Archiv der Kategorie ‘Sick Building Syndrom‘

Gesetzesentwurf im Dänischen Parlament: Regelung von Duftstoffen im öffentlichen Bereich

Dänisches Parlament debattiert über Regelungen zu Duftstoffen

Seit einigen Jahren setzen sich zwei dänische MCS-Selbsthilfegruppen dafür ein, dass gesetzliche Regelungen für Duftstoffe und Parfüms im öffentlichen Bereich geschaffen werden. Insbesondere im Gesundheitswesen sollen Duftstoffe einer strikten Regelung unterzogen werden.

Durch ihre Chemikalien-Sensitivität (MCS) ist es den Mitgliedern der beiden Organisationen in der Regel nicht möglich, sich in ein Krankenhaus oder andere medizinische Einrichtungen zu begeben. Einer der Hauptgründe dafür sind Parfüms, After Shave, Weichspüler, Deo’s, Body Lotion’s und Raumduftsprays denen man überall begegnet. Schwere gesundheitliche Beschwerden sind für diese Erkrankten, als auch für Allergiker und Asthmatiker häufig die Folge.

Der mehrjährige massive Kampf durch die beiden dänischen Selbsthilfegruppen für Chemikaliensensible, MCS-SHG e.V. und MCS-Danmark trägt nun Früchte:

Im dänischen Parlament wurde am 23. Februar ein Gesetzesentwurf mit dem Titel: „Gesetzesentwurf zur Entwicklung von Richtlinien für Duftstoffe in Krankenhäusern und Kindertagesstätten“ debattiert.

Die von MCS-Danmark formulierte „Duftpolitik“ schuf die Grundlage für den Gesetzesentwurf. Diese Initiative erfolgte im Anschluss an eine Eingabe von MCS-Danmark vom November 2009 im dänischen Parlament. Die Eingabe war dem Ausschuss für Umwelt und Planung und dem Ausschuss für Gesundheit vorgelegt worden. Die beiden dänischen Organisationen ließen verlauten: „Wir sind superfroh, dass dieser Kampf nun endlich Früchte tragen wird!“

Einige der Vorstandsmitglieder von MCS-Danmark waren bei dieser ersten Behandlung des Gesetzesentwurfs anwesend.

Autor: CSN – Chemical Sensitivity Network, 23. Februar 2010

Urteil: Möbel die Chemikalien ausdünsten, müssen zurückgenommen werden – auch nach über einem Jahr

Schlafzimmermöbel gasen Chemikalien aus - Gericht sagt, das darf nicht seinMöbel die Chemikaliengeruch ausdünsten, müssen zurückgenommen werden

Zur Frage, ob ein von Schlafzimmermöbeln über längere Zeit ausgehender unangenehmer Geruch den Käufer zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt

Wenn Schlafzimmermöbel auch mehr als ein Jahr nach dem Kauf noch einen unangenehmen Chemikaliengeruch verströmen, dann kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Dabei ist es ohne Belang, ob die Gerüche auch gesundheitsschädlich sind.

Das entschied das Landgericht Coburg, bestätigt durch das Oberlandesgericht Bamberg, und verurteilte den Verkäufer zur Rückzahlung des Kaufpreises von rund 6.200 €. Der Geruch und die damit verbundene nachvollziehbare Sorge der Käuferin, dass dadurch ihre Gesundheit gefährdet werde, verhindern nach Auffassung der Gerichte einen ungestörten Gebrauch der Schlafzimmereinrichtung.

Sachverhalt

Rund ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch schlafend, so dass das Schlafzimmer regelmäßig der am längsten genutzte Raum ist. In ihrem Refugium wollte es die Klägerin daher gemütlich haben und kaufte beim Beklagten eine Einrichtung in Esche massiv für rund 6.200 €. Doch auch Monate nach dem Kauf verströmten die Möbel einen unangenehmen Chemikaliengeruch. Die Klägerin monierte das, der Verkäufer konnte aber keine Abhilfe schaffen. Als eine Raumluftanalyse eine auffällige Häufung flüchtiger organischer Verbindungen ergab, trat die Klägerin vom Kauf zurück und klagte auf Rückzahlung des Kaufpreises.

