Pure Nature pflanzt Bäume

Neutralisierung der Emissionen für die Produktion des Produktkataloges

Der Pure Nature Produktkatalog wird von Firmengründung an so umweltschonend wie möglich hergestellt. Lösungsmittelfreie Druckfarbe war von Anfang an ein Muss, um die Umwelt zu schonen und weil ein Großteil der Kunden unter Allergien oder Chemikaliensensitivität leidet. Das Papier des Katalogs besteht aus Recyclingpapier in Eco-Premium-Qualität. Für den Produktkatalog 2012 ging Pure Nature noch einen Schritt weiter in Richtung Umwelt- und Ressourcenschutz. Die Emissionen, die bei der Herstellung des Drucks zwangsläufig entstehen, wurden durch Anpflanzung von Bäumen neutralisiert. 16 Bäume wurden gepflanzt und neutralisieren die bei der Produktion des Pure Nature Katalogs angefallene CO2 Menge.

Eco Recycling Papier schont die Umwelt

Recycling Papier ist nicht gleich Recycling Papier, es gibt sehr große Qualitätsunterschiede. Das für den Pure Nature Katalog und die Prospekte verwendete Recycling Papier stammt ausschließlich aus deutscher Produktion. Die Firma Steinbeis hat sich zu einem umwelt- und klimaschonenden Herstellungsverfahren selbstverpflichtet.

Ziel von Steinbeis ist es, den kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck in der Papierindustrie zu hinterlassen. Im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapieren konnte die norddeutsche Papierfabrik die CO2-Emissionen mittlerweile um bis zu 62 % reduzieren. Pure Nature überzeugte es, dass man bei Steinbeis den kompletten Prozess, von der Beschaffung des Rohstoffs über die Herstellung bis zur Auslieferung, sowie den kompletten Verwertungs- und Produktionsprozess auf ökologische Balance ausgelegt.

Pure Nature unterstützt Aufforstungsprojekt

Die im Rahmen des Pure Nature Umweltmanagement angepflanzten Bäume stehen in Paraguay in Südamerika. Im Laufe der nächsten 20 Jahren werden die 16 Bäume mindestens 5.672kg Kohlendioxid binden. Die Parzelle, auf der die Bäume stehen ist genau gekennzeichnet. Sie befindet sich in einem Aufforstungsprojekt auf der Estancia Pozo Azul und hat die Parzellennummer 23. Bis Pure Nature ganz auf einen Printkatalog verzichten kann, wird dieses Projekt auch in den kommenden Jahren weiter unterstützt werden und viele weitere Bäume werden wachsen.

Selbstverständlich umweltbewusst

Auch in anderen Bereichen von Pure Nature wird Umweltmanagement betrieben und stetig weiter ausgebaut. Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind ständig darauf bedacht, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens so umweltbewusst wie nur möglich zu gestalten. Es sind große und kleine Projekte, die im Rahmen des Pure Nature Umweltmanagements vorangetrieben werden. Atomfreier Strom von Lichtblick liefert bereits seit Jahren den Strom für das Firmengebäude. Kürzlich wurde eine große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Unternehmens installiert. Im Versandbereich wurden die Verpackungsmaterialien von den Mitarbeitern strengster Kontrolle unterzogen und es konnten erneut erhebliche Verbesserungen hinsichtlich der Materialien erzielt werden. Verschickt werden die Päckchen von Pure Nature mit DHL GoGreen, dadurch werden im Rahmen von Wiederaufforstungsprojekten der Amazon Rainforest Foundation Bäume im Amazonas gepflanzt.

Weitere neue Ideen zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt stehen kurz vor der Realisierung.

