionellem Bienenwachs ist mit Kontaminierung des Wachses durch Pestizide und Arzneimittelrückstände zu rechnen, die beim Abbrennen in die Raumluft freigegeben werden.

Kerzenstimmung im Wohnraum sollte auf feierliche Anlässe beschränkt bleiben und bei der Auswahl der Kerzen sollte auf schadstofffreie Qualität geachtet werden. Nach jeder Kerzenbenutzung ist gründliches Lüften wichtig und beim Löschen der Kerzen ist darauf zu achten, dass die Kerzen schnell „erstickt“ werden und nicht unnötig weiterglimmen.

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27.11. 2010

Literatur:

  1. Lungenärzte im Netz, Paraffin in Duftkerzen kann die Atemwege reizen und Asthma hervorrufen, 15.11.2010
  2. RP, Experte rät zu Verzicht auf Parfüm, 24.11.2010
  3. Silvia K. Müller, Vorsicht bei MCS: Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen, CSN, 13.12.2008

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ursachen von Kontaktallergien

Parfumflaschen

Duftstoffe, die in vielen Haushalts-und Hautpflegeprodukten verwendet werden, können Kontaktallergien verursachen, wenn sie Sauerstoff in der Luft ausgesetzt sind, dies zeigen Untersuchungen, die auf der Dermatologen Konferenz in Göteborg von der Universität Göteborg und der Sahlgrenska Akademie präsentiert wurden.

Die schwedischen Wissenschaftler hatten ihre Forschung darauf ausgerichtet herauszufinden, wie diese Stoffe durch Kontakt mit Sauerstoff in der Luft aktiviert werden können und wie dies dann wiederum auf die Haut einwirken kann. Eine speziell ausgerichtete Studie untersuchte, ob die aktivierten Duftstoffe Kontaktallergien bei Ekzempatienten der Sahlgrenska University Hospital Hautklinik und der Arbeits-und Umweltmedizin Hautklinik in Malmö verursachten. Es wurde festgestellt, dass ein hoher Prozentsatz der 3.400 Patienten mit Hautekzem eine allergische Reaktion auf die getesteten Duftstoffsubstanzen aufwies.

“Bei der Bemühung, tieferes Verständnis dahingehend zu gewinnen, wie Kontaktallergien entstehen, verwenden wir jetzt State-of-the-Art Mikroskope um zu verfolgen, was mit einem Allergen passiert, sobald es in die Haut eindringt”, sagte Ann-Therese Karlberg, Professor für Dermatochemistry/ Hautallergien und Wissenschaftlerin an der Sahlgrenska Akademie.

Beim Ermitteln, wie allergen ein Stoff ist, muss in die Überlegungen die Fähigkeit der Haut, eine Substanz durch den Stoffwechsel zu aktivieren, ebenfalls mit einbezogen werden.

Wir haben eine Mixtur entwickelt, die der Zusammensetzung realer Hautenzyme entspricht. Wir verwenden sie, um herauszufinden, ob die chemischen Stoffe in der Haut aktiviert werden können und zum Allergen werden.”

Die Entdeckung der schwedischen Wissenschaftler wird den Gesundheitsdienst- leistern durch die Entwicklung neuer Diagnose-Tools helfen, allergische Kontakt- ekzeme korrekt zu diagnostizieren, und auf lange Sicht dazu beitragen, die Anzahl der Fälle mit allergischen Kontaktekzemen zu reduzieren. Für die Patienten bedeutet die richtige Diagnose, dass sie die Exposition gegenüber auslösenden Stoffen vermeiden können, und so ihren Ekzemen eine Chance geben zu heilen.

“Zukünftige Forschungsarbeit wird für uns daraus bestehen, neue diagnostische Methoden zu evaluieren und über das, was in der Haut eindringt, tiefergehende Studien durchzuführen. Dies wird uns ermöglichen, neue Medikamente zu entwickeln und die einzige Behandlung, die derzeit für Ekzeme verfügbar ist, nämlich Cortisonsalbe, zu ersetzen”, erklärt Prof. Karlberg, welche die Auffassung vertritt, dass ihre Forschung durch ihre Auswirkungen auf die Hersteller, Verbraucher und Gesetzgeber die Präventionsarbeit verbessern kann.