Gerichtsentscheidung

Mit Erfolg, denn das Landgericht Coburg gab ihrer Klage statt. Auch noch 13 Monate nach der Anlieferung ging von der Schlafzimmereinrichtung ein störender Geruch aus. Unabhängig von der Frage, ob es für die organischen Verbindungen einen verbindlichen Grenzwert gibt und dieser überschritten war, eignen sich die Möbel nicht für die gewöhnliche Verwendung, also das Schlafen in dem mit ihnen ausgestatteten Raum, und sind deshalb mangelhaft. Denn auch ohne besondere Vereinbarung kann ein Käufer solcher Möbel erwarten, dass sie geruchsneutral sind oder Geruchsentwicklungen, die wegen der Lackierung unvermeidbar sind, zumindest alsbald nach dem Aufstellen verschwinden.

Fazit

In Schlafzimmermöbeln, die einem buchstäblich stinken, muss man nicht in seine Träume sinken.

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Literatur:

Landgericht Coburg, Wenn das Schlafzimmer dem Käufer stinkt, Pressemitteilung 426/09, 28. August 2009

LG Coburg, Urteil vom 13.5.2009, Az: 21 O 28/09; OLG Bamberg, Beschlüsse vom 13.7. und 7.8.2009, Az: 6 U 30/09; rechtskräftig

Umweltkrankheiten, eine Ärzteinformation beseitigt Unklarheiten und unterstützt Ärzte und Patienten

Ärzte oft nicht über Umweltkrankheiten informiert

Ein Arztbesuch kann frustrierend verlaufen, wenn eine der Umweltkrankheiten wie MCS, CFS, FMS, TE oder EMS vorliegt. Kaum ein niedergelassener Arzt kennt sich mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS), Chronic Fatigue Syndrome (CFS), Fibromyalgie (FMS), Toxischer Enzephalopathie (TE) oder Elektrosensbilität (EMS) aus. Obwohl sie häufig auftreten und für Erkrankte rasche Hilfe die Prognose drastisch verbessert. Im Praxisalltag sieht es jedoch so aus, dass, wenn ein Patient den Verdacht äußert, dass er unter einer der genannten Umweltkrankheiten leidet, er in vielen Fällen die Antwort erhält,: „Noch nie gehört“. Noch frustrierender als ein „noch nie gehört“, ist eine prompte Äußerung, über diese Krankheiten wisse man noch nichts, sie seien aber psychisch bedingt – soviel sei klar.

 

Um vorherrschende Unkenntnis zu eliminieren und zu verhindern, dass Patienten, die unter Umweltkrankheiten leiden, falsch „einsortiert“ werden, haben Experten eine Ärzteinformation erstellt. Denn eines haben diese Krankheiten gemeinsam, sie sind als körperlich bedingte Krankheiten anerkannt und es existieren Diagnosekriterien, mit denen ein Arzt in der Lage sein könnte, eine solche Umweltkrankheit zu erkennen.

 

Die ÄRZTEINFORMATION, die vom Arbeitskreis Anerkennung, der aus einem Umweltmediziner, einem Rechtsanwalt und einem Sachverständigen für Umweltfragen besteht, in Kooperation mit dem CSN – Chemical Sensitivity Network erarbeitet wurde, kann ausgedruckt werden und bei Verdacht auf eine Umweltkrankheit dem behandelnden Arzt oder bei Behörden vorgelegt werden.

 

Für alle, die Schwierigkeiten haben, die Broschüre in passabler Qualität auszudrucken, gibt es einen kostenlosen Service. Die Ärzteinformation kann bei CSN – Chemical Sensitivity Network, Mühlwiesenstr. 2, 55743 Kirschweiler gegen einen mit 1.45€ frankierten, mit Adresse versehenen Din A5 Rückumschlag angefordert werden. Es werden jeweils 5 Ärzteinformationen pro Person auf speziellem festem Papier gedruckt kostenlos bereitgehalten.

