Archiv der Kategorie ‘Lifestyle‘

E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen

BfR empfiehlt, das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe bewertet: Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Angesichts eines großen und wachsenden Produktspektrums an Liquids für E-Zigaretten ist nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert bzw. ausatmet und mit welchen Schadstoffen die Atemluft belastet wird. Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen haben die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Liquids, wobei auch Konzentrate und bedenkliche Substanzen verwendet werden können. Eine Bewertung der tatsächlichen Risiken für Unbeteiligte ist daher nicht möglich. Zum Schutz von Verbrauchern sollten E-Zigaretten deshalb in Nichtraucherbereichen herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt sein „Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen.“

Das BfR geht davon aus, dass von der E-Zigarette und ihren Liquids gesundheitliche Risiken ausgehen. Ursache dafür können neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze wie pharmakologische Wirkstoffe sowie verschiedene Duft- und Aromastoffe (z.B. Menthol, Linalool) und Verunreinigungen sein. Es gibt Hinweise aus der Fachliteratur, dass einige Fabrikate von E-Zigaretten auch krebserzeugende Aldehyde freisetzen. Die verschiedenen Substanzen werden in Form von Emissionen über die Dämpfe der E-Zigaretten und den Atem der E-Raucher in die Umgebungsluft abgegeben. Gefahren für Dritte können nach jetzigem Kenntnisstand deswegen nicht ausgeschlossen werden.

E-Raucher können auch eigene Liquids mischen und dabei auf Konzentrate und vielfältige Zusätze und Substanzen zurückgreifen. In diesen Fällen ist unklar, was genau ein- und ausgeatmet wird. Unbeteiligte können im konkreten Fall nicht einschätzen, ob von den freigesetzten Emissionen gesundheitliche Gefahren ausgehen.

Das BfR empfiehlt daher, das Rauchen von allen E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen und diese Produkte im Sinne des Nichtraucherschutzes wie herkömmliche Zigaretten zu behandeln. Auch im Privatbereich sollten E-Zigaretten wie herkömmliche Zigaretten gehandhabt werden: d.h. sie sollten nicht im Beisein von empfindlichen Personen wie Kindern, Schwangeren und Kranken geraucht werden.

Autor:

BfR, E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen, 17/2012, 07.05.2012

Samenbomben, ein Spass der Blumen blühen lässt


Guerilla Gardening – Mit Samenbomben und Pflanzen gegen Tristesse aktiv werden

Zuerst waren es „Öko‘s“, die sich brach liegender Flächen und Abrissgrundstücken in Städten annahmen und dort mittels Samenbomben Blumen wachsen ließen. Die Samenbomben bestehen aus Erde, Ton und Samen. In Zwischenzeit ist der Trend des „Guerilla Gardening“ in der Gesellschaft angekommen, um sich gegen die Tristesse in Städten einzusetzen und unerwartet Blumen wachsen zu lassen. Es sind nicht mehr nur die „grün“ Angehauchten, die Blumensamen oder kleine Pflänzchen bei Nacht und Nebel auf freien Flächen an Straßenkreuzungen, auf brach liegenden Industrieflächen, in trostlosen leeren Betonkübeln oder auf Abrissgeländen einbringen. Wer im Internet nach „Guerilla Gardening“ stöbert, wird staunen. „Garten Piraten“ sind Menschen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten, die Samenbomben werfen, Pflänzchen stecken und mit Spannung darauf warten wie sich eine blühende Pracht auf einem vernachlässigten Stück Land entwickelt und Staunen bei Mitmenschen hervorruft.

Stadt Guerillas unterwegs

Berliner kennen den Trend, dort gibt es in etlichen Strassen sogar schon Samenbomben-Automaten. Eine Berliner Studentin hat das Thema Guerilla Gardening (pdf)  für ihre Masterarbeit ausgesucht und interessante Aspekte herausgearbeitet. Wer durch Berlin streift, wird an so mancher Ecke schmunzeln, wenn er die Erfolge der Gardening Piraten erblickt.

Guerilla Gardening, Trend aus den Siebzigern

Manche ziehen nachts los, um gezielt brach liegenden Flächen mit Samenbomben Schönheit einzuhauchen. Klar, es gehen nicht alle Samen in Samenbomben auf, aber in einer einzelnen stecken so viele Samen, dass immer ein kleines Wunder geschieht. Plötzlich wachsen an einer trostlosen Ecke hübsche Blumen und bei den Passanten zaubern sie ein verwundertes Lächeln ins Gesicht. Passionierte Stadt-Guerillas, die sich der Sache schon länger verschrieben haben, nutzen eigene Rezepturen, um Samenbomben herzustellen. Ganz einfach ist das nicht, denn wenn das Mischungsverhältnis zwischen Ton, Erde, Kompost und Samen nicht stimmt, zerbröseln die Samenbomben beim Werfen und der Erfolg ist gering. Einfacher ist es auf einsatzbereite Samenbomben zurückzugreifen. Sie garantieren schnellen Erfolg und die darin enthaltenen Blumensamen sind anspruchslos, so dass sie eigentlich überall gedeihen. Wer umweltbewusst ist nimmt Bio-Samenbomben in den Samen aus biologischem Anbau stecken.

Einfach loslegen und schon blüht es

Man muss eigentlich keine Kenntnisse haben, um Guerilla Gardening betreiben zu können. Wichtig ist dass man Samenbomben nicht in einer Dürrephase zum Einsatz bringt, sondern möglichst, wenn es regnet oder wenn Regen oder ein Gewitter im Anzug sind. Das bringt die größte Erfolgsaussicht dass dort, wo die Samenbombe einschlägt, tatsächlich Blumen blühen.

Noch ein Tipp:

Richtige Gardening Guerillas haben immer ein paar Samenbomben in der Jackentasche, Handtasche, im Rucksack oder im Aktenkoffer – jederzeit einsatzbereit. Los geht‘s, ganz nach der Parole der Gardening Guerilla’s:

“Nutze jeden Spalt im Asphalt”

für eine buntere, lebenswertere Stadt die bunte Blüten treibt.

Autor: Patty Paris, 13. Mai 2012

Muttertag – Die besten kostenlosen Muttertagsgeschenke

Kreatives Tipps und ausgefallene Ideen für das Geschenk zum Muttertag

Zum Muttertag ein originelles Geschenk, am Besten selbst gemacht, erfreut jedes Mutterherz. Vor ein paar Tage sah ich tolles Muttertagsgeschenk. Es war ein Kunstwerk mitten in der Natur, ein lieber Mensch hatte das Geschenk bereits für seine Mutter am Waldrand an einer Landstrasse aufgebaut. Eine tolle Idee, und es werden sich ganz bestimmt viele Mütter, die vorbei fahren, an diesem roten Muttertags-Herz mitten im Wald erfreuen.

Die besten, kostenlosen Geschenke zu Muttertag:

Witzig, kreativ, ausgefallen,…

Ein Gedicht für die liebe Mutti,

auch wenn es nicht selbst geschrieben ist, ein Gedicht ist ein wunderschönes Geschenk. Wer nicht selbst dichten kann, eines auswendig lernen und beim Frühstück vortragen. Oder das Gedicht auf Herzen aus Papier schreiben und sie in der Wohnung verteilen, das erste Herz direkt vor der Schlafzimmertüre…

Brunch zum Muttertag

frisches Obst, Brötchen, ein Spiegeleier, selbst gepflückte Blumen auf den Tisch, kleine Leckereien. Vieles lässt sich leicht am Tag vor Muttertag vorbereiten.

Einen Muttertagskuchen backen,

in einer Herzform besonders toll. Vielleicht mit Marzinpanrosen oder einem Herz aus Gänseblümchen, die frisch aus dem Garten kurz vor dem Schenken in Herzform daraufgelegt werden. Tolle Rezepte die gelingen findet man bei chefkoch.de

Ein Herz aus Moos,

Moos wächst sogar in der Stadt und lässt sich leicht verarbeiten. Aus Zeitungspapier ein Herz formen und gesammelte Moospolster mit dünnem Draht oder einem dunklen Nähfaden fixieren. Weil das Moos Feuchtigkeit gut aufnimmt, kann man auch Blumen in das Moos hineinstecken.

