Archiv der Kategorie ‘Umweltkrankheiten‘

E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen

BfR empfiehlt, das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe bewertet: Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Angesichts eines großen und wachsenden Produktspektrums an Liquids für E-Zigaretten ist nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert bzw. ausatmet und mit welchen Schadstoffen die Atemluft belastet wird. Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen haben die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Liquids, wobei auch Konzentrate und bedenkliche Substanzen verwendet werden können. Eine Bewertung der tatsächlichen Risiken für Unbeteiligte ist daher nicht möglich. Zum Schutz von Verbrauchern sollten E-Zigaretten deshalb in Nichtraucherbereichen herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt sein „Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen.“

Das BfR geht davon aus, dass von der E-Zigarette und ihren Liquids gesundheitliche Risiken ausgehen. Ursache dafür können neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze wie pharmakologische Wirkstoffe sowie verschiedene Duft- und Aromastoffe (z.B. Menthol, Linalool) und Verunreinigungen sein. Es gibt Hinweise aus der Fachliteratur, dass einige Fabrikate von E-Zigaretten auch krebserzeugende Aldehyde freisetzen. Die verschiedenen Substanzen werden in Form von Emissionen über die Dämpfe der E-Zigaretten und den Atem der E-Raucher in die Umgebungsluft abgegeben. Gefahren für Dritte können nach jetzigem Kenntnisstand deswegen nicht ausgeschlossen werden.

E-Raucher können auch eigene Liquids mischen und dabei auf Konzentrate und vielfältige Zusätze und Substanzen zurückgreifen. In diesen Fällen ist unklar, was genau ein- und ausgeatmet wird. Unbeteiligte können im konkreten Fall nicht einschätzen, ob von den freigesetzten Emissionen gesundheitliche Gefahren ausgehen.

Das BfR empfiehlt daher, das Rauchen von allen E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen und diese Produkte im Sinne des Nichtraucherschutzes wie herkömmliche Zigaretten zu behandeln. Auch im Privatbereich sollten E-Zigaretten wie herkömmliche Zigaretten gehandhabt werden: d.h. sie sollten nicht im Beisein von empfindlichen Personen wie Kindern, Schwangeren und Kranken geraucht werden.

Autor:

BfR, E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen, 17/2012, 07.05.2012

Die besten Tipps bei Pollenallergie und Heuschnupfen

Schützen, vorbeugen, lindern – Pollenbelastung reduzieren

Mit der Pollensaison hat eine harte Zeit für alle mit Heuschnupfen und Pollenallergie begonnen. Die Reaktionen, die Pollenallergiker auf Gräser, Blumen, Getreide und blühende Sträucher beklagen, sind vielfältig: Niesen, laufende Nase, Augenjucken, Erschöpfung, Fieber, bis Schüttelfrost bei schweren Fällen.

So manche Klassenarbeit wird verhauen, weil Heuschnupfen geplagte Schüler sich nicht konzentrieren können. Im Job ist es ähnlich, an Tagen, an denen Pollen stark fliegen, kann so mancher Allergiker keine volle Leistung erbringen. Medikamente kann und mag, wegen der erheblichen Nebenwirkungen, nicht jeder einnehmen. Doch es gibt Tipps die unterstützend helfen können, dass die Pollenallergie und der Heuschnupfen einen nicht völlig lahm legen.

 

Die besten Tipps für drinnen und draußen bei Pollenallergie und Heuschnupfen

Pollenallergie in Innenräumen lindern, reduzieren

  • Aktuellen Pollenflug in der Zeitung, im Radio oder den PureNature Pollenflug-Vorhersage, Pollenflug-Radar abfragen.
  • Pollenschutz-Gitter am Schlafzimmerfenster des Allergikers anbringen. Ein Pollenschutz-Gitter ermöglicht das Fenster bei wärmeren Temperaturen und zum Lüften zu öffnen, ohne dass Pollen in den Wohnraum gelangen.
  • Im Innenraum wären der Heuschnupfen- und Pollenzeit häufiger feucht wischen, um die Allergenbelastung im Innenraum zu reduzieren.
  • Beim Staubsaugen einen Staubsauger mit HEPA und Allergiefilter verwenden. Das sorgt dafür, dass die Allergene nicht durch die Abluft des Staubsaugers im ganzen Wohnbereich herumgewirbelt und verbreitet werden.
  • Luftreiniger zum Umhängen in Innenräumen hilfreich.
  • Bettdecke und Kopfkissen des Allergikers während der Pollensaison nicht zum Lüften ans Fenster legen.
  • Zum Lüften des Wohnbereichs während der Pollensaison Zeitpunkte wählen, an denen weniger Pollen unterwegs sind. In ländlichen Regionen ist die Abendzeit am günstigsten. Wer zwischen 18 und 24 lüftet, hat geringere Pollenbelastung als tagsüber. In der Stadt ist es umgekehrt, dort empfiehlt es sich am frühen Morgen zwischen 6 und 8 Uhr zu Lüften.
  • Bei starker Pollenallergie einen Raumluftreinger einsetzen. Tagsüber im Wohnraum, abends und nachts im Schlafzimmer des Allergikers laufen lassen. Darauf achten, dass der Raumluftfilter mit einem HEPA Feinstpartikelfilter ausgestattet ist und regelmäßig gewartet wird.

