Zimtgebäck ohne Reue genießen
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Zimtgebäck ohne Reue genießen
Der Duft von Zimtwaffeln und Zimtsternen gehört zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum. Doch wer zuviel von diesem Gebäck genießt kann sich unter Umständen gesundheitlich schaden. Bereits im vergangenen Jahr hatten Verbraucherorganisationen aufgedeckt, dass der Genuss von Zimtgebäck nicht immer ungefährlich ist. Das im Zimt enthaltene Cumarin ist lebertoxisch.
Ganz verzichten braucht man auf das leckere Weihnachtsgebäck jedoch nicht, wenn man die richtigen Informationen darüber hat. Zimtgebäck gehört zu Weihnachten
Zimt ist ein typisches Weihnachtsgewürz und sorgt in der Weihnachtsbäckerei für den richtigen Pfiff. Man könnte süchtig werden nach Zimtwaffeln, so lecker duften und schmecken sie. Genau das kann jedoch sehr gesundheitsschädlich enden, denn bestimmte Zimtsorten enthalten das Lebergift
Cumarin. Wenn ein Kind mehr als vier
isst, die hoch belastet sind, kann dies schon gefährlich werden. Weil Cumarin auch Tumore und Leberversagen auslösen kann, sollte der Konsum in Maßen erfolgen. Kