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Wasser - das Lebenselixier

Wasser essentiell für alles Leben
Ohne Wasser kein Leben. Problematik Verunreinigter Gewässer und deren Auswirkungen auf den Menschen.

Ohne Wasser kein Leben. Doch der Mensch vergisst in unserer hochtechnologisierten Zeit nur allzu oft, dieses essentielle Gut in respektvoller Weise zu behandeln. Welche Probleme die Verunreinigungen unserer Gewässer für unser gesamtes Ökosystem und damit auch für den Menschen verursachen, kann derzeit nicht in vollem Umfang abgeschätzt werden. Zusätzlich ist es erschreckend, dass Wasser selbst nach Aufbereitung durch Wasserwerke, in Kombination mit der zunehmenden Umweltverschmutzung weltweit, ein Problem für viele Menschen darstellt. Menschen, die bereits hypersensibel reagieren, haben grosse Mühe auch nur ein einziges für sie tolerierbares Wasser zu finden.

Symptome auf Wasser können das respirative, cardiovaskuläre, gastrointestinale und urogentiale System, sowie die Haut betreffen. Reaktionen auf die Verunreinigungen im Wasser, oder generelle Sensibilität gegenüber einem bestimmten Wasser, können sich u.a. durch Asthma, Conjunktivitis, ständig laufende Nase, Athritis, Herzrythmusstörungen, Schmerzen im Mund, Aufstossen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, häufiges Wasserlassen, Ausschlag, etc. äussern.

Es sollte möglichst Wasser ohne Kohlensäure getrunken werden, um ein Ausschwemmunen von Mineralstoffen, insbesondere Magnesium und Calcium zu vermeiden. Ein hoher Natriumgehalt ist wegen der zusätzlichen Belastung für die Nieren kontraindiziert. Chemikaliensensible oder Schwermetallgeschädigte reagieren zusätzlich auf einen hohen Mineralstoffgehalt sowie Schwebstoffe wie Algen oder Schimmelpilze. All diese Kriterien müssen bei der Auswahl des richtigen Wassers bedacht werden.

Wichtig ist, dass das Wasser aus Glasflaschen stammt und nicht aus Plastikflaschen, da diese wieder für zusätzliche Kontaminierung des Wassers mit Weichmachern, Lösemittelrückständen, etc. sorgen. Selbst Wasser, welches in Glas abgefüllt ist, aber mit einem Kunststoffdeckel verschlossen ist, stellt aus diesem Grunde bereits ein Problem dar. Ein weiterer negativer Faktor ist die chemische Reinigung von Mehrwegflaschen. Selbstabgefülltes Wasser sollte in Glas- oder Edelstahlbehältern aufbewahrt werden, um eine Kontaminierung zu verhindern. Sammeln Sie grosse Saftflaschen und kochen Sie sie mehrfach unter Zusatz von Kaiser Natron aus.

Auch das Wasser zum Kochen oder Zubereiten von Speisen sollte entweder gefiltert werden, oder aus Glasflaschen stammen. Setzen Sie in jedem Falle nur hochwertige geprüfte Wasserfilter ein, da billige Plastikfilter aus dem Supermarkt in diversen Tests rasch Verkeimung aufwiesen.

Die derzeit beste Möglichkeit zur Filterung von Trinkwasser sind Keramik/Carbon Filter in einem Edelstahlgehäuse. Diese Filter eliminieren Bakterien, Sedimente, Chemikalien, Lösemittel, Gerüche und sogar Schwermetalle, ohne wichtige Mineralstoffe heraus-zufiltern.

Destillation als Filterungsmethode hingegen ist nur dann zu empfehlen, wenn spezifische Mineralstoffe nicht mehr toleriert werden. In diesem Falle müssen jedoch Mineralstoffe anderweitig substituiert werden. Alle Teile des Destillationsapparates müssen aus Glas und Edelstahl sein, da selbst durch Gummi- oder Kunststoffverbindungen der Membrane das Wasser kontaminiert werden kann.