Eine Überraschung im Badezimmer – Wellnessbad,

ist eine wunderschöne Überraschung. Das Badezimmer ist schnell in eine Wellnessoase verwandet: Warmes Wasser einlaufen lassen, Blüten aus dem Garten auf das Wasser streuen, Kerzen ringsum stellen, zarte Musik anstellen, vielleicht noch einen leckeren Tee hinstellen und die Mutti mit verbundenen Augen ins Bad führen.

Ein unvergesslicher Muttertagsausflug,

zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem Auto eine schöne Strecke aussuchen und die Mutter einladen zu einem Überraschungsausflug. Wenn es durch den Wald geht, dort Papierherzen mit lieben Worten an Äste hängen. Seid gewiss dass sich noch weitere Mütter freuen werden.

Zum Muttertagskonzert einladen,

in fast jedem Ort oder Stadt gibt es Muttertagskonzerte. Wo sie stattfinden kann in der Zeitung oder im Internet nachlesen.

Ein Herz mit Flügeln, aus Papier gefaltet,

Origami ist eine sehr alte, japanische Papierfalttechnik, die verblüffende Ergebnisse erbringt. Man braucht bloß etwas festes Papier, etwas Geduld und Fingerfertigkeit.

 Autor: Patty Paris, PureNature, Mai 2012

Mai, einen Monat lang Aktionen und Informationen über MCS

 

Chemikaliensensible unterstützen

Seit 14 Jahren setzen sich im Mai Umweltkranke, Selbsthilfegruppen, Organisationen, Behörden und Politiker ein, um über die Umweltkrankheit „Multiple Chemikaliensensitivität“ (MCS) aufzuklären. Wenn auch MCS in vielen Ländern durch Behörden und in der Internationalen WHO Klassifikation für Krankheiten als körperlich bedingte Krankheit gelistet ist, so fehlt es doch noch an allgemeiner Akzeptanz und adäquater Unterstützung der an MCS Erkrankten. Die Behinderung ist weiter verbreitet als vielfach vermutet. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist mehr oder weniger stark betroffen.

Chemikaliensensible sind in außerordentlichem Maße auf Hilfe von Dritten angewiesen, weil sie ihren Alltag, ab einem gewissen Schweregrad der Erkrankung, kaum noch alleine bewältigen können. MCS-Kranke reagieren auf minimale Konzentrationen von Duftstoffen, Autoabgasen, Pestiziden, Farben und vielen anderen Chemikalien mit vielfältigen Symptomen. Es sind Chemikalien, denen wir in unserem Alltag ständig begegnen. Bei Chemikaliensensiblen treten schon bei kurzem Kontakt u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Atemwegsbeschwerden, Koordinations-, Hör-, Sehstörungen oder Krämpfe auf. Die Beschwerden dauern Minuten, Stunden, Tage oder sogar Wochen an.

Amerikanische Gouverneure haben die Erschwernisse im Alltagsleben eines Chemikaliensensiblen vor rund 14 Jahren erkannt, und mittlerweise setzen sich Gouverneure von immer mehr Bundesstaaten mit einer Proklamation im Mai für die MCS-Kranken ein. Aus anfänglich kleinen Aktivitäten Einzelner ist ein weltweiter Aktions- und Informationsmonat geworden. Das Internat unterstützt dabei sehr. Selbsthilfegruppen und Organisationen stellen im Mai Informationsmaterial zum downloaden bereit.

PureNature unterstützt Chemikaliensensible

Auch PureNature unterstützt den MCS Aktions-und Informationsmonat tatkräftig. Auf der Rückseite der kostenlosen PureNature Kundenzeitschrift „Infobox“ finden man ein Kärtchen zum Heraustrennen, um über die Gefahren von Duftstoffen zu informieren. Hier zum download: Informationskarte Gesundheitsfahren durch Duftstoffe. Insbesondere parfümierte Produkte sind es nämlich, die Chemikaliensensible daran hindern, am normalen Leben teilnehmen zu können, weil die darin enthaltenen Chemikalien bei ihnen Symptome auslösen.