Weltgesundheitsorganisation stellt fest: Umwelt macht zunehmend krank

Europäisches WHO Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn eröffnet

Die Umwelt und der zunehmende Einsatz von Chemikalien im Alltag sorgen für Anstieg von Krankheiten. Rund 20% der Krankheiten in der europäischen Region sind auf vermeidbare Umweltgefahren und Expositionen zurückzuführen. In manchen EU Ländern liegt der Prozentsatz umweltbedingter Erkrankungen sogar bei 54%. Bei Kindern unter 15 Jahren liegt der Anteil der durch die Umwelt verursachten Krankheiten bei 34%, und jeder fünfte Einwohner in der EU Region stirbt an den Folgen einer durch Umwelteinflüsse verursachten Krankheit, teilte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsbehörde im Februar 2012 bei der Eröffnungsansprache des von der WHO erweiterten Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit in Bonn mit. (1,2,3)

Erweitertes Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit (ECEH)

Das ECEH nahm seine Arbeit 1991 mit finanzieller Unterstützung Italiens, Frankreichs und der Niederlande auf. Nach der Schließung der Büros in Frankreich und den Niederlanden wurde im Jahr 2001 mit finanzieller Unterstützung durch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland als Ergänzung zum Büro in Rom das Bonner Büro eröffnet. Nach der Schließung des Büros in Rom im Jahr 2011 erweitert das Büro in Bonn nun seinen Aktionsradius im Themenbereich Umwelt und Gesundheit.

In den zurückliegenden Jahren hat das Zentrum in Bonn die Sammlung und Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse über Umweltbelastungen und ihre Gesundheitsfolgen koordiniert, politische Entscheidungsprozesse unterstützt, und kam zu folgenden Feststellungen:

  • Bürger in der Europäischen Region der WHO büßen infolge einer über den von der WHO empfohlenen Werten liegenden Luftbelastung im Durchschnitt 8,6 Monate an Lebenserwartung ein
  • Verkehrslärm führt im Westeuropa Jahr für Jahr zum Verlust von mehr als einer Million gesunder Lebensjahre
  • Unangemessene Wohnbedingungen kosten in der Europäischen Region jedes Jahr mehr als 100 000 Menschen das Leben

Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen Umweltgefahren stärker ausgesetzt

WHO hat 14 Indikatoren für umweltbedingte Ungleichheiten im Gesundheitsbereich entwickelt, die sich auf drei Bereiche erstrecken: Wohnungswesen, Verletzungen und Umwelt.

Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sind bis zu fünfmal höheren Umweltrisiken ausgesetzt als wohlhabendere Mitbürger, wie aus einem neuen Bericht der WHO hervorgeht. Allein in der EU leben rund 80 Mio. Menschen in relativer Armut, d. h. mit einem Einkommen unterhalb von 60% des mittleren Einkommens in ihrem Land. Viele dieser Menschen leben in feuchten, unzureichend beheizten Wohnungen ohne angemessene Sanitäreinrichtungen. Die WHO Regionaldirektorin und deutsche Politiker verdeutlichten bei der Eröffnung diese schwierige Problematik, für die man gezielt Lösungen erarbeiten will:

Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa: „Ich sehe das Zentrum nun nach seiner Erweiterung als die künftige Kompetenz-Schaltstelle der Europäischen Region, die die Mitgliedstaaten dabei unterstützen wird, für ihre gesamte Bevölkerung – und ich betone: die gesamte Bevölkerung – in gleicher Weise gesunde Umweltbedingungen zu schaffen.“

Daniel Bahr, Bundesgesundheitsminister: „Im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes müssen wir heute handeln, damit die nächsten Generationen gesunde Lebenswelten vorfinden. Hierzu müssen wir alle Akteure einbinden, um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln und die Gesundheitssysteme zu stärken. Das erweiterte WHO-Zentrum in Bonn ist hierzu ein wichtiger Schritt“.

Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: „Wir erhöhen unseren Anteil an der Finanzierung des Europäischen Zentrums, weil Umweltfaktoren maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Die WHO wird hier mit dem erweiterten Zentrum zukünftig noch aktiver sein können und die Umweltpolitik mit ihren Analysen und Empfehlungen unterstützen“.