Weiterhin entfernt Destillation viele Chemikalien, jedoch der Umstand, dass viele Chemikalien den gleichen Siedepunkt wie Wasser haben, kommt es gleichzeitig zu einem erneuten Eintrag. Sollten Sie auf diese Kontaminierungen reagieren, müssen Sie auf Quellwasser ausweichen, oder das Wasser mittels eines Aktivkohlefilters filtern.

Sollten Sie Umkehrosmose zur Wasserfilterung einsetzen, muss das Wasser anschliessend nochmals mit Aktivkohle gefiltert werden, um die durch Kunststoffe und Gummimembranen entstandene Kontaminierung zu eliminieren. Zusätzlich muss bedacht werden, dass einige der Messingvorratstanks innen kunststoffbeschichtet sind. Diese Anlagen sind generell zu vermeiden.

Da wir permanent mit Wasser in Kontakt sind, ist es zur Verbesserung des Gesundheitszustandes einer chemikaliensensiblen, umweltkranken oder allergisch reagierenden Person unerlässlich, reines Wasser zu konsumieren. Um eine zusätzliche Sensibilisierung auf ein bestimmtes Wasser zu vermeiden, sollten Sie Wasser möglichst nur in Rotation trinken. Testen Sie vier oder mehr Wasser aus und trinken Sie nur alle vier Tage das gleiche Wasser, oder wechseln Sie wöchentlich ab.

Aus dem Grunde, dass wir beim Duschen oder Baden ebenfalls Schadstoffe, wie z.B. Chlor, Pestizide, Herbizide, durch die Poren der Haut sogar in noch grösseren Mengen als durch Trinken aufnehmen, ist es für viele erforderlich, auch dieses Wasser mittels eines Dusch - oder Badewannenfilters zu filtern. Einige Hypersensible reagieren sogar auf geringste Chlor- oder Pestizidrückstände in ihrer Wäsche durch den Waschvorgang. Hier ist es angeraten, entweder eine zentrale Hausfilterungsanlage zu installieren, sofern die Zuleitungen zur Trinkwasserversorgung nicht aus Kupfer, Blei, etc. bestehen oder einen separaten Filter für die Waschmaschine zu installieren. In den meisten Fällen ist daher zu erwägen, ob man statt einer Hausfilterungsanlage nicht besser spezifisch an den einzelnen Entnahmestellen Filter anbringt.

Es ist für jeden nachvollziehbar, dass bei einer chemikaliensensiblen- oder hyperallergisch reagierenden Person eine weitere Verschlechterung der Symptome oder Entorganschäden vermieden werden muss. Es muss aus diesem Grund alles getan werden, um die Gesamtkörperbelastung zu reduzieren. Unser Trinkwasser dürfte neben der Luft, die wir atmen hierbei die grösste Rolle spielen. Wenn die empfindlich reagierenden Menschen kein pures Wasser konsumieren, ist davon auszugehen, dass andere Behandlungsmethoden nicht die Wirkung zeigen, die man sich wünscht oder absolut verfehlen. Sauberes schadstofffreies Wasser ist für diese Menschen somit ein Muss, als Beitrag die Gesundheit wieder zu erlangen.



Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: 5.6.2003

Copyright: PureNature

Referenzen:
Chemical Sensitivity, Vol.II und IV, Prof. Dr. William J. Rea, Boca Raton Press, 1997
Is this your Child's World, Prof. Dr. Doris Rapp, Bantam Book, 1996
Food Chemical Sensitivity, Robert Buist, Avery Publishing, 1988
The Allergy Sourcebook, Mela Zellerbach, RGA Publishing, Inc., 1995
The whole Way to Allergy Relief & Prevention, Dr. Jacqueline Krohn, Hartley & Marks, 1991
Brain Allergies, Dr. William H. Philpott, Keats Publishing, 1987
Human Ecology and Suceptibility to the Chemical Environment, Prof. Dr. Theron Randolph, Thomas Publishing, 1962

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