PureNature hat sich etwas Besonderes ausgedacht:

Das seit über zwei Jahrzehnten beliebte, duftfreie AFM Dusch-Shampoo, das speziell für Chemikaliensensible hergestellt wurde, gibt es im Monat Mai zum Sonderpreis und schließt sich der Philosophie des Herstellers AFM an: „Besser für Chemikaliensensible, besser für Alle!“

Außerdem gibt es im Monat Mai fast jeden Tag einen informativen Artikel über MCS, Umweltkrankheiten und Gefahren durch Alltagschemikalien hier im PureNature Blog. Sich beteiligen und mithelfen, die Situation der Chemikaliensensiblen zu verbessern, kann jeder, in dem er Informationen weiterreicht und Mitmenschen darauf hinweist.

Viel Erfolg für alle, die aktiv werden!

Urlaub für Allergiker: Allergiepass in 10 Sprachen

Reisen mit Allergien

Jüterbog (ots) – Blütenpollen, Insektenstiche, lebensbedrohliche Allergene im Essen – für Allergiker ist besonders im fremdsprachigen Ausland das Risiko höher, im Akutfall medizinisch nicht richtig versorgt zu werden, weil man nicht ausreichend verstanden wird. Allergiker wissen wie wichtig es ist, einen Allergieausweis zu besitzen, besonders in Notfällen. Aber was passiert, wenn man sich im Ausland befindet und der Arzt kein Deutsch versteht?

Unter www.allergieausweis.de können sich Allergiker einen Allergiepass in der Sprache passend zum Reiseland erstellen. 10 Sprachen stehen zur Auswahl: Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neu hinzugekommen ist eine Übersetzungshilfe zur Beschreibung von Symptomen bei einem möglichen Arzt- oder Apothekerbesuch.

Aber soweit muss es erst gar nicht kommen. Manche zeigen ihren Pass bereits im Restaurant vor, um Missverständnisse eindeutig zu vermeiden. Ein Ausweis in einer Fremdsprache kostet 4,95 EUR. Für 9,95 EUR können Globetrotter ihn in bis zu 10 Sprachen erstellen.

Hintergrundinformationen zum Thema

Heute leiden rund 30% der Bevölkerung an einer oder mehreren Allergien, und die Europäische Stiftung für Allergieforschung (www.ecarf.org) geht davon aus, dass 2015 beinahe jeder zweite von mindestens einer Allergie betroffen ist.

Studien des Instituts für Tourismuswissenschaft der Universität Lüneburg zeigen, dass das am häufigsten empfundene Risiko beim Reisen zu 71% in Krankheitsfällen liegt, gefolgt von Unfall mit 45%.

Statt weiter Statistiken zu wälzen, haben wir Allergiepatienten bei ihrer Urlaubsvorbereitung mit der Kamera begleiten lassen. Unter www.allergieausweis.de finden Sie einen Filmbeitrag, der Ihnen das Thema “Allergikersorgen auf Reisen” näher bringt.

Autor: Medilang, Allergiepass in 10 Sprachen – ein Tipp für reisefreudige Allergiker, 4. April 2012

Pollenflug Ostern

Aktuelle Vorhersage für Pollen-Allergiker

Heuschnupfen plagt viele Allergiker bereits seit einigen Tagen ziemlich heftig. Ostern steht kurz bevor und es lohnt sich anhand des Pollenflug-Kalenders und der Pollenflug-Vorhersage seine Ausflüge an Ostern abzustimmen.

Welche Pollen fliegen an Ostern am Wohnort, Ausflugsziel oder am Urlaubsort?

Mit der aktuellen Pollenflug-Vorhersage können Heuschnupfen-Allergiker ganz leicht herausfinden welche Pollen an ihrem Wohnort, Ausflugs- oder Urlaubsziel zu erwarten sind. Einfach den PureNature Pollenflug-Radar anklicken, die Postleitzahl oder den Ort eintragen und schon sieht man welche Pollen aktuell und in den nächsten Tagen in der jeweiligen Region zu erwarten sind:

Pollenflug-Vorhersage, Pollenflug-Radar

Weitere Informationen über Pollenallergie, welche Symptome Heuschnupfen verursacht und wie man sich helfen kann:

PureNature Allergieinfo – Pollenallergie

Leckerer Ostereier-Salat

Oster-Imbiss: Eier-Salat – Schnell zubereitet, einfach vorzubereiten

In Familien mit Kindern und vielen Verwandten kommt schnell eine große Anzahl Ostereier zusammen, und plötzlich weiß man nicht mehr wohin mit all den gekochten Eiern. Wie wär’s mit einem leckeren Ostereier-Salat? Er ist blitzschnell zubereitet und kann jederzeit aus dem Kühlschrank auf den Tisch gestellt werden. Das Rezept ist sehr praktisch für die Hausfrau, die den Oster-Imbiss jederzeit griffbereit hat, wenn Freunde oder Verwandte zum Osterbesuch kommen oder die Familie Hunger hat.