Länderübergreifende Kooperation

Dank des zusätzlichen Finanzierungsbeitrags Deutschlands kann das ECEH seinen Aktionsradius nun um vier Hauptbereiche erweitern: Klimawandel und nachhaltige Entwicklung; Belastung durch zentrale Umweltrisiken (Luftverschmutzung, Lärm, Chemikalien, Strahlung, ungünstige Arbeits- und Wohnbedingungen); gesundheitsrelevante Umwelterkenntnisse und Prognosen; und Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, einschließlich Wasserver- und Abwasserentsorgung.

Die mit diesen Themen befassten Programme werden sich stärker mit Art und Ausmaßen aktueller und künftiger umweltbedingter Gesundheitsgefahren befassen, um so die Länder der Region bei der Ausarbeitung und Durchführung von Gegenstrategien zu unterstützen, auch im Falle von Umweltkatastrophen.

Weitere Informationen über das Europäische WHO Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 23. Februar 2012

Literatur:

Zsuzsanna Jakab, WHO Regionaldirektorin, Rede zur Eröffnung des erweiterten Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit, 14 Februar 2012, Bonn, Germany.

WHO – Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit, WHO eröffnet erweitertes Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn und stellt neuen Bericht über gesundheitsrelevante Umweltungleichheit vor, Kopenhagen und Bonn, 14. Februar 2012

ECEH, Environmental health inequalities in Europe, 2012

Chemikalien in der Umwelt gefährden Impfschutz bei Kindern

PFC’s können für das Immunsystem giftiger als Dioxine sein

Wissenschaftler der Harvard Universität fanden in einer Studie heraus, dass perfluorierte Verbindungen (PFC’s) bei Kindern die Wirkung von Schutzimpfungen schwächen. Perfluorate sind langkettige, äußerst persistente Kohlenwasserstoffe, die in vielen Alltagsgegenständen enthalten sind. Die chemisch hergestellten Kunststoffe finden sich beispielweise in beschichteten Antihaft-Pfannen, wetterfester Kleidung und Fastfood Verpackungen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Einfluss der Chemikalien auf das Immunsystem so stark ist, dass der Impfschutz bei Tetanus- und Diphterie gefährdet sein kann. Die Studie ist die erste ihrer Art, die dokumentiert, wie PFC’s, die über den Mutterleib auf das Ungeborene weitergegeben werden, als auch über die Umwelt und die Nahrungskette ihren Weg in unsere Körper finden, Impfschutz negativ beeinträchtigen können. Die Ergebnisse wurden in der Januar 2012 Ausgabe des medizinischen Fachjournal JAMA veröffentlicht.

“Routine Impfungen in der Kindheit sind eine tragende Säule der modernen Verhütung von Krankheiten. Die negativen Auswirkungen auf die Impfungen im Kindesalter durch PFC sollte als eine potenzielle Bedrohung für die öffentliche Gesundheit angesehen werden”, sagte der Hauptautor der Studie, Philippe Grandjean, Professor für Umwelt und Gesundheit an der Harvard School of Public Health .

PFC’s werden von der Industrie und in Tausenden von Fertigungsprozessen verwendet. Darin liegt das große Problem. Die Chemikalie hat sich dadurch in unserer Nahrungskette angereichert und in der Umwelt verbreitet. Sie ist im Körper von fast jedem in den USA oder in Europa nachweisbar. Frühere Tierversuchsstudien an Mäusen zeigten, dass PFC Werte ähnlich denen bei Menschen, mit geschwächter Immunantwort einhergehen. Nur dass die negativen Auswirkungen beim Menschen lediglich schlechter dokumentiert wurden.

Die Wissenschaftler analysierten Daten von Kindern, die im National Hospital in Torshavn, auf den Färöer Inseln im Zeitraum 1999-2001 geboren wurden. Insgesamt 587 Kinder nahmen bis zu den Nachuntersuchungen teil. Bei den Kindern wurden die Immunantwort gegen Tetanus und Diphtherie Impfungen im Alter von 5 und 7 Jahren getestet. PFC wurden im mütterlichen Serum während der Schwangerschaft und im Serum von Kindern im Alter von 5 gemessen, um prä-und postnatale Exposition zu bestimmen. Die höchsten Konzentrationen wurden bei PFC Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA) ermittelt.