Kontaktallergie

Es wird geschätzt, dass in Europa fast 20% der Bevölkerung von einer Kontaktallergie betroffen sind, was bedeutet, dass Patienten Ekzeme entwickeln, wenn sie mit Substanzen in Kontakt geraten, auf die sie allergisch sind. Nach Nickel sind Duftstoffe die häufigste Ursache von Kontaktallergien. Für diese Art der Allergie gibt es keine Heilung, sie kann jedoch durch Cortison Creme gemildert werden und dadurch, indem jeder Kontakt mit dem Allergen vermieden wird.

Literatur:

Ann-Therese Karlberg, Universität Göteborg, New Entdeckung über die Ursachen einer Kontaktallergie, 6. Oktober 2010

Übersetzung: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network

Gesetzesentwurf im Dänischen Parlament: Regelung von Duftstoffen im öffentlichen Bereich

Dänisches Parlament debattiert über Regelungen zu Duftstoffen

Seit einigen Jahren setzen sich zwei dänische MCS-Selbsthilfegruppen dafür ein, dass gesetzliche Regelungen für Duftstoffe und Parfüms im öffentlichen Bereich geschaffen werden. Insbesondere im Gesundheitswesen sollen Duftstoffe einer strikten Regelung unterzogen werden.

Durch ihre Chemikalien-Sensitivität (MCS) ist es den Mitgliedern der beiden Organisationen in der Regel nicht möglich, sich in ein Krankenhaus oder andere medizinische Einrichtungen zu begeben. Einer der Hauptgründe dafür sind Parfüms, After Shave, Weichspüler, Deo’s, Body Lotion’s und Raumduftsprays denen man überall begegnet. Schwere gesundheitliche Beschwerden sind für diese Erkrankten, als auch für Allergiker und Asthmatiker häufig die Folge.

Der mehrjährige massive Kampf durch die beiden dänischen Selbsthilfegruppen für Chemikaliensensible, MCS-SHG e.V. und MCS-Danmark trägt nun Früchte:

Im dänischen Parlament wurde am 23. Februar ein Gesetzesentwurf mit dem Titel: „Gesetzesentwurf zur Entwicklung von Richtlinien für Duftstoffe in Krankenhäusern und Kindertagesstätten“ debattiert.

Die von MCS-Danmark formulierte „Duftpolitik“ schuf die Grundlage für den Gesetzesentwurf. Diese Initiative erfolgte im Anschluss an eine Eingabe von MCS-Danmark vom November 2009 im dänischen Parlament. Die Eingabe war dem Ausschuss für Umwelt und Planung und dem Ausschuss für Gesundheit vorgelegt worden. Die beiden dänischen Organisationen ließen verlauten: „Wir sind superfroh, dass dieser Kampf nun endlich Früchte tragen wird!“

Einige der Vorstandsmitglieder von MCS-Danmark waren bei dieser ersten Behandlung des Gesetzesentwurfs anwesend.

Autor: CSN – Chemical Sensitivity Network, 23. Februar 2010

Oh, bloß keine Allergien zu Valentine verschenken!

Ich liebe Dich

„Ich liebe Dich!“ – wie sage ich diese drei Worte meiner Liebe des Lebens an Valentine? Die Kreativen unter uns haben es einfach, ihnen fällt immer etwas ein, mit dem sie ihre Liebe auf überwältigende Weise zum Ausdruck bringen. Die meisten werden allerdings bei Blumen oder Pralinen als Geschenk enden. Ein hübscher Strauß Blumen oder eine edle Auswahl Pralinen sind auch etwas Nettes über das sich jeder freut, außer denjenigen, die Allergien haben. Für diese „Valentines“ kann der Tag der Liebenden, wenn man das falsche Geschenk überreicht, mit laufender Nase, juckenden Augen, oder Kopf- und Magenschmerzen enden.

