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Kontaktallergie
Häufigkeit
Frauen unter 30 Jahren 20-30%, darüber ca. 11%
Männer 0,8-5,8%
Definition
Das Kontaktekzem ist eine nichtinfektiöse Entzündung der
Haut nach Kontakt mit äußerlich auf die Haut einwirkenden
Stoffen. Die Kontaktallergie ist meist eine Spättyp Allergie (Typ IV-Allergie).
Ursache
Die Verbreitung des Kontaktekzems ist von endogenen
Faktoren abhängig, wie z. B. Alter, Geschlecht, Hautkonsti-
tution, atopischer Disposition und genetischer Faktoren.
Exogene Faktoren sind die Allergendisposition und Arbeits-
plätze, die mit vielen sensibilisierenden Stoffen in
Verbindung kommen wie z. B. Friseur-, Metall-, Heil- und
Pflege-, Nahrungsmittel-, Bau-, Reinigungs- und Malerberufe.
Neben Nickel zeigen Duftstoffmischungen, Perubalsam und
Thiomersal die häufigsten Reaktionen.
Symptome
Die Haut reagiert meist ein bis drei Tage nach dem allergieauslösenden Kontakt mit Juckreiz, Rötung und Schwellung an der betreffenden Stelle, dann bilden sich nässende Bläschen, später Schuppen und Krusten.
Die Nickelallergie ist eine der häufigsten Kontaktallergien:
Vorkommen von Nickel: Nickel kommt in Nahrungsmitteln und nickelhaltigen Metall-legierungen vor. Allergische Symptome können durch den Hautkontakt beispielsweise Modeschmuck, Kochgeschirr, Wasserleitungen, Konservendosen oder Werkzeuge), das Einatmen nickelhaltigen Rauches (Zigaretten) oder durch Verzehr nickelhaltiger Lebensmittel hervorgerufen werden. Oft reichen auch hier schon kleinste Mengen, um die Beschwerden auszulösen.
Prävention
Die Meidung des Allergens (Karenz) ist der wirksamste Schutz.
Meiden Sie im einzelnen:
· Zigaretten
Jedes Kilogramm Zigaretten enthält 2 bis 5,4 Milligramm Nickel, davon gehen 20 Prozent in den Rauch über. Vermeiden Sie daher auch verrauchte Räume.
Unser Tipp: Luftreiniger reduzieren partikelförmige Nickelspuren in der Raumluft.
· Modeschmuck, Knöpfe (z.B. an Jeans), Ohrringe, Ringe und anderen Schmuck.
· Werkzeuge aus Metall
· Küchengeräte (z.B. Kaffeemaschinen), Behältnisse aus Edelstahl
Unser Tipp: Verwenden Sie unser Kochgeschirr aus nickel- und chromfreier Keramik
· Neusilber (in vielen Bestecken enthalten) –
Unser Tipp: Verwenden Sie Besteck aus nickelfreiem Material
· Konservendosen
Unser Tipp: Frische Lebensmittel kaufen oder Verpackungen aus Glas bevorzugen.
· Leitungswasser
Unser Tipp: Filtern Sie Ihr Leitungswasser mit einem Wasserfilter
Alternative Materialien
Verwenden Sie prinzipiell Werkzeuge und Behältnisse aus metallfreien Materialien wie z.B. Glas, Cellophan, Holz, Kunststoffe ohne Weichmacher, etc. Alternativen finden Sie hier>>>
Ernähren Sie sich nickelarm
Nickel ist als Spurenelement in unserer Nahrung weit verbreitet. Es ist daher nicht möglich, sich völlig nickelfrei zu ernähren. Doch sollten Sie sich bemühen, nickelarm zu essen. Verzichten Sie daher soweit wie möglich auf besonders nickelhaltige Lebensmittel. Um welche es sich hierbei handelt, entnehmen Sie bitte der folgenden Aufstellung.
Besonders nickelhaltige Lebensmittel, die Sie meiden sollten:
Milchprodukte
Käse (z.B. Edamer), Molkenpulver
Nährmittel
Getreidevollkornprodukte (Buchweizen, Roggen, Gerste, Hafer, Sojamehl, Weizen sowie -keime und -kleie) und damit auch Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck, Müsli, Backpulver, Trockenhefe u.ä.
Fisch
Bückling, Hering, Hecht, Hummer, Jakobsmuschel, Austern
Süßes
Schokolade
Gemüse & Hülsenfrüchte
Erbsen, Linsen, Bohnen, Sojaprodukte, Brokkoli, Wirsingkohl, Pilze, Spargel, Zwiebeln, Mais, Spinat, Tomaten, grüner Salat
Obst
Süßkirschen, Birnen, Rhabarber
alk. Getränke
Kornbrand (Getreidebasis)
Gewürze
Petersilie
Sonstiges
Nüsse (Erdnuss, Haselnuss, Cashewnuss, Pecan, Mandeln, Pistazie, Walnuss u.a.), Kakaopulver, schwarzer Tee
Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002
Literatur/Leitlinien/EBM: DGAI/ÄDA/DAAU: Weißbuch der Allergie. Medizin & Wissen, 2000.
Merk, H.F. : Allergologie. Bechtermünz-Verlag, 2000.