 

Zum Anschauen und Ausdrucken anklicken >>> Ärzteinformation

Renovierungstipps für Allergiker und Chemikaliensensible

Den Wohnraum mit den richtigen Materialien renovieren kann für erhebliche Verbesserung der Wohnqualität in den eigenen vier Wänden sorgen. Der Griff nach den falschen Materialien oder unsachgemäße Vorgehensweise hingegen, kann den Wohnraum ruinieren. Besonders für Allergiker und chemikaliensensible Menschen ist es wichtig, bei der Auswahl der Materialien extrem kritisch zu sein. Genauso wichtig ist die richtige Vorgehensweise, und dabei sollen die nachfolgenden Tipps helfen. 

 

Gesunde Materialien

Renovierungsmaterialien sollten möglichst ohne Lösungsmittel, Terpene und Harze ausgewählt werden. Natürliche Farben und Baumaterialien sind die gesündeste Wahl, um den Wohnraum zu renovieren. Wenn ein Produkt mit chemischen Inhaltsstoffen die einzige Möglichkeit für einen bestimmten Renovierungsschritt ist, dann sollte darauf geachtet werden, die Alternative zu wählen, von der die geringste Gefahr ausgeht. 

 

Bio – doch auch da die richtige Wahl treffen

Grundsätzlich sind biologische Baumaterialien konventionellen Materialien mit vielfach toxischen Inhaltsstoffen vorzuziehen. Es gibt jedoch auch bei biologischen Farben, Lacken, Ölen und Wachsen kritische Aspekte, an die ein Allergiker denken sollte. Biobaumaterialien enthalten häufig Terpene und Harze, die sehr bedenklich für sensibilisierte Menschen sein können. Zitrusterpene bspw. sind in der Lage, Allergien und Sensibilitäten auszulösen oder zu verschlimmern. Auch gasen sie oft über einen sehr langen Zeitraum aus, was für den Allergiker ein Stressfaktor für seine Gesundheit bedeutet. Zusätzlich bilden solche Terpene mit Ozon (Außenluft oder durch Geräte) giftige Abbauprodukte, bspw. Formaldehyd, Acrolein und Feinstäube. 

 

Tipps für die Renovierung

Bei schweren Allergien und Chemikalien-Sensitivität nicht selbst renovieren und am besten während der Renovierungsphase nicht im Wohnraum aufhalten. Auch nicht bei ausschließlicher Verwendung von Naturmaterialien, weil grundsätzlich alles sensibilisieren kann bei entsprechender Vorgeschichte. Kommt die Person mit Allergien erst nach der Trocknungsphase in die neu renovierten Räumlichkeiten, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass neue Allergien eintreten.

 

  • Alle Materialien, die zum Einsatz kommen, vorher austesten. (Materialprobe auf den Nachttisch legen, wenn Symptome entstehen, ist das Material nicht geeignet). Wer schwere Allergien oder Chemikalien-Sensitivität hat, kann Materialien durch einen LTT (Bluttest) beim Arzt austesten lassen.
  • Gefährliche Materialien wie Asbest, Schimmel, Holzschutzmittel nur von einer Fachfirma sanieren und entsorgen lassen.
  • Bei Renovierungsarbeiten immer eine Staubmaske mit Aktivkohle tragen
  • Staub vermeiden ist oberstes Gebot. Sollte doch Staub entstehen, ihn umgehend mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter aufsaugen. Die Tür zum restlichen Wohnraum mit Folie staubdicht abkleben.
  • Abschleifen von Böden nur mit einem Abschleifer, der den Staub sofort in einen Beutel saugt
  • Bei Neuverlegung auf Böden, auf denen vorher Teppich, PVC oder Linoleum lag, Klebereste gründlich entfernen und den Estrich absaugen vor dem Aufbringen neuer Beläge
  • Bei Rausreißen von altem Teppichboden diesen vorher absaugen und mit Wasser befeuchten, um zu verhindern, dass kontaminierter Staub in die Luft gelangt.
  • Tapeten gründlich durchnässen. Sie ziehen sich dadurch besser ab und es entsteht kein Staub.
  • Tapeten-, Bodenbelagsreste und sonstige Renovierungsmaterialien sofort entsorgen, nicht in der Wohnung liegen lassen.
  • Bei neuen Anstrichen die Trocknungszeit der ersten Phase beachten, da bei zu raschem Auftrag der zweiten Phase die Trocknungszeit erheblich verlängert wird.
  • In der Trocknungsphase gut durchheizen und lüften im Wechsel, ev. Ventilator einsetzen in Räumen, die schlecht belüftet sind.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, September 2008

