| Renovieren bei Asthma | ![]() |
Renovieren kann Asthma begünstigen
Kündigt sich Nachwuchs an, entwickeln viele Eltern eine Art Nestbautrieb. Für das Baby soll alles schön hergerichtet sein. Das Kinderzimmer wird gestrichen, ein neuer Teppich verlegt, passende Möbel gekauft. Doch Vorsicht, warnen Experten. Was gut gemeint ist, kann die Atemwege des Kindes reizen und zu Asthma führen.
Chemische Ausdünstungen schädigen Immunsystem
Werdende Eltern sollten der Asthma-Prävention besondere Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn man Asthma dank innovativer Medikamente mittlerweile sehr gut kontrollieren kann, sollten während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes Faktoren vermieden werden, die Asthma auslösen könnten.
Wird kurz nach der Geburt eines Kindes renoviert, kann dies in den ersten Lebensmonaten Reizungen und Erkrankungen der Atemwege zur Folge haben. Denn Ausdünstungen aus Farben, Klebstoffen, Teppichen und neuen Möbeln erhöhen die Konzentration von Chemikalien in der Innenraumluft. Das leuchtet ein. Doch die Gesundheitsgefahren durch Renovieren beginnen bereits im Mutterleib, wie Forscher des Umweltzentrums Leipzig-Halle nachweisen konnten. Absonderungen von Chemikalien gelangen nämlich über die Atemluft der Schwangeren in den Blutkreislauf des Embryos und stören dort den Aufbau seines Immunsystems.
So stellten die Wissenschaftler bei einer Untersuchung des Nabelschnurblutes fest: Neugeborene, deren Eltern in der Schwangerschaft renoviert haben, weisen funktionelle Veränderungen im Immunsystem auf. Bestimmte Ausdünstungen schwächen dabei gerade jene Zellen, die vor allergischen Reaktionen schützen sollen. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass betroffene Kinder später deutlich häufiger an allergischen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen leiden werden. Um dies zu überprüfen, werden sie die Kleinen bis ins Schulalter weiter untersuchen.
PureNature-Tipps
• Verschieben Sie Renovierungsarbeiten auf einen möglichst späten Zeitpunk.
• Lüften Sie während und nach den Arbeiten ausgiebig.
• Benutzen Sie möglichst unbedenkliche Materialien.
Zum Einkauf von gesundheitsverträglichen Produkten zum Bauen und Renovieren bitte hier klicken
Impressum:
Quelle: news.Luft-zum-Leben (Umweltzentrum Leipzig-Halle) 9/05
16.09.2005
Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Kündigt sich Nachwuchs an, entwickeln viele Eltern eine Art Nestbautrieb. Für das Baby soll alles schön hergerichtet sein. Das Kinderzimmer wird gestrichen, ein neuer Teppich verlegt, passende Möbel gekauft. Doch Vorsicht, warnen Experten. Was gut gemeint ist, kann die Atemwege des Kindes reizen und zu Asthma führen.
Chemische Ausdünstungen schädigen Immunsystem
Werdende Eltern sollten der Asthma-Prävention besondere Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn man Asthma dank innovativer Medikamente mittlerweile sehr gut kontrollieren kann, sollten während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes Faktoren vermieden werden, die Asthma auslösen könnten.
Wird kurz nach der Geburt eines Kindes renoviert, kann dies in den ersten Lebensmonaten Reizungen und Erkrankungen der Atemwege zur Folge haben. Denn Ausdünstungen aus Farben, Klebstoffen, Teppichen und neuen Möbeln erhöhen die Konzentration von Chemikalien in der Innenraumluft. Das leuchtet ein. Doch die Gesundheitsgefahren durch Renovieren beginnen bereits im Mutterleib, wie Forscher des Umweltzentrums Leipzig-Halle nachweisen konnten. Absonderungen von Chemikalien gelangen nämlich über die Atemluft der Schwangeren in den Blutkreislauf des Embryos und stören dort den Aufbau seines Immunsystems.
So stellten die Wissenschaftler bei einer Untersuchung des Nabelschnurblutes fest: Neugeborene, deren Eltern in der Schwangerschaft renoviert haben, weisen funktionelle Veränderungen im Immunsystem auf. Bestimmte Ausdünstungen schwächen dabei gerade jene Zellen, die vor allergischen Reaktionen schützen sollen. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass betroffene Kinder später deutlich häufiger an allergischen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen leiden werden. Um dies zu überprüfen, werden sie die Kleinen bis ins Schulalter weiter untersuchen.
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• Lüften Sie während und nach den Arbeiten ausgiebig.
• Benutzen Sie möglichst unbedenkliche Materialien.
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Quelle: news.Luft-zum-Leben (Umweltzentrum Leipzig-Halle) 9/05
16.09.2005
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