Rezept-Zutaten:

  • 8 Ostereier, hart gekocht und geschält
  • 1 Schalotte, fein geschnitten
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Mayonnaise
  • 1 Glas Bio-Joghurt, Magerstufe, ggf. laktosefrei nehmen
  • 2 EL Sojasauce
  • Schnittlauch oder andere Kräuter zum Dekorieren

Rezept-Zubereitung:

Die Eier teilen und grob schneiden, Schalotte dazu geben und das Currypulver. Mit etwas Sojasauce marinieren. Mayonnaise und Joghurt verrühren und über die Eier geben.

Option: Eine kleine, fein gewürfelte Gewürzgurke.

Den Eiersalat über Nacht in den Kühlschrank stellen damit er schön durchzieht.

Allergikerinfo: Der Ostereier-Salat ist: hefefrei, zuckerfrei, glutenfrei, nussfrei.

Dekorationstipp:

Nehmen Sie einen großen Servierteller, belegen Sie ihn mit Moos und stellen sie die Schüssel mit dem Ostereier-Salat in die Mitte. Ein paar kleine, bunte Zuckereier auf das Moos gestreut und schon ist ein hübscher, leckerer Oster-Imbiss gezaubert.

Pure Nature pflanzt Bäume

Neutralisierung der Emissionen für die Produktion des Produktkataloges

Der Pure Nature Produktkatalog wird von Firmengründung an so umweltschonend wie möglich hergestellt. Lösungsmittelfreie Druckfarbe war von Anfang an ein Muss, um die Umwelt zu schonen und weil ein Großteil der Kunden unter Allergien oder Chemikaliensensitivität leidet. Das Papier des Katalogs besteht aus Recyclingpapier in Eco-Premium-Qualität. Für den Produktkatalog 2012 ging Pure Nature noch einen Schritt weiter in Richtung Umwelt- und Ressourcenschutz. Die Emissionen, die bei der Herstellung des Drucks zwangsläufig entstehen, wurden durch Anpflanzung von Bäumen neutralisiert. 16 Bäume wurden gepflanzt und neutralisieren die bei der Produktion des Pure Nature Katalogs angefallene CO2 Menge.

Eco Recycling Papier schont die Umwelt

Recycling Papier ist nicht gleich Recycling Papier, es gibt sehr große Qualitätsunterschiede. Das für den Pure Nature Katalog und die Prospekte verwendete Recycling Papier stammt ausschließlich aus deutscher Produktion. Die Firma Steinbeis hat sich zu einem umwelt- und klimaschonenden Herstellungsverfahren selbstverpflichtet.

Ziel von Steinbeis ist es, den kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck in der Papierindustrie zu hinterlassen. Im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapieren konnte die norddeutsche Papierfabrik die CO2-Emissionen mittlerweile um bis zu 62 % reduzieren. Pure Nature überzeugte es, dass man bei Steinbeis den kompletten Prozess, von der Beschaffung des Rohstoffs über die Herstellung bis zur Auslieferung, sowie den kompletten Verwertungs- und Produktionsprozess auf ökologische Balance ausgelegt.

Pure Nature unterstützt Aufforstungsprojekt

Die im Rahmen des Pure Nature Umweltmanagement angepflanzten Bäume stehen in Paraguay in Südamerika. Im Laufe der nächsten 20 Jahren werden die 16 Bäume mindestens 5.672kg Kohlendioxid binden. Die Parzelle, auf der die Bäume stehen ist genau gekennzeichnet. Sie befindet sich in einem Aufforstungsprojekt auf der Estancia Pozo Azul und hat die Parzellennummer 23. Bis Pure Nature ganz auf einen Printkatalog verzichten kann, wird dieses Projekt auch in den kommenden Jahren weiter unterstützt werden und viele weitere Bäume werden wachsen.

Selbstverständlich umweltbewusst

Auch in anderen Bereichen von Pure Nature wird Umweltmanagement betrieben und stetig weiter ausgebaut. Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind ständig darauf bedacht, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens so umweltbewusst wie nur möglich zu gestalten. Es sind große und kleine Projekte, die im Rahmen des Pure Nature Umweltmanagements vorangetrieben werden. Atomfreier Strom von Lichtblick liefert bereits seit Jahren den Strom für das Firmengebäude. Kürzlich wurde eine große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Unternehmens installiert. Im Versandbereich wurden die Verpackungsmaterialien von den Mitarbeitern strengster Kontrolle unterzogen und es konnten erneut erhebliche Verbesserungen hinsichtlich der Materialien erzielt werden. Verschickt werden die Päckchen von Pure Nature mit DHL GoGreen, dadurch werden im Rahmen von Wiederaufforstungsprojekten der Amazon Rainforest Foundation Bäume im Amazonas gepflanzt.

Weitere neue Ideen zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt stehen kurz vor der Realisierung.

Greenpeace Ratgeber “Essen ohne Pestizide”

Obst und Gemüse mit hohen Pestizid-Rückständen aus Ländern außerhalb der EU

Hamburg (ots) – Der am 26. März 2012 veröffentlichte Greenpeace-Ratgeber “Essen ohne Pestizide” hilft beim Einkauf von gering belastetem Obst und Gemüse. Die Broschüre im Taschenformat bewertet die Pestizid-Rückstände in 76 Obst- und Gemüsesorten mit einem einfachen Ampelsystem. Im Auftrag der Umweltorganisation haben Experten mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010 neu bewertet. Hinzu kommen Daten aus Pestizid-Tests von Greenpeace. Das Ergebnis: In rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in über 55 Prozent der Gemüseproben waren Pestizide enthalten. “Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. Lebensmittel deutscher Herkunft schnitten häufig gut ab. Produkte aus der Europäischen Union waren weniger belastet als vergleichbare Ware aus der Türkei und Übersee.

Tafeltrauben, Paprika, Birnen, Zucchini und Grapefruit aus der Türkei überschritten die in der EU gültigen Pestizid-Höchstgehalte besonders häufig. Problematisch waren zudem “Exoten” wie Okra und Chilischoten aus Indien und Thailand. Ein Sorgenkind bleibt der Kopfsalat: In Proben aus Belgien, Holland und Italien fanden sich hohe Giftgehalte. Pestizide können den Hormonhaushalt und das Immunsystem beeinträchtigen, Krebs auslösen oder das Nervensystem schädigen. Knapp ein Drittel der geprüften Ware bewertete Greenpeace aus Vorsorgegründen mit “rot” als “nicht empfehlenswert”.

Chemie-Cocktails in Tafeltrauben & Co.

Insgesamt wurden in den 22.481 Proben 351 Wirkstoffe nachgewiesen. Viele Obst- und Gemüsesorten kamen mit einem ganzen Cocktail verschiedener Chemikalien ins Labor. Spitzenreiter war eine Probe türkischer Tafeltrauben mit 24 Pestiziden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich die Wirkungen mehrerer Chemikalien verstärken können – auch schon in geringen Konzentrationen. Dennoch werden Pestizide in der EU bisher nur einzeln bewertet. Grenzwerte für Pestizid-Cocktails in Lebensmitteln gibt es nicht.

“Im Obst- und Gemüseanbau kann legal ein weites Spektrum an Pestiziden versprüht werden”, sagt Santen. “Greenpeace fordert Landwirtschaftministerin Ilse Aigner auf, Verbraucher und Umwelt besser vor Pestizid-Cocktails zu schützen.”

Mit einem im Jahr 2012 aktualisierten Bewertungssystem untersucht Greenpeace Lebensmittel strikt nach dem Gesundheitsvorsorgeprinzip. Die gesetzlichen Pestizid-Grenzwerte reichen nicht aus, um besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen wie Kleinkinder, Schwangere und Kranke ausreichend vor Agrargiften zu schützen.