Pollenallergie draußen und unterwegs reduzieren

  • Aufenthalt draußen an Tagen oder Uhrzeiten mit starkem Pollenflug begrenzen und möglichst nicht rausgehen, wenn die Pollen, auf die man am stärksten reagiert, stark vertreten sind.
  • Anstrengende Arbeiten draußen, Gartenarbeit und Sport sollten Allergiker während der Hochzeit der Pollenbelastung vermeiden. Durch Anstrengung und intensives Atmen gelangen vermehrt Pollen in den Körper und schwächen.
  • Einen Pollenfilter im Auto des Allergikers installieren lassen und regelmäßig zum Beginn der Pollensaison warten lassen.
  • Fenster des Autos geschlossen halten und stattdessen die Klimaanlage verwenden. Mit dem Fahrtwind kommen insbesondere in ländlichen Gegenden erhebliche Mengen von Pollen in den Fahrzeuginnenraum und sorgen für Reaktionen.
  • Autoluftreiniger im Auto verwenden. Manche Autoluftreiniger lassen sich auch mittels eines Adapters an das Stromnetz anschließen und in Innenräumen verwenden. Das ist vorallem für Urlaube sehr praktisch und hilfreich.
  • Bei starkem Pollenflug bei Aufenthalt draußen eine Pollenschutzmaske tragen. Es gibt sie auch mit Atemventil für Brillenträger und jene die draußen arbeiten müssen.
  • Sonnenbrille oder spezielle Pollenschutzbrille tragen, um die Pollen von den Augen fern zu halten und Augenjucken zu reduzieren.
  • Ziele für Ausflüge und Urlaube ans Meer oder ins Gebirge statt ins Flachland planen, um den Pollen auszuweichen und dem Immunsystem Ruhe zu geben.
  • Mit einem Pollen Reiseplaner die Urlaubsregionen auswählen.
  • Nach jedem Aufenthalt draußen die Haare und das Gesicht waschen und die Kleidung wechseln. Die pollenbelastete Kleidung nicht ins Schlafzimmer legen.

Mai, einen Monat lang Aktionen und Informationen über MCS

 

Chemikaliensensible unterstützen

Seit 14 Jahren setzen sich im Mai Umweltkranke, Selbsthilfegruppen, Organisationen, Behörden und Politiker ein, um über die Umweltkrankheit „Multiple Chemikaliensensitivität“ (MCS) aufzuklären. Wenn auch MCS in vielen Ländern durch Behörden und in der Internationalen WHO Klassifikation für Krankheiten als körperlich bedingte Krankheit gelistet ist, so fehlt es doch noch an allgemeiner Akzeptanz und adäquater Unterstützung der an MCS Erkrankten. Die Behinderung ist weiter verbreitet als vielfach vermutet. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist mehr oder weniger stark betroffen.

Chemikaliensensible sind in außerordentlichem Maße auf Hilfe von Dritten angewiesen, weil sie ihren Alltag, ab einem gewissen Schweregrad der Erkrankung, kaum noch alleine bewältigen können. MCS-Kranke reagieren auf minimale Konzentrationen von Duftstoffen, Autoabgasen, Pestiziden, Farben und vielen anderen Chemikalien mit vielfältigen Symptomen. Es sind Chemikalien, denen wir in unserem Alltag ständig begegnen. Bei Chemikaliensensiblen treten schon bei kurzem Kontakt u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Atemwegsbeschwerden, Koordinations-, Hör-, Sehstörungen oder Krämpfe auf. Die Beschwerden dauern Minuten, Stunden, Tage oder sogar Wochen an.