Allergisch auf Blumen und Gräser

Gerade in der Frühlingszeit geht es vielen Pollenallergikern schlecht. Hasel und Weide sorgen für die ersten Symptome. Die hübschen Frühlingsboten im Blumenladen sind normalerweise kein Problem, es sei denn, es sind Gräser oder Weidenkätzchen in den Strauß miteingebunden. Ist ein Pollenallergiker allerdings sowieso schon am reagieren, weil beispielsweise die Weiden ums Haus blühen, dann können die bunten Blumen aus dem Blumenladen zu weiterer Symptomverschlechterung führen. Auf jeden Fall sollte daher, wenn es Blumen zu Valentine sein sollen, die Wahl auf solche Blumen fallen, die nicht stark riechen und keine stark pollenbehafteten Blütenstempel haben. Von Gräsern, Weidenkätzchen und Haselzweige ist ganz abzusehen, lieber ein schönes Herzchen aus Keramik oder Holz.

Inhaltstoffe in Pralinen können Allergien auslösen

Allergien auf Schokolade sind äußerst selten anzutreffen. Bedenklich sind eher die sonstigen Inhaltsstoffe, vor allem Erdnuss und Soja. Erdnussallergiker müssen sehr aufpassen, denn schon Spuren von Erdnüssen können Reaktionen auslösen, die bis zu anaphylaktischem Schock reichen. Soll es doch etwas aus Schokolade sein, muss bei einer allergischen Person darauf geachtet werden, dass die bedenklichen Inhaltsstoffe unter Garantie nicht enthalten sind. Es gibt Hersteller die laktosefreie, sojafreie, glutenfreie oder nussfreie Schokolade anbieten. Das kann dann für einen „Valentine“, der immer Verzicht üben muss, eine ganz besondere Überraschung sein.

Parfüms – nichts für Allergiker, Asthmatiker und Chemikaliensensible

Sehr beliebt als Geschenk zu Valentine sind Parfüms. Neben der Tatsache, dass die meisten Parfums reine Chemikaliencocktails sind, muss bedacht werden, dass besonders Allergiker, Asthmatiker und Chemikaliensensible schwerste gesundheitliche Reaktionen erleiden können.  Ein duftfreies Cremebad oder eine pflegende hypoallergene Creme oder ein Nagellack für Allergiker ohne Lösungsmittel werden hingegen sicher sehr erfreuen.

Autor: Patty Paris, 11. Februar 2010

Wissenschaftler finden Allergene und Chemikalien im Badewasser von Babys

Chemikalien im Babybadewasser gängig

Die meisten Babys lieben das tägliche Bad und wollen kaum aus der Wanne. Vor allem, wenn noch Spielzeug mitgenommen wird, gibt es Riesengeschrei, wenn die Mutter sie aus dem Bad holen will. Doch das Babybad kann bedenklich sein, folgt man den neuesten Forschungsergebnissen spanischer Wissenschaftler. Sie entdeckten im Badezusatz für Babys und in Hygieneprodukten für Babys eine ganze Reihe von Allergenen und Chemikalien, die gesundheitlich bedenklich sind.

Chemiker untersuchen Badewasser von Babys

Eine Gruppe von Chemikern der University of Santiago de Compostela (USC) hat eine Methode entwickelt, um die Duftstoffallergene, die man im Badewasser von Babys findet, zu quantifizieren. Die Wissenschaftler analysierten richtige Badewasserproben und entdeckten bis zu 15 allergieauslösende Substanzen, die aus Kosmetika und Hygieneprodukten stammten. Hierzu zählten auch Seifen, Gels, Parfüms und Badezusätze.

„Bei der Anwendung der neuen Methode bei acht verschiedenen richtigen Proben des täglichen Bades einer Reihe von Babys im Alter zwischen sechszehn Monaten und zwei Jahren, fanden wir alle Substanzen, nach denen wir suchten, in mindestens einer Probe,” sagte Maria LIompart, Co-Autorin der Studie, die diesen Monat in der Fachzeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry erschien.

Allergene und Chemikalien über Grenzwert

Die Wissenschaftler fanden mindestens sechs von fünfzehn Verbindungen in allem Proben. In einigen Fällen waren die Konzentrationen extrem hoch und überschritten 100ppm. Verbindungen die gefunden wurden, waren u.a. Benzyl Salicylat, Linalol, Coumarin und Hydroxyl Citronella.

“Das Vorhandensein und die Höhe dieser chemischen Agenzien im Badewasser von Babys sollte ein Grund der Besorgnis sein,” sagte Prof. Dr. LIompart, “im Sinn behaltend, dass Babys täglich 15 Minuten und länger spielend in der Badewanne verbringen und dass sie diese Substanzen und andere Chemikalien über die Haut absorbieren können, als auch inhalieren, und das Badewasser nicht selten sogar absichtlich oder unabsichtlich verschlucken.”

Neue Methode zur Feststellung von Duftstoffen

Die Allergene der vorliegenden Studie konnten durch die hohe Sensibilität der Messmethode festgestellt werden. Es wurde erstmalig die Solid-Phase Micro Extraction -SPME Technik eingebracht, um die Inhaltsstoffe von Kosmetika und Hygieneprodukten für Kinder festzustellen.

Die Wissenschaftler setzten außerdem die herkömmlich verwendete Gas-Cromatographie ein, um die Verbindungen zu separieren, und Massenspektometrie zur Identifizierung und Messung der Konzentration der Duftstoffe.

Gesetze im Hinblick auf Babys zu lasch

Die Europäische Gesetzgebung verlangt, dass diese Substanzen, wenn sie in einem Produkt enthalten sind, auf dem Etikett aufgeführt werden, wenn sie eine bestimmte Konzentration übersteigen. Einige Organisationen äußern jedoch ihre Besorgnis, dass diese Grenzwerte viel zu tolerant seien, insbesondere dann, wenn sie in Produkten für Babys und Kinder enthalten sind.

Weniger ist gesünder

Um die Gesundheit von Babys nicht zu gefährden und sie während des Bades sogar unnötigerweise Allergenen und toxischen Chemikalien auszusetzen, sollten Eltern die Produkte, die sie zur Babypflege verwenden, streng unter die Lupe nehmen. Duftstoffe sollten in Babyprodukten genauso tabu sein wie Chemikalien. Ein mildes ökologisches Babyshampoo, zum Waschen eine einfache von Natur aus rückfettende Olivenölseife, und wenn es etwas duften soll, ein paar Rispen Lavendel aus dem Garten sind völlig ausreichend.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 20. Juli 2009

Literatur:

J. Pablo Lamas, Lucia Sánchez-Prado, Carmen Garcia-Jares y María Llompart. “Solid-phase microextraction gas chromatography-mass spectrometry determination of fragrance allergens in baby bathwater”. Analytical and Bioanalytical Chemistry 394 (5): 1399-1411, julio de 2009.

Gericht nimmt Klage wegen Krankheit durch Parfum einer Angestellten an

Krank durch Parfum der KolleginDas Szenario könnte in jedem Büro stattgefunden haben. Eine Mitarbeiterin benutzt starkes Parfum oder andere Kosmetika mit Duftstoffen im Übermaß. Eine der Kolleginnen hält es nicht aus, bittet um Verständnis und den Parfumgebrauch zu minimieren oder einzustellen, weil sie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel oder schwere Atemwegsbeschwerden bekommt. Nichts passiert, die Kollegin bleibt bei ihrem Parfum, will nicht verzichten. Ihre Kollegin wird immer kränker und muss öfter Zuhause bleiben. Eine Amerikanerin sah dies nicht ein und ging vor Gericht. Der Richter hat den Fall diese Woche zur Verhandlung zugelassen.  