Die für den aktuellen Greenpeace-Ratgeber bewerteten Proben stammen aus den großen Supermärkten und Discountern, dem Einzel- und Großhandel, sowie lokalen Supermärkten und Bioläden.

Kostenloser Greenpeace Ratgeber: 

Den 23-seitigen Ratgeber “Essen ohne Pestizide” erhalten Verbraucher kostenlos unter Tel. 040-30618-120

Download: Broschüre “Essen ohne Pestizide”

Greenpeace auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de

Greenpeace auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de

Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel

Greenpeace-Studie: Import-Textilien verschmutzen Gewässer in Deutschland

Hamburg (ots)- Giftige und hormonell wirksame Chemikalien gelangen auch durch die normale Haushaltswäsche in deutsche Gewässer.Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung treten bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE) in Import-Textilien bei der ersten Haushaltswäsche aus. Im Abwasser bildet sich aus NPE das Umweltgift Nonylphenol (NP). Die Verwendung dieser Chemikalien ist in der EU verboten oder stark eingeschränkt. “Modemarken machen ihre Kunden zu unfreiwilligen Komplizen bei der weltweiten Wasserschmutzung”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace: “Die Branche muss ihre Produktion endlich entgiften.” Greenpeace engagiert sich mit der Kampagne “Detox” für eine Textilproduktion ohne gefährliche Chemikalien.

Für den aktuellen Report “Schmutzige Wäsche – Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel” hat Greenpeace Textilien von Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren, Calvin Klein und weiteren Modemarken aus elf Ländern untersucht. Aus dem deutschen Handel stammt ein in China gefertigtes Sport-Shirt von Li Ning mit dem dritthöchsten NPE-Gehalt aller Proben. In den Herstellungsländern der getesteten Textilien – China, Thailand, Vietnam, Sri Lanka, Philippinen und Türkei – ist der Einsatz von NPE nicht geregelt. Diese werden zum Beispiel als Tenside in Waschmitteln genutzt. Laut Umweltbundesamt sind Import-Textilien die größte Quelle für NPE und NP in deutschen Gewässern. Kläranlagen können die Einleitung nicht ausreichend verhindern.

Von der Waschmaschine in den Fluss: Jede neue Textilie setzt Chemikalien frei Für den Import von NPE-haltigen Textilien existieren in der EU bisher keine Regelungen. Mit der jährlichen Einfuhr von 881 000 Tonnen Textilien nach Deutschland werden auch viele Tonnen NPE mitgeliefert. Einige Modemarken wie H&M, Adidas, Puma und Nike haben in betriebseigenen Regelungen 100 mg/kg NPE als Rückstandsmenge festgelegt. Bei einem weltweiten Exportvolumen von 150 000 bis 200 000 Tonnen Textilien führt so allein H&M 15 bis 20 Tonnen NPE in Absatzländer ein. “Die von den Firmen festgelegten Werte sind viel zu hoch”, sagt Santen: “Von der Herstellung bis zum Handel verteilt die

Textilindustrie weiterhin ihre Schadstoffe.” Da nur vereinzelte Firmen überhaupt Grenzwerte haben, geht Greenpeace davon aus, dass die in hiesige Gewässer eingeleitete Menge NPE 88,1 Tonnen pro Jahr weit übersteigt.

Einen Ausstieg aus der Produktion mit gefährlichen Chemikalien bis zum Jahr 2020 haben bisher Nike, Adidas, Puma, Li Ning, H&M und C&A zugesagt. Greenpeace fordert alle Markenhersteller auf, den Einsatz von NPE in Produktionsprozessen bis zum Jahr 2013 zu beenden. Es sind längst ungefährlichere Alternativen auf dem Markt.

In zwei vorangegangenen Berichten hatte Greenpeace aufgedeckt, dass die internationale Textilindustrie die Trinkwasserdepots von Millionen Menschen in China vergiftet. Eine breite Auswahl (78 Artikel) in Asien gefertigter Textilien ließ Greenpeace anschließend auf NPE-Rückstände untersuchen. 14 dieser 78 Proben wurden für den aktuellen Test in einer standardisierten Haushaltswäsche bei 40 Grad gewaschen.

Autor: Greenpeace e.V., Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel, 20. März 2012

Photo: Greenpeace