Die Ergebnisse zeigten, dass PFC Exposition mit niedrigerer Antikörper-Antwort auf Impfungen und einem erhöhten Risiko für geringere Antikörper-Werte einhergingen. Diese Antikörper sind erforderlich, um den Kindern langfristigen Schutz zu bieten. Ein zweifacher Anstieg von drei verschiedenen PFC’s war mit einem 49% Rückgang der Antikörper bei Diphterie und Tetanus bei Kindern im Alter von 7 Jahre verbunden.

Philippe Grandjean von der Harvard School of Public Health in Boston begleitet eine Kohorte von Kindern der Geburtsjahrgänge 1999/2001 seit der Schwangerschaft ihrer Mütter. Seine Daten dokumentieren die PFC-Exposition der Kinder seit ihrer pränatalen Phase. Die höchsten Konzentrationen erreichten dabei die PFC Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA).

Grandjean zeigte sich extrem überrascht über die starken Auswirkungen der PFC’s auf das Immunsystem und kam zu dem Schluss, dass diese Erkenntnisse bedeuten können, dass PFC’s sich möglicherweise noch toxischer auf das Immunsystem auswirken, als die derzeitig vorhandenen Dioxinbelastungen. Die PFC-Konzentrationen, die im Rahmen der Studie gefunden wurden, liegen ähnlich oder leicht unter denen bei US-Frauen. Bedenklich ist, die meisten PFC Werte im Serum von färöischen Kindern im Alter von fünf Jahren, niedriger waren als die bei US-Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren, die in den Jahren von 2001 bis 2002 gemessen wurden. Antikörper-Konzentrationen im Serum sind ein Indikator für die gesamten Immunfunktionen bei Kindern.

 Im eigenen Umfeld vor PFC’s schützen

Der Einzelne kann sich nur sehr bedingt vor einer Belastung mit Perfluoraten schützen, wegen ihrer ubiquitären Verbreitung und weil sie in unserer Nahrungskette angelangt sind.

Im eigenen Umfeld sollte man auf Folgendes verzichten:

  • Alltagsgegenstände und Produkte mit Antihaft-Beschichtung
  • Eliminieren von Antihaft-Pfannen und Töpfen (Teflon)
  • Fast-Food, das in beschichtetem Papier verpackt ist
  • Wasserabweisend beschichtete Kleidung

Autor: Silvia K: Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 26.01.2012

Literatur:

  • Harvard School of Public Health, PFCs, chemicals in environment, linked to lowered immune response to childhood vaccinations, Jan, 24, 2012
  • Philippe Grandjean, Elisabeth Wreford Andersen, Esben Budtz-Jorgensen, Flemming Nielsen, Kare Molbak, Pal Weihe, Carsten Heilmann, Serum Vaccine Antibody Concentrations in Children Exposed to Perfluorinated Compounds, JAMA, January 25, 2012, Vol. 307, No. 4, pp. 391-397

Ursachen für Nasenpolypen entdeckt

Vererbung, Allergien, Umweltfaktoren und Chemikalien im Beruf

Die Ursache für Polypen in der Nase galt lange als weitgehend ungeklärt. Kinder, wie auch Erwachsene können von diesen gutartigen Wucherungen in der Nase, die das Atmen erschweren und zu erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen führen kön- nen, betroffen sein.

Die Größe der Wucherungen variiert, sie reicht von Millimetern bis hin zu einer Größe, die das Atmen durch die Nase fast völlig unmöglich macht. Chronische Entzündungen, verursacht durch Viren, Bakterien oder Pilze, Allergien und Asthma standen bislang in Verdacht, Auslöser zu sein.

Ein Wissenschaftlerteam aus Griechenland konnte durch eine Fall-Kontroll-Studie nähere Aufschlüsse gewinnen und weitere Ursachen aufdecken. Umweltfaktoren und Chemikalien im Beruf hatten erhebliche Signifikanz für das Auftreten von Polypen.

Studie ermittelt Ursachen für Polypen

Ein griechisches Wissenschaftlerteam untersuchte 100 Patienten von drei Athener Kliniken und 102 Kontrollpersonen. Bei jedem Studienteilnehmer wurde bei der Anamnese Geschlecht, Bildungsniveau, Familiengeschichte, Allergien, Rauchen, berufliche Tätigkeiten und Umweltbelastungen ermittelt.

Symptome bei Nasenpolypen

Die durch Nasenpolypen verursachte Symptomatik hängt vom Schweregrad und den anatomischen Gegebenheiten ab, folgende Beschwerden werden häufig beobachtet:

  • Erschwerte Nasenatmung
  • Undeutliche, verwaschene Aussprache, „durch die Nase sprechen“,
  • Leistungsschwäche
  • Schlafstörungen, Schnarchen
  • Vermindertes Riechvermögen
  • Häufige Entzündung der Nasennebenhöhlen

Allergien und Vererbung Ursachen für Polypen in der Nase

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Polypen auch familiär bedingt sein können. Bei insgesamt 13,3% der Patienten kamen Polypen in der Familie vor. Bei der Kontroll- gruppe hingegen hatte keiner der Familienangehörigen Nasenpolypen. Noch überzeugender war das Vorliegen von Allergien bei den Patienten mit Polypen. Bei 64% der Patienten wurden verschiedene Allergien festgestellt und bei 12% wahrscheinliches Vorliegen von Allergien.

Umweltfaktoren und Chemikalien Ursache für Polypen

An manchen Arbeitsplätzen kommen Angestellte mit Chemikalien und belasteten Stäuben in Kontakt. Auch dies kann zu Nasenpolypen führen, stellten die Wissenschaftler fest. Insbesondere Kontakt mit Chemikalien am Arbeitsplatz stellte sich als häufige Ursache bei den Patienten mit Polypen heraus. Rauchen hingegen stellte keinen signifikanten Auslösefaktor dar. Auch der Bildungsstand war irrrelevant für das Auftreten von Polypen.

Die Wissenschaftler schlossen aus den Ergebnissen, die sie durch ihre Studie gewonnen hatten, dass Nasenpolypen sehr häufig durch Allergien verursacht werden und familiär bedingt sein können. Eine genetische Disposition hat nach Auffassung der griechischen Wissenschaftler allerdings auch Einfluss auf die Häufigkeit des Auftretens von Nasenpolypen durch Chemikalien und Stoffe aus der Umwelt und am Arbeitsplatz. Patienten litten häufiger unter Polypen, wenn sie mit Chemikalien am Arbeitsplatz konfrontiert wurden und gleichzeitig Polypen in der Familie auftraten.

Behandlung von Nasenpolypen, Ursachenbekämpfung

Die Therapie der Wahl bei Nasenpolypen bestand bislang in erster Linie aus zwei Optionen: Langzeitbehandlung mit Cortisonspray (meist mind. 6 Monate) und/oder Operation. Die Erkenntnisse der Wissenschaftler aus Athen eröffnen eine weitere Herangehensweise: Allergenvermeidung, sowie Expositionsstop gegenüber auslösenden Chemikalien im Wohn- und Arbeitsumfeld. Dort, wo Allergene und Chemikalien nicht vermieden werden können, sollte von Betriebsseite präventiv für Schutz durch Tragen von Schutzmasken, gute Belüftung, als auch durch Absaugung von Chemikalien und Stäuben gesorgt werden.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 28. Feb. 2011

Literatur:

Alexiou A, Sourtzi P, Dimakopoulou K, Manolis E, Velonakis E., Nasal polyps: heredity, allergies, and environmental and occupational exposure, J Otolaryngol Head Neck Surg. 2011 Feb;40 (1):58-63.