Durch Parfum arbeitsunfähig

Eine Angestellte einer Planungsbehörde hatte im vergangenen Jahr ihren Arbeitgeber, die Stadt Detroit verklagt, weil das starke Parfüm einer Mitarbeiterin ihre Arbeitsfähigkeit verhinderte. Der Gerichtsprozess wurde im vergangenen Jahr vor dem US Bezirksgericht in Detroit verhandelt. Die Stadt ging in Widerspruch, der Richter entschied am vergangenen Dienstag, dass die Klägerin einen berechtigten Grund hätte und der Prozess weiter fortgeführt würde. Aussicht auf Erfolg besteht, wie ein ähnlicher Fall beweist.

 

Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Kollegin

McBride hatte ihre Arbeit bei der Planungsbehörde im Jahr 2000 angetreten. Die vorgebrachten Probleme begannen im Juli 2006, als eine neue Kollegin in die Abteilung kam. Sie wurde augenblicklich krank durch deren Parfum und persönlichen Raumduftvernebler.

McBride berichtete damals, dass sie seitdem signifikante Zeit von ihrer Arbeit fernbleiben musste. Sie hätte sogar eine Fertilitätsbehandlung abbrechen müssen, weil sie andere Medikamente nehmen musste.

 

Die Klageschrift legt dar, dass die Mitarbeiterin einen starken Duft benutze und einen Raumduftvernebler im Arbeitsraum betrieb, der dafür sorgte, dass McBride krank nach Hause gehen musste. Die Dame willigte später zwar ein, damit aufzuhören, den Raumduftvernebler zu betreiben, benutzte aber weiterhin ihr Parfüm.


Die Anklage McBrides besagte, dass ihre Arbeitsumgebung den Americans with Disabilities Act, die amerikanische Schwerbehindertengesetzgebung, verletze. McBride bat um ein Verbot solcher Duftstoffe auf ihrem Arbeitsplatz und führte Atemwegsbeschwerden und unspezifische Symptome an.

 

Richter erkennt Beschwerden an

Gegenüber der Tageszeitung Detroit News gab Richter Zatkoff zu verstehen, dass Susann McBride ausreichend Nachweis erbracht hätte, dass ihre Atmung signifikant eingeschränkt sei durch das Parfum einer Mitarbeiterin und dass es eine mögliche Beschwerde gemäß dem staatlichen Gesetz zum Schutz von Behinderten sei, das dazu diene, Behinderte vor Diskriminierung an öffentlichen Orten und Arbeitsplätzen zu schützen. Es sei nicht klar, ob die Stadt angemessene Schritte eingeleitet hätte, um McBrides Beschwerden entgegenzukommen.

 

Alison Johnson, Vorsitzende der Chemical Sensitivity Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Rechte Chemikaliensensibler einsetzt, sagte gegenüber der Zeitung:“ Diese Sensitivitäten gegenüber Parfum sind sehr real, und ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Leben sie ruinieren. Vielleicht ist dies ein Anfang, um anzuerkennen, dass diese Dinge sehr ernsthaft sind.“

 

McBride kämpfe in erster Linie nicht um Geld, sondern um die Menschen über diese Thematik aufzuklären und um freiwillige Kooperation zur Unterstützung der Betroffenen zu erwirken, dort wo es möglich ist.

 

Aussicht auf Erfolg ist möglich
Der Fall von Susann McBride hat Aussicht auf Erfolg. Im Jahr 2005 gewann DJ Eric Weber 10.6 Millionen Dollar durch einen Urteilsspruch gegen ihren Arbeitgeber WYCD (99.5 FM), nachdem sie erklärt hatte, dass sie durch das Parfüm eines Radiokollegen krank gemacht wurde. Aber Bezirksrichter George Caram Steeh reduzierte die Urteilssumme auf 814.000 Dollar, weil für ihn der Beweis nicht klar war, dass Weber Parfümallergie habe.

 

Die Verhandlung des McBride Falles wird für nächstes Jahr erwartet.

Der Anwalt von McBride und Alison Johnson, die Vorsitzende der Stiftung für Chemikaliensensible, sagten am Mittwoch einstimmig, dass Richter Zatkoff’s Entscheidung, den Fall weiter zu verhandeln, äußerst signifikant sei.