 

Gesundes Bauen ist Pflichtprogramm für eine gesunde Zukunft

In der Pressemitteilung vom 10. Juni berichtet die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA über den sich immer stärker durchsetzenden und von ihr forcierten Trend für gesundes Bauen. „Green Buildings“, wie die ökologischen Gebäude in den USA genannt werden, werden ein ganz wichtiger Teil der Zukunft unseres Landes sein, sagt Dr. Bill Sanders in einem Video, das der Mitteilung angefügt ist.

 

Die EPA hat eigens ein umfassendes „Green Building Programm” geschaffen und unterstützt intensiv Bestrebungen für ökologische und energieeffiziente Gebäude auf vielerlei Weise. Alleine über 80 Studien und Forschungsaufträge wurden vom National Center for Environmental Research ausgeschrieben. Sanders bekundet im Video, dass es wirklich enorm wichtig sei, dass Gebäude aus schadstoffarmen Materialien gebaut werden. Es sei nicht nur daran zu denken, dass Menschen in Gebäuden mit schädlichen Baumaterialien krank werden, sondern auch an die Berge von Altlasten, die durch solche Materialien produziert werden und die jetzt schon ein sehr großes, schwer zu lösendes Problem darstellen.

 

Die amerikanische Umweltschutzbehörde denkt aber nicht nur an zukünftiges Bauen, sondern ist auch dabei, Hausbesitzer generell zu motivieren, ihren Besitz in wenigen einfachen Schritten „grün” werden zu lassen. Über 90% der Zeit verbringen die Menschen in Innenräumen, und daher sei es ungeheuer wichtig, Gebäude aus schadstoffarmen Materialien zu bauen oder mit gesunden Materialien zu sanieren. Das wolle man der Allgemeinheit nahebringen und gemeinsam umsetzen.

 

Das Produzieren von Treibhausgasen kann mit den richtigen Maßnahmen stark eingedämmt werden, sagte Sanders und sei ein weiterer ganz wichtiger Aspekt bei der Schaffung grüner Gebäuden. Die Möglichkeiten, Gebäude, in denen Menschen wohnen, arbeiten und spielen, in gesunde Gebäude zu verwandeln, seien zahlreich vorhanden, sie müssten nur bekannt werden. Genau das will die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA nun flächendeckend umsetzen, und dem Enthusiasmus von Dr. Sanders im Video nach zu urteilen, wird dieses Projekt erfolgreich werden und vielen Menschen eine bessere und gesündere Umwelt zum Wohnen und Arbeiten schaffen. Da kann man nur sehnsüchtig über den großen Teich schauen und hoffen, dass deutsche Entscheidungsträger ebenfalls beginnen, mit Enthusiasmus für die Gesundheit  der Menschen in unserem Land Projekte schaffen, die ebenfalls gesunde Gebäude hervorbringen.

 

Autor:

Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 11. Juni 2008

 

Literatur:

EPA, Green Buildings On the Rise, Press Release, 10. Juni 2008

Keine Chance für giftige Häuser

Als ich diese Mail von einem amerikanischen Freund über einen „Hausentgifter“ bekam, dachte ich nur „der Bursche hat ist eine Idee, die spricht mir aus dem Herzen“. Der Kanadier mit der nicht ganz alltäglichen zündenden Geschäftsidee, entgiftet Häuser. Dazu geht er mit „eisernem Besen“ durch das Haus seiner Auftraggeber und lässt gegenüber schadstoffhaltigen Inventar und Alltagsprodukten keine Gnade walten. Die Idee ist wirklich genial und hat schon vielen Familien ungeahnte Gesundheit beschert.