Amerikanische Gouverneure haben die Erschwernisse im Alltagsleben eines Chemikaliensensiblen vor rund 14 Jahren erkannt, und mittlerweise setzen sich Gouverneure von immer mehr Bundesstaaten mit einer Proklamation im Mai für die MCS-Kranken ein. Aus anfänglich kleinen Aktivitäten Einzelner ist ein weltweiter Aktions- und Informationsmonat geworden. Das Internat unterstützt dabei sehr. Selbsthilfegruppen und Organisationen stellen im Mai Informationsmaterial zum downloaden bereit.

PureNature unterstützt Chemikaliensensible

Auch PureNature unterstützt den MCS Aktions-und Informationsmonat tatkräftig. Auf der Rückseite der kostenlosen PureNature Kundenzeitschrift „Infobox“ finden man ein Kärtchen zum Heraustrennen, um über die Gefahren von Duftstoffen zu informieren. Hier zum download: Informationskarte Gesundheitsfahren durch Duftstoffe. Insbesondere parfümierte Produkte sind es nämlich, die Chemikaliensensible daran hindern, am normalen Leben teilnehmen zu können, weil die darin enthaltenen Chemikalien bei ihnen Symptome auslösen.

PureNature hat sich etwas Besonderes ausgedacht:

Das seit über zwei Jahrzehnten beliebte, duftfreie AFM Dusch-Shampoo, das speziell für Chemikaliensensible hergestellt wurde, gibt es im Monat Mai zum Sonderpreis und schließt sich der Philosophie des Herstellers AFM an: „Besser für Chemikaliensensible, besser für Alle!“

Außerdem gibt es im Monat Mai fast jeden Tag einen informativen Artikel über MCS, Umweltkrankheiten und Gefahren durch Alltagschemikalien hier im PureNature Blog. Sich beteiligen und mithelfen, die Situation der Chemikaliensensiblen zu verbessern, kann jeder, in dem er Informationen weiterreicht und Mitmenschen darauf hinweist.

Viel Erfolg für alle, die aktiv werden!

Hausstaubmilbenallergie – Diagnose, Behandlung, Schutz

Prävention ist wichtigste Therapie bei Allergie auf Hausstaubmilben

Hausstaubmilben sind weltweit verbreitet, ganz ungeachtet von klimatischen Verhältnissen. Außer im Hochgebirge sind sie überall anzutreffen. Der Kot der Hausstaubmilben gilt als Allergieauslöser und kann zu chronischer, allergiebedingter Erkrankung führen. Am stärksten ist man Hausstaubmilbenallergenen im Bett ausgesetzt. Das regelmäßige Einatmen auch nur geringer Konzentration dieser Allergene führt zu chronisch verstopfter Nase, und bei längerem Kontakt kann Asthma eintreten. Juckende Augen und ständig kribbelnde Nase sind weitere häufig verbreitete Symptome. In Deutschland leidet fast jeder Zehnte unter einer Hausstaubmilbenallergie.  Abhilfe schaffen neuere Therapien, Encasings und Präventionsmaßnahmen im häuslichen Umfeld.

Wo Hausstaubmilben sich wohlfühlen

Hausstaubmilben mögen feuchtes Klima und ernähren sich von Hautschuppen des Menschen. Gut isolierte Wohnungen und tropische Gefilde bieten ihnen optimale Bedingungen. Hausstaubmilben findet man hauptsächlich in Matratzen, Polstermöbeln und Teppichen. Kuscheltiere, die Kinder gerne mit ins Bett nehmen, sind ebenfalls ein beliebter Wohnort für Hausstaubmilben.

Diagnostik geht oft schleppend voran

Bis ein Patient wegen Beschwerden durch eine Hausstaubmilbenallergie zum Arzt geht, vergeht oft eine Weile. Wertvolle Zeit, in der meist schon eine Chronifizierung eingetreten ist. Viele Hausstaubmilbenallergiker sprechen erst beim Arzt vor, wenn ihre Gesundheitsbeschwerden massiv geworden sind. Sie leiden dann meist unter erheblichen Atembeschwerden, fühlen sich ständig erschöpft und abgeschlagen. Um eine Allergie auf Hausstaubmilben zu diagnostizieren, führt der Arzt in der Regel einen Hauttest durch. Um auszuschließen, dass noch weitere Allergien vorliegen, werden bei dieser Gelegenheit meist noch weitere Allergene mit untersucht.