PureNature liegt die Natur und Umwelt wirklich am Herzen

Natur-Baum

Umweltbewusst handeln ist für uns bei PureNature kein Greenwashing – Trend, sondern von Beginn an völlig selbstverständlich und stand bei jeder Anschaffung, jeder Umstellung und bei der Auswahl der Sortimentsprodukte an vorderster Stelle. Es ist leichter geworden, umweltbewusst zu handeln und auch Produkte zu finden, die es Ihnen möglich machen, einen Beitrag für Umwelt und Natur zu leisten.

Wir möchten zum diesjährigen Tag der Umwelt Einblick geben in unsere Projekte, unseren umweltbewussten Alltag und unsere Wunschziele. Wir können Ihnen versichern, dass wir weiter überall dort ansetzen, wo es uns möglich ist, um Ressourcen zu sparen oder solche zu nutzen, die nachwachsen.

Mensch und Umwelt sind als Einheit zu sehen

Neben dem Umweltaspekt liegt uns die Gesundheit der Menschen am Herzen, durch deren Hände ein Produkt bei der Beschaffung der Ausgangsmaterialien, Herstellung, Transport, Lagerung, Benutzung und letztendlich der Entsorgung geht. Sie mit möglichst „billigen Produkten“ zu beliefern, ist nicht unsere Maxime, sondern fairer Preis für ein faires, soweit irgend möglich schadstofffreies Produkt mit möglichst langer Lebensdauer – Umwelt und Mensch zuliebe.

Klimaneutraler Paketversand

PureNature versendet in Kooperation mit DHL alle Pakete CO2-neutral durch ein umfassendes Klimaschutzprogramm. Im Rahmen der GoGreen-Initiative von DHL werden die durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen nach einem zertifizierten Verfahren (ISO 14064) ermittelt. In Übereinstimmung mit den Zielen und Vorgaben des Kyoto-Protokolls werden diese Emissionen von DHL getragene Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Ihr Paket lässt Bäume wachsen

Über den Versand der Pakete mit GoGreen von DHL werden u. a. folgende Projekte zur Minderung des CO2-Ausstoßes umgesetzt:

  • Wiederaufforstung von Regenwald Amazonas durch die Amazon Rainforest Foundation
  • Umstellung der DHL Flotte in emissionsarme bzw. emissionsfreie Fahrzeuge
  • Einsatz von Solarenergie in den neuen Anlagen der DHL
  • Projektunterstützung Biogasanlage Gundorf
  • Umweltschutziniativen durch DHL weltweit

PureNature bezieht Öko-Strom vom Anbieter “Lichtblick”

Durch den Wechsel zu Lichtblick ist es uns gelungen, den benötigten Strom für unseren gesamten Betriebsbedarf aus garantiert regenerativen Energiequellen wie Wasser, Biomasse, Sonnenenergie oder Windkraft zu beziehen. Zusätzlich unterstützt der Öko-Stromanbieter Klimaschutzprojekte in Ecuador.

Alle Prozesse in unserem Hause werden fortlaufend auf ihre Klimaverträglichkeit hin optimiert – um unnötige CO2-Emission zu vermeiden.

Freisetzen von Chemikalien? Kommt nicht in Frage

Durch Duftstoffe und Chemikalien wird die Umwelt in nicht unerheblichem Maße belastet. Bei PureNature verwenden wir zur Reinigung des Hauses selbstverständlich nur ökologische und duftfreie Putzmittel. Chemische Pestizide sind im Gebäude und auf dem Firmengelände tabu. Zusätzlich herrscht im Firmengebäude und auf dem Firmengelände striktes Rauchverbot. Parfüms und andere Duftstoffe sind ebenfalls unerwünscht und alle PureNature Mitarbeiter verzichten gänzlich darauf. Mit diesen einfach durchzuführenden Maßnahmen stellen wir sicher, dass die Gewässer und die Luft, die wir atmen, nicht unnötig belastet werden. Auch bei diesen Maßnahmen profitiert die Gesundheit gleich mit.