Die zunehmende Flut von Produkten und Baumaterialien bringt so manchen Schadstoff ins Haus. Genau da setzt der „Hausentgifter“ an. Hier eine Sofa mit hochtoxischen Flammschutzmittel, dort ein PVC Duschvorhang und unter der Spüle lauert das Waffenarsenal aus giftigsten Putzmitteln, von den ganzen Altlasten im Keller und der Garage ganz zu schweigen, das Bad voller chemiehaltiger Kosmetika und Parfüms. Mit hysterisch hat das wenig zu tun, es ist der richtige Ansatz, um endlich wieder saubere Luft zum Atmen in der Wohnung zu haben.

Die meisten der Klienten des „Hausentgifters“ leiden unter leiden unter Allergien und Asthma, andere sind gesundheitsbewusste Menschen und haben einfach kapiert, dass man sich in einem chemiefreien Haushalt ganz anders, viel besser fühlt. Es gibt auch Ehepaare, die ein Baby erwarten und es nicht mit Chemikalien empfangen wollen, die seine Gesundheit gleich massakrieren. Froh sind alle hinterher, denn der Unterschied ist überaus deutlich spürbar – mit jedem Atemzug. Wie mit Zauberhand verschwinden so manche Beschwerden, an denen schon seit ewigen Zeiten herumgedoktert wurde. Der Erfolg des „Hausentgifters“ zeichnet sich schon jetzt ab, wie zu lesen war, die Auftragslage wird immer besser. Klar, Erfolg spricht sich herum!

Es ist nicht nötig einen „Hausentgifter“ aus Kanada einfliegen zu lassen, selbst ist die Frau oder der Mann. Jeder kann viel erreichen, wenn er rigoros konsequent ist und nicht doch an jeder Ecke zögert. Flaschen, Dosen, Tiegel bei deren Öffnen einem sofort eine Chemiewolke entgegen wabbert – weg damit. Lange Inhaltsstofflisten mit Warnhinweisen unter der Spüle – weg damit. Angerostete Dosen im Keller mit Lacken von anno dazumal – weg damit.

Kann sein, dass der coole aufblasbare orangefarbene Plastiksessel auch rausfliegen muss? Besser wär’s, wenn der giftige PVC Geruch auch endlich weichen soll.

Tipps für Hausentgifter:

  • Raum für Raum durchgehen, kritisch Dosen mit bedenklichem Inhalt, Plastikmaterialien, alte Zeitungen, hemikalienhaltige Produkte entfernen
  • K ontrollieren der Luftfeuchtigkeit
  • Trinkwasser auf Schwermetalle wie Blei untersuchen lassen (Wasserrohre)
  • Teppichböden gegen Fliesen oder Hartholzdielen austauschen
  • Kerzen verbannen oder Pflanzenstearin- und Bienenwachskerzen nehmen
  • Raumduftsprays eliminieren
  • Chemie- und duftfreie Putzmittel auswählen
  • Weg mit der Chemie im Badezimmer! Chemie- und duftfreie Körperpflegemittel auswählen, normale Pflegemittel enthalten fast immer Petrochemikalien und oft krebserregende, Allergie auslösende und erbgutschädigende Substanzen
  • Chemische Schädlingsbekämpfungsmittel restlos entsorgen, im Notfall ungiftige Alternativen wählen
  • PVC verbannen (Duschvorhänge, abwaschbare Tischdecken, Aufbewahrungsdosen, aufblasbare Sessel, Küchenschürzen, etc.)
  • Kunstfaserbettdecken gegen ökologische Bettwaren und hausstaubmilbendichte Bettwäsche austauschen
  • Falls Schimmel vorhanden, fachmännisch beseitigen