Therapien bei Hausstaubmilbenallergie

Die Therapie einer Hausstaubmilbenallergie ist abhängig von der Schwere der Symptomatik, die ein Allergiker entwickelt hat. Bei asthmaartigen Beschwerden wird vom Arzt oder Allergologe meist ein cortisonhaltiges Nasenspray oder ein Cortisonpräparat zum Inhalieren verordnet. Beides bringt rasche Linderung der Beschwerden, ist aber nicht als Langzeittherapie gedacht und hat Nebenwirkungen, was besonders bei Kindern zu bedenken ist.

Für trockene Luft sorgen und Encasings benutzen

Schweizer Mediziner vom Inselspital in Bern wiesen in einer neueren Publikation darauf hin, dass Vermeidung bei dieser Allergie gute klinische Resultate erbringt. Häufiges Stoßlüften im Winter halten die Experten für besonders sinnvoll, weil trockene, kalte Luft zu Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum führt. Diese trockene Luft durch richtiges Lüften führt zu einer Reduzierung der Milben, da sie ihnen die Lebensgrundlage entzieht. Ein weiterer Hinweis der Mediziner betrifft das Bett. Sie raten den Allergikern das Benutzen von Encasings für die Matratze, Kopfkissen und Bettdecke und empfehlen den wöchentlichen Wechsel der Bettwäsche für Allergiker. Zusätzlich gibt es Sprays zum Reduzieren der Hausstaubmilben, man sollte jedoch darauf achten, dass sie allergen- und chemiefrei sind.

Fortschritte bei der Therapie von Hausstaubmilbenallergie

Eine neuere Art der Therapie ist die spezifische Immuntherapie mit Extrakten von Hausstaubmilben, die zu guten Ergebnisse bei Kindern und Erwachsenen führt. Mit rekombinanten Allergenen (pdf) (Co- und Kreuztestung) wird eine bessere Qualität in der diagnostischen sowie therapeutischen Immuntherapie erzielt. Die Besonderheit rekombinanter Allergene besteht darin, dass sie mit molekularbiologischen Techniken durch Bakterien hergestellt werden und als hochreine Substanzen wertvolle diagnostische Information liefern. Eine Reihe von Berufsverbänden von Allergologen sprechen sich für SCIT – subkutane spezifische Immuntherapie aus.

Welche Maßnahmen und Therapien bei einer Hausstaubmilbenallergie im speziellen Fall die Richtigen sind, entscheidet der Allergologe im spezifischen Einzelfall.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 24. April, 2012

Literatur:

Carrard A, Pichler Ch., House dust mite allergy, Ther Umsch. 2012 Apr; 69(4):249-52.

Urlaub für Allergiker: Allergiepass in 10 Sprachen

Reisen mit Allergien

Jüterbog (ots) – Blütenpollen, Insektenstiche, lebensbedrohliche Allergene im Essen – für Allergiker ist besonders im fremdsprachigen Ausland das Risiko höher, im Akutfall medizinisch nicht richtig versorgt zu werden, weil man nicht ausreichend verstanden wird. Allergiker wissen wie wichtig es ist, einen Allergieausweis zu besitzen, besonders in Notfällen. Aber was passiert, wenn man sich im Ausland befindet und der Arzt kein Deutsch versteht?

Unter www.allergieausweis.de können sich Allergiker einen Allergiepass in der Sprache passend zum Reiseland erstellen. 10 Sprachen stehen zur Auswahl: Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neu hinzugekommen ist eine Übersetzungshilfe zur Beschreibung von Symptomen bei einem möglichen Arzt- oder Apothekerbesuch.

Aber soweit muss es erst gar nicht kommen. Manche zeigen ihren Pass bereits im Restaurant vor, um Missverständnisse eindeutig zu vermeiden. Ein Ausweis in einer Fremdsprache kostet 4,95 EUR. Für 9,95 EUR können Globetrotter ihn in bis zu 10 Sprachen erstellen.

Hintergrundinformationen zum Thema

Heute leiden rund 30% der Bevölkerung an einer oder mehreren Allergien, und die Europäische Stiftung für Allergieforschung (www.ecarf.org) geht davon aus, dass 2015 beinahe jeder zweite von mindestens einer Allergie betroffen ist.

Studien des Instituts für Tourismuswissenschaft der Universität Lüneburg zeigen, dass das am häufigsten empfundene Risiko beim Reisen zu 71% in Krankheitsfällen liegt, gefolgt von Unfall mit 45%.

Statt weiter Statistiken zu wälzen, haben wir Allergiepatienten bei ihrer Urlaubsvorbereitung mit der Kamera begleiten lassen. Unter www.allergieausweis.de finden Sie einen Filmbeitrag, der Ihnen das Thema “Allergikersorgen auf Reisen” näher bringt.