 

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27.11.2008

 

 

Waschbär-Look: Kontaktdermatitis um die Augen durch Konservierungsmittel, Duftstoffe und Nickel

waschbaer-x

Ausschlag, Rötungen rings um die Augen können durch Kontaktkonjunktivitis, Kontaktallergien und / oder gleichlaufend mit irritativem Augenlid oder in Kombination auftreten. Das Problem wird oft „Waschbär-Syndrom“ genannt, weil Betroffene durch die ringförmig um die Augen auftretende Dermatitis Ähnlichkeit zu dem schwarzweißen Bären aufweisen. Als Auslöser fanden Wissenschaftler Umweltallergene.

 

Waschbär-Syndrom durch Umweltallergene?

Wissenschaftler der Semmelweiß Universität in Budapest testeten in einer Studie 401 Patienten mittels standardisierter Hauttests (Patchtests) auf eventuelle Umweltallergien und auf typische Kontaktallergene für die Augen. 

 

Waschbärringe um die Augen

Das Wissenschaftlerteam stellte bei 34.4% der Studienteilnehmer eine Kontakthypersensitivität fest. Das höchste Auftreten (51.18%) fanden sie bei Patienten ohne jegliche weiteren Symptome. Im Zusammenhang mit Augenbeschwerden trat Rötung um die Augen bei 30.4% auf und im Zusammenhang mit atopischer Dermatitis bei 27.9% der Patienten.

 

Ursache: Umweltallergene

Als Ursache für die Kontaktdermatitis um die Augen fand das Team aus Ungarn verschiedene Allergene und sensibilisierende Substanzen. Von 401 Patienten reagierten 8.9% auf Nickelsulfat, gefolgt wurde dieser Hauptauslöser von Duftstoffen (Duftstoffmix I, Perumbalsam) und Konservierungsmitteln (Thiomersal, Paraphenylendiamine (PPD)). Bei der Testung von typischen Allergenen fürs Auge wurde bei 9 von 113 getesteten Patienten (6.7%) eine Kontakthypersensibilität entdeckt. Hierbei wurden am häufigsten Allergien auf Cocamidopropyl betain, Idoxuridin, Phenylephrine hydrochlorid, Na-Chromoglyzinat und Papain festgestellt, die allesamt auch als Bestandteile in handelsüblichen Kosmetika gefunden werden können.

 

Umweltallergene vermeiden

Der Studie zufolge sind Kontakthypersensitivitäten relativ häufig vertreten bei Patienten mit Kontaktdermatitis rings um die Augen. Insbesondere wenn diese Symptomatik alleine auftritt, ist eine Allergietestung sehr sinnvoll, um die Ursache zu spezifizieren und zu beheben. Die Wissenschafter waren erstaunt, wie häufig umweltbedingte Allergene Auslöser für die Kontaktdermatitis rings um die Augen waren, im Gegensatz zu den klassischen Allergenen (nur 1.5%).

 

Als häufigste Auslöser benannten die Wissenschaftler aus Budapest Nickelsulfat, Duftstoffmix I, Perubalsam und die Konservierungsmittel Thiomersal und Paraphenylendiamine (PPD). Beim Auftreten von Kontaktallergien um den Augenbereich sollte daher stets eine Allergie gegenüber Nickel, Duftstoffen und Konservierungsstoffen in Betracht gezogen werden. Ist eine solche Allergie vorhanden, müssen die Auslöser konsequent vermieden werden, um eine Besserung zu erreichen.

 

 

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 4. September 2008

 

Literatur:

Temesvári E, Pónyai G, Németh I, Hidvégi B, Sas A, Kárpáti S., Periocular dermatitis: a report of 401 patients, Faculty of Medicine, Department of Dermatology, Venerology and Dermatooncology, Semmelweis University, Budapest, Hungary, J Eur Acad Dermatol Venereol. 2008 Aug 29