Bewusste Materialauswahl, Recycling

Grundsätzlich versuchen wir bei der Anschaffung von Materialien, die für den Betriebsablauf erforderlich sind, umwelt- und gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Schadstoffarme Computer, Monitore, Drucker oder Faxgeräte, die gleichzeitig auch energieeffizient im Alltag sind, kosten bei der Neuanschaffung zwar etwas mehr Zeit beim Auswählen, aber hinterher erfreut einen deren geringerer Verbrauch und die bessere Luft im Büro. Nicht zuletzt muss man bei der Anschaffung auch schon daran denken, welche Belastung ein Gerät für die Umwelt bei der Entsorgung und für jeden, der dann damit in Kontakt kommt, verursacht. Deshalb nehmen wir uns bei jeder Neuanschaffung die Zeit und recherchieren nach der jeweils besten Lösung.

Was zu recyceln ist, wird von jedem PureNature Mitarbeiter ganz selbstverständlich recycelt. Ob es Glas, Papier, Plastik, Elektronik, abgelaufene Nahrungsmittel sind – alles wird getrennt und immer sachgerecht entsorgt. Tonerkartuschen werden gesammelt und wieder aufgefüllt. Wo es machbar ist, versuchen wir Papier einzusparen und stattdessen bspw. per E-Mail zu arbeiten.

PureNature Kunden sind kritisch und ideenreich

Es vergeht kein Monat, in dem uns nicht wenigstens ein Kunde einen Tipp für ein umweltbewusstes Produkt liefert. Es erfreut richtig mitzuerleben, wie viele Gedanken sich Kunden machen, damit die Umwelt geschont wird und viele andere Menschen in den Genuss von wirklich nachhaltigen Produkten kommen. Unser Möbelsortiment bspw. geht auf die Idee einer Kundin und deren Cousin zurück. Sie riefen bei uns an und stellten eine Idee vor – jetzt gibt es Möbel aus unbelasteten, einheimischen Hölzern, die in einem umweltbewussten Betrieb mit viel Handarbeit gefertigt werden. Wer sich zu einem solchen Stück entscheidet, hat kein Wegwerfmöbel, sondern tolle Handwerksarbeit, die Generationen überlebt. Auch das verstehen wir unter Umweltbewusstsein.

PureNature Mitarbeiter handeln und denken mit

Unsere Mitarbeiter haben schon viele wertvolle Ideen geliefert, um es PureNature zu ermöglichen, umweltbewusster zu handeln. Ob es um Verpackung, umweltbewusstere Lieferanten und Speditionen geht, oder das Einsparen von Energie im Firmengebäude. Die Ideen unserer Mitarbeiter haben als schönen Nebeneffekt oft sogar geholfen zu sparen, was dann neuen Projekten zugutekommt.

Natur unterstützen und Lebensräume schaffen

Ein Wunschziel, das schon länger gehegt wurde, sind wir gerade am realisieren. Schritt für Schritt soll das PureNature Firmengelände zum Biotop werden. Im letzten Herbst fingen wir an, einen Naturteich anzulegen und Natursteinmauern für Eidechsen und anderes Getier zu setzen. Die Bepflanzung des Firmengeländes schreitet ebenfalls Schritt für Schritt voran. Ein ökologischer Obstgarten für die Mitarbeiter und Kunden zum Naschen ist gerade in Werde. Die Arbeitskraft, die in dieses Projekt fließt, und darauf sind wir stolz, leisten wir selbst. Hilfe gibt es durch einen älteren Natur- und Landschaftsgärtner und den Senior-Mitbegründer von PureNature. Belohnt wird die Mühe schon jetzt, wenn man im Büro sitzt und aus dem Fenster schauend allerlei Getier und die zunehmende Zahl von Vögeln, die sich ansiedeln, bestaunen kann.