Autor: Medilang, Allergiepass in 10 Sprachen – ein Tipp für reisefreudige Allergiker, 4. April 2012

Pollenflug Ostern

Aktuelle Vorhersage für Pollen-Allergiker

Heuschnupfen plagt viele Allergiker bereits seit einigen Tagen ziemlich heftig. Ostern steht kurz bevor und es lohnt sich anhand des Pollenflug-Kalenders und der Pollenflug-Vorhersage seine Ausflüge an Ostern abzustimmen.

Welche Pollen fliegen an Ostern am Wohnort, Ausflugsziel oder am Urlaubsort?

Mit der aktuellen Pollenflug-Vorhersage können Heuschnupfen-Allergiker ganz leicht herausfinden welche Pollen an ihrem Wohnort, Ausflugs- oder Urlaubsziel zu erwarten sind. Einfach den PureNature Pollenflug-Radar anklicken, die Postleitzahl oder den Ort eintragen und schon sieht man welche Pollen aktuell und in den nächsten Tagen in der jeweiligen Region zu erwarten sind:

Pollenflug-Vorhersage, Pollenflug-Radar

Weitere Informationen über Pollenallergie, welche Symptome Heuschnupfen verursacht und wie man sich helfen kann:

PureNature Allergieinfo – Pollenallergie

Greenpeace Ratgeber “Essen ohne Pestizide”

Obst und Gemüse mit hohen Pestizid-Rückständen aus Ländern außerhalb der EU

Hamburg (ots) – Der am 26. März 2012 veröffentlichte Greenpeace-Ratgeber “Essen ohne Pestizide” hilft beim Einkauf von gering belastetem Obst und Gemüse. Die Broschüre im Taschenformat bewertet die Pestizid-Rückstände in 76 Obst- und Gemüsesorten mit einem einfachen Ampelsystem. Im Auftrag der Umweltorganisation haben Experten mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010 neu bewertet. Hinzu kommen Daten aus Pestizid-Tests von Greenpeace. Das Ergebnis: In rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in über 55 Prozent der Gemüseproben waren Pestizide enthalten. “Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. Lebensmittel deutscher Herkunft schnitten häufig gut ab. Produkte aus der Europäischen Union waren weniger belastet als vergleichbare Ware aus der Türkei und Übersee.

Tafeltrauben, Paprika, Birnen, Zucchini und Grapefruit aus der Türkei überschritten die in der EU gültigen Pestizid-Höchstgehalte besonders häufig. Problematisch waren zudem “Exoten” wie Okra und Chilischoten aus Indien und Thailand. Ein Sorgenkind bleibt der Kopfsalat: In Proben aus Belgien, Holland und Italien fanden sich hohe Giftgehalte. Pestizide können den Hormonhaushalt und das Immunsystem beeinträchtigen, Krebs auslösen oder das Nervensystem schädigen. Knapp ein Drittel der geprüften Ware bewertete Greenpeace aus Vorsorgegründen mit “rot” als “nicht empfehlenswert”.

Chemie-Cocktails in Tafeltrauben & Co.

Insgesamt wurden in den 22.481 Proben 351 Wirkstoffe nachgewiesen. Viele Obst- und Gemüsesorten kamen mit einem ganzen Cocktail verschiedener Chemikalien ins Labor. Spitzenreiter war eine Probe türkischer Tafeltrauben mit 24 Pestiziden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich die Wirkungen mehrerer Chemikalien verstärken können – auch schon in geringen Konzentrationen. Dennoch werden Pestizide in der EU bisher nur einzeln bewertet. Grenzwerte für Pestizid-Cocktails in Lebensmitteln gibt es nicht.

“Im Obst- und Gemüseanbau kann legal ein weites Spektrum an Pestiziden versprüht werden”, sagt Santen. “Greenpeace fordert Landwirtschaftministerin Ilse Aigner auf, Verbraucher und Umwelt besser vor Pestizid-Cocktails zu schützen.”

Mit einem im Jahr 2012 aktualisierten Bewertungssystem untersucht Greenpeace Lebensmittel strikt nach dem Gesundheitsvorsorgeprinzip. Die gesetzlichen Pestizid-Grenzwerte reichen nicht aus, um besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen wie Kleinkinder, Schwangere und Kranke ausreichend vor Agrargiften zu schützen.

Die für den aktuellen Greenpeace-Ratgeber bewerteten Proben stammen aus den großen Supermärkten und Discountern, dem Einzel- und Großhandel, sowie lokalen Supermärkten und Bioläden.

Kostenloser Greenpeace Ratgeber: 

Den 23-seitigen Ratgeber “Essen ohne Pestizide” erhalten Verbraucher kostenlos unter Tel. 040-30618-120

Download: Broschüre “Essen ohne Pestizide”

Greenpeace auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de

Greenpeace auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de

Hochgebirge, das ideale Reiseziel für Allergiker und Asthmatiker

Medizinische Behandlung in den Bergen erfolgreicher

Die saubere Luft im Hochgebirge und die geringere Belastung mit Allergenen sind Aspekte, die dazu beitragen, dass es Allergikern und Asthmatikern in den Bergen besser geht. Im Hochgebirge treten Allergene wesentlich geringer auf. Manche Allergene sind ab einer bestimmten Höhe überhaupt nicht vorhanden. Für Hausstaubmilben ist die Luft über 1600m zu trocken, Schimmelpilze haben wegen der geringen Luftfeuchte ebenfalls keine Chance. Das Immunsystem und die Atemwege von Patienten mit Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen, Hausstaubmilben- und Schimmelpilzallergien können sich beruhigen. Reizungen und Entzündungen der Atemwege klingen ab.

In den Schweizer Bergen siedelten sich insbesondere in Davos Kliniken an, die durch die örtlichen Gegebenheiten profitieren. Die positiven Auswirkungen der Behandlung in Höhenlage wurden bei Asthma vor allem der Allergenkarenz zugeschrieben. Neuere Statistiken zeigen, dass die Behandlung in großer Höhe Entzündung der Atemwege bei nicht-allergischen Patienten ebenfalls verbessert.

Hochgebirge, eine Wohltat für viele Asthmatiker?

Ein Wissenschaftlerteam aus der Schweiz stellte die Hypothese auf, dass Behandlung in Höhenlage bei auch Patienten mit schwerem, nicht beeinflussbarem Asthma, mit oder ohne allergische Sensibilisierung, klinisch gleichermaßen wirksam ist. In eine klinische Beobachtungsstudie wurden 137 Erwachsene mit schwerem therapierefraktärem Asthma (92 mit allergischer Sensibilisierung), für die Behandlung großer Höhe in Davos (1600 m) einbezogen, um die Hypothese zu belegen.

Die Mediziner führten umfangreiche Anamnese und Untersuchungen bei den Asthmatikern durch, u.a. Asthmakontrolle (ACQ), ein Fragebogen zu Asthma-bezogener Lebensqualität (AQLQ), Bewertung sino-nasaler Symptome (SNOT-20), Auflistung der Medikamente, die eingenommen wurden, Post-Bronchodilatatoren (pb) FEV1, 6 min. gehen (6MWD), Gesamt-IgE-, Blut-Eosinophilen und ausgeatmeten Stickstoffmonoxid (FeNO) bei Aufnahme in der Klinik und nach 12 Wochen.

Besserung durch Hochgebirgsatmosphäre bei Asthmatikern feststellbar

Patienten mit Allergien, wie auch Patienten ohne Allergien, profitierten auf ähnliche, vielschichtige Weise durch den Aufenthalt und die therapeutische Behandlung im Hochgebirge. Sie konnten wesentlich besser atmen, waren belastbarer, hatten weniger Asthmabeschwerden und konnten den persönlichen Medikamentenkonsum verringern. Bei den Patienten mit Allergien war der Behandlungserfolg jedoch noch weitreichender. Die Wissenschaftler berichteten in der medizinischen Fachzeitschrift „European Respiratory Journal“, dass bei den Patienten mit Allergien eine größere Abnahme der Gesamt-IgE, Blut Eosinophilen und dem ausgeatmeten Stickoxid festgestellt wurde. Unabhängig von einer allergischen Sensibilisierung konnte bei sonst nicht beeinflussbarem Asthma die Cortison Anforderung durch den Aufenthalt im Hochgebirge reduziert werden und gleichzeitig verbesserten sich durch die Hochgebirgsatmosphäre klinische und funktionale Parameter. Die Ergebnisse der Studie sprechen deutlich dafür, dass Asthmatiker, ob sie nun unter Allergien leiden oder nicht, von einer Kur oder einem Urlaub im Hochgebirge erheblich profitieren.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivty Network, 26. März 2012

Literatur:

Rijssenbeek-Nouwens LH, Fieten KB, Bron AO, Hashimoto S, Bel EH, Weersink EJ., High altitude treatment in atopic and non-atopic patients with severe asthma, Eur Respir J. 2012 Mar 22.

