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Sonnencreme bietet kaum Schutz

Sonnencreme bietet fast null Schutz wenn eingerieben




Englische Wissenschaftler teilen mit, dass Sonnencreme fast keinen Schutz bringt, wenn sie in die Haut eingerieben wird. Man findet es angenehmer, wenn die Creme eingerieben ist, aber ganz aktuelle Forschungen zeigen, dass sie dann ihre Schutzwirkung nicht entfalten kann.
In England sterben jährlich etwa 2000 Menschen an Hautkrebs, teilt die Fachzeitung „Photochemistry & Photobiology“ mit. Dr. Rachel Haywood und ihr Team reproduzierten intensive Sonneneinstrahlung im Labor und exponierten Hautteile, die in der plastischen Chirurgie übrig blieben, mit UV Licht. Die Studie zeigte, dass, wenn man Sonnencreme auf der Haut so trocknen lässt, dass sie einen weißen Film bildet, ein viel höherer Schutz gewährleistet ist. Das Einreiben der Sonnencreme hingegen sorgte dafür, dass die Schutzfunktion fast auf Null absinkt, weil die Creme dann in Schweißdrüsen und Hautschichten eindringt, was zu einem ungleichmäßigen Schutz führt.

Das Einreiben von Sonnencreme schützt zwar vor UVB Strahlen, die für ein Rotwerden der Haut verantwortlich sind, aber ohne diese sichtbaren Indikatoren für Hautschädigung bleiben die Leute, laut Aussage der Wissenschaftler, länger in der Sonne. Das Resultat ist ein extremer Sonnenbrand.

Sara Hiom von der gemeinnützigen Organisation „Cancer Research UK“ sagt: „Die Botschaft, die Leute aus dieser Forschung entnehmen sollten, ist, dass man sich auf Sonnencreme alleine nicht verlassen kann. Sonnencreme sollte die Letzte, nicht die erste Maßnahme gegen gefährliche Sonnenstrahlen sein. Das Wichtigste ist sich nicht zu „verbrennen“, und zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die Sonne ihren höchsten Stand einnimmt, im Schatten zu bleiben. Zusätzlich sollte man ein Shirt, Sonnenhut und eine Sonnenbrille tragen. Personen mit Sommersprossen und heller Haut oder Hautkrebsfällen in der Familie sollten besonders vorsichtig sein, denn sie sind gefährdet. „

Die Chemikalien in den meisten kommerziellen Sonnencremes wurden in wissenschaftlichen Studien als toxisch befunden und können sogar einige Formen von Krebs verursachen. Es ist daher ratsamer eine natürliche Sonnencreme mit mineralischem Schutz oder natürlichen pflanzlichen Wirkstoffen auszuwählen. Die Sonnencreme sollte mindestens über Lichtschutzfaktor 15 verfügen und häufig, großzügig auf alle Hautareale, die der Sonne ausgesetzt sind, aufgetragen werden.


Auch das Essen von antioxidantreichen Nahrungsmitteln, wie Heidelbeeren. kann die körpereigene Schutzfunktion zusätzlich stärken.
Quelle:




Impressum:
PureNature-Redaktion, 20.7.2006
Quelle:
BBC News, Rubbing sunscreen in „Cuts effect“, 19.Juni 2006
News Target, Sunscreen offers nearly zero protection when rubbed in, 19.Juli 2006