Copyright: PureNature
Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Häufigkeit
Frauen unter 30 Jahren 20-30%, darüber ca. 11%
Männer 0,8-5,8%
Definition
Das Kontaktekzem ist eine nichtinfektiöse Entzündung der
Haut nach Kontakt mit äußerlich auf die Haut einwirkenden
Stoffen. Die Kontaktallergie ist meist eine Spättyp Allergie (Typ IV-Allergie).
Ursache
Die Verbreitung des Kontaktekzems ist von endogenen
Faktoren abhängig, wie z. B. Alter, Geschlecht, Hautkonsti-
tution, atopischer Disposition und genetischer Faktoren.
Exogene Faktoren sind die Allergendisposition und Arbeits-
plätze, die mit vielen sensibilisierenden Stoffen in
Verbindung kommen wie z. B. Friseur-, Metall-, Heil- und
Pflege-, Nahrungsmittel-, Bau-, Reinigungs- und Malerberufe.
Neben Nickel zeigen Duftstoffmischungen, Perubalsam und
Thiomersal die häufigsten Reaktionen.
Symptome
Die Haut reagiert meist ein bis drei Tage nach dem allergieauslösenden Kontakt mit Juckreiz, Rötung und Schwellung an der betreffenden Stelle, dann bilden sich nässende Bläschen, später Schuppen und Krusten.
Die Nickelallergie ist eine der häufigsten Kontaktallergien:
Vorkommen von Nickel: Nickel kommt in Nahrungsmitteln und nickelhaltigen Metall-legierungen vor. Allergische Symptome können durch den Hautkontakt beispielsweise Modeschmuck, Kochgeschirr, Wasserleitungen, Konservendosen oder Werkzeuge), das Einatmen nickelhaltigen Rauches (Zigaretten) oder durch Verzehr nickelhaltiger Lebensmittel hervorgerufen werden. Oft reichen auch hier schon kleinste Mengen, um die Beschwerden auszulösen.
Prävention
Die Meidung des Allergens (Karenz) ist der wirksamste Schutz.
Meiden Sie im einzelnen:
· Zigaretten
Jedes Kilogramm Zigaretten enthält 2 bis 5,4 Milligramm Nickel, davon gehen 20 Prozent in den Rauch über. Vermeiden Sie daher auch verrauchte Räume.
Unser Tipp: Luftreiniger reduzieren partikelförmige Nickelspuren in der Raumluft.
· Modeschmuck, Knöpfe (z.B. an Jeans), Ohrringe, Ringe und anderen Schmuck.
· Werkzeuge aus Metall
· Küchengeräte (z.B. Kaffeemaschinen), Behältnisse aus Edelstahl
Unser Tipp: Verwenden Sie unser Kochgeschirr aus nickel- und chromfreier Keramik
· Neusilber (in vielen Bestecken enthalten) –
Unser Tipp: Verwenden Sie Besteck aus nickelfreiem Material
· Konservendosen
Unser Tipp: Frische Lebensmittel kaufen oder Verpackungen aus Glas bevorzugen.
· Leitungswasser
Unser Tipp: Filtern Sie Ihr Leitungswasser mit einem Wasserfilter
Alternative Materialien
Verwenden Sie prinzipiell Werkzeuge und Behältnisse aus metallfreien Materialien wie z.B. Glas, Cellophan, Holz, Kunststoffe ohne Weichmacher, etc. Alternativen finden Sie hier>>>
Ernähren Sie sich nickelarm
Nickel ist als Spurenelement in unserer Nahrung weit verbreitet. Es ist daher nicht möglich, sich völlig nickelfrei zu ernähren. Doch sollten Sie sich bemühen, nickelarm zu essen. Verzichten Sie daher soweit wie möglich auf besonders nickelhaltige Lebensmittel. Um welche es sich hierbei handelt, entnehmen Sie bitte der folgenden Aufstellung.
Besonders nickelhaltige Lebensmittel, die Sie meiden sollten:
Milchprodukte
Käse (z.B. Edamer), Molkenpulver
Nährmittel
Getreidevollkornprodukte (Buchweizen, Roggen, Gerste, Hafer, Sojamehl, Weizen sowie -keime und -kleie) und damit auch Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck, Müsli, Backpulver, Trockenhefe u.ä.
Fisch
Bückling, Hering, Hecht, Hummer, Jakobsmuschel, Austern
Süßes
Schokolade
Gemüse & Hülsenfrüchte
Erbsen, Linsen, Bohnen, Sojaprodukte, Brokkoli, Wirsingkohl, Pilze, Spargel, Zwiebeln, Mais, Spinat, Tomaten, grüner Salat
Obst
Süßkirschen, Birnen, Rhabarber
alk. Getränke
Kornbrand (Getreidebasis)
Gewürze
Petersilie
Sonstiges
Nüsse (Erdnuss, Haselnuss, Cashewnuss, Pecan, Mandeln, Pistazie, Walnuss u.a.), Kakaopulver, schwarzer Tee
Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002
Literatur/Leitlinien/EBM: DGAI/ÄDA/DAAU: Weißbuch der Allergie. Medizin & Wissen, 2000.
Merk, H.F. : Allergologie. Bechtermünz-Verlag, 2000.
Copyright: PureNature
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