Allergien, Asthma und Ekzeme können Traumjob zunichte machen

 

Broschüre: Ratgeber für die medizinische Berufsberatung allergiekranker Jugendlicher

Berlin – Wenn für den Bäckerlehrling das Mehl zur Qual wird oder die Friseurauszubildende auf bestimmte Chemikalien allergisch reagiert, endet die Ausbildung meist mit einem Abbruch. Neben den gesundheitlichen Folgen leiden Jugendliche dann auch unter der großen Enttäuschung, ihren Traumjob aufgeben zu müssen. Doch soweit müsste es in vielen Fällen gar nicht erst kommen, wenn Kinder- und Jugendärzte sowie Allgemeinmediziner Jugendliche bei ihrer Berufswahl stärker über mögliche Gesundheitsrisiken aufklären würden, stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in ihrer neuen Broschüre unter dem Titel “Damit der Traumberuf kein Alptraum wird” fest. Darin listen Fachleute gefährdete Berufsgruppen auf und geben Tipps für Beratungsgespräche.

Nur etwa jeder zehnte Jugendliche mit Allergien und Asthma wird über mögliche Risiken bei seiner Berufswahl ärztlich beraten. Studien zufolge entscheiden sich Jugendliche sehr selten wegen möglicher Gesundheitsrisiken gegen einen Beruf: Nicht einmal jeder 20. Jugendliche schränkt sich selbst durch vorhandene Allergien oder Asthma in der Berufswahl ein.

Deshalb sind besonders Ärzte gefordert, umfangreicher zu beraten, weil sie erste Ansprechpartner für Patienten und deren Eltern sein sollen, heißt es in der BAuA-Broschüre. Ein Beruf mit hohem Allergierisiko kann bei gefährdeten Personen nicht nur vorhandene Erkrankungen verschlimmern, sondern auch Allergien oder Asthma zum Ausbruch bringen. Asthma beispielsweise tritt häufig erstmals im jungen Erwachsenenalter auf.

Neben den gesundheitlichen Aspekten können abgebrochene Ausbildungen aufgrund mangelnder Alternativen zu Umschulungen oder sogar in die Arbeitslosigkeit führen. Generell raten die Forscher der BAuA jedoch gleichzeitig dazu, niemandem unnötig von seinem Traumberuf abzuraten, da Erkrankungsverläufe individuell sehr unterschiedlich sein können. Eine pauschale Ablehnung von Risikoberufen sei auch deshalb fatal, weil es zum einen regional knappe Ausbildungsmöglichkeiten und zum anderen möglicherweise vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz gebe. Die vorliegende Broschüre kann den beratenden Ärzten bei diesem schwierigen Abwägungsprozess helfen.

Die in kleinen Mengen kostenlose Broschüre “Damit der Traumberuf kein Alptraum wird – Ein Ratgeber für die medizinische Berufsberatung allergiekranker Jugendlicher” kann über das Informationszentrum der BAuA telefonisch, 0231 9071-2071, per Fax, 0231 9071-2070 oder E-Mail, info-zentrum@baua.bund.de, bezogen werden. Eine Version im PDF-Format gibt es zum Herunterladen auf der BAuA-Homepage.

Autor:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Broschüre: Ratgeber für die medizinische Berufsberatung allergiekranker Jugendlicher, Pressemitteilung 12/12, 14. März 2012

Weltgesundheitsorganisation stellt fest: Umwelt macht zunehmend krank

Europäisches WHO Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn eröffnet

Die Umwelt und der zunehmende Einsatz von Chemikalien im Alltag sorgen für Anstieg von Krankheiten. Rund 20% der Krankheiten in der europäischen Region sind auf vermeidbare Umweltgefahren und Expositionen zurückzuführen. In manchen EU Ländern liegt der Prozentsatz umweltbedingter Erkrankungen sogar bei 54%. Bei Kindern unter 15 Jahren liegt der Anteil der durch die Umwelt verursachten Krankheiten bei 34%, und jeder fünfte Einwohner in der EU Region stirbt an den Folgen einer durch Umwelteinflüsse verursachten Krankheit, teilte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsbehörde im Februar 2012 bei der Eröffnungsansprache des von der WHO erweiterten Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit in Bonn mit. (1,2,3)

Erweitertes Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit (ECEH)

Das ECEH nahm seine Arbeit 1991 mit finanzieller Unterstützung Italiens, Frankreichs und der Niederlande auf. Nach der Schließung der Büros in Frankreich und den Niederlanden wurde im Jahr 2001 mit finanzieller Unterstützung durch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland als Ergänzung zum Büro in Rom das Bonner Büro eröffnet. Nach der Schließung des Büros in Rom im Jahr 2011 erweitert das Büro in Bonn nun seinen Aktionsradius im Themenbereich Umwelt und Gesundheit.

In den zurückliegenden Jahren hat das Zentrum in Bonn die Sammlung und Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse über Umweltbelastungen und ihre Gesundheitsfolgen koordiniert, politische Entscheidungsprozesse unterstützt, und kam zu folgenden Feststellungen:

  • Bürger in der Europäischen Region der WHO büßen infolge einer über den von der WHO empfohlenen Werten liegenden Luftbelastung im Durchschnitt 8,6 Monate an Lebenserwartung ein
  • Verkehrslärm führt im Westeuropa Jahr für Jahr zum Verlust von mehr als einer Million gesunder Lebensjahre
  • Unangemessene Wohnbedingungen kosten in der Europäischen Region jedes Jahr mehr als 100 000 Menschen das Leben

Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen Umweltgefahren stärker ausgesetzt

WHO hat 14 Indikatoren für umweltbedingte Ungleichheiten im Gesundheitsbereich entwickelt, die sich auf drei Bereiche erstrecken: Wohnungswesen, Verletzungen und Umwelt.

Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sind bis zu fünfmal höheren Umweltrisiken ausgesetzt als wohlhabendere Mitbürger, wie aus einem neuen Bericht der WHO hervorgeht. Allein in der EU leben rund 80 Mio. Menschen in relativer Armut, d. h. mit einem Einkommen unterhalb von 60% des mittleren Einkommens in ihrem Land. Viele dieser Menschen leben in feuchten, unzureichend beheizten Wohnungen ohne angemessene Sanitäreinrichtungen. Die WHO Regionaldirektorin und deutsche Politiker verdeutlichten bei der Eröffnung diese schwierige Problematik, für die man gezielt Lösungen erarbeiten will:

Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa: „Ich sehe das Zentrum nun nach seiner Erweiterung als die künftige Kompetenz-Schaltstelle der Europäischen Region, die die Mitgliedstaaten dabei unterstützen wird, für ihre gesamte Bevölkerung – und ich betone: die gesamte Bevölkerung – in gleicher Weise gesunde Umweltbedingungen zu schaffen.“

Daniel Bahr, Bundesgesundheitsminister: „Im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes müssen wir heute handeln, damit die nächsten Generationen gesunde Lebenswelten vorfinden. Hierzu müssen wir alle Akteure einbinden, um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln und die Gesundheitssysteme zu stärken. Das erweiterte WHO-Zentrum in Bonn ist hierzu ein wichtiger Schritt“.

Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: „Wir erhöhen unseren Anteil an der Finanzierung des Europäischen Zentrums, weil Umweltfaktoren maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Die WHO wird hier mit dem erweiterten Zentrum zukünftig noch aktiver sein können und die Umweltpolitik mit ihren Analysen und Empfehlungen unterstützen“.

Länderübergreifende Kooperation

Dank des zusätzlichen Finanzierungsbeitrags Deutschlands kann das ECEH seinen Aktionsradius nun um vier Hauptbereiche erweitern: Klimawandel und nachhaltige Entwicklung; Belastung durch zentrale Umweltrisiken (Luftverschmutzung, Lärm, Chemikalien, Strahlung, ungünstige Arbeits- und Wohnbedingungen); gesundheitsrelevante Umwelterkenntnisse und Prognosen; und Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, einschließlich Wasserver- und Abwasserentsorgung.

Die mit diesen Themen befassten Programme werden sich stärker mit Art und Ausmaßen aktueller und künftiger umweltbedingter Gesundheitsgefahren befassen, um so die Länder der Region bei der Ausarbeitung und Durchführung von Gegenstrategien zu unterstützen, auch im Falle von Umweltkatastrophen.

Weitere Informationen über das Europäische WHO Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 23. Februar 2012

Literatur:

Zsuzsanna Jakab, WHO Regionaldirektorin, Rede zur Eröffnung des erweiterten Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit, 14 Februar 2012, Bonn, Germany.

WHO – Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit, WHO eröffnet erweitertes Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn und stellt neuen Bericht über gesundheitsrelevante Umweltungleichheit vor, Kopenhagen und Bonn, 14. Februar 2012

ECEH, Environmental health inequalities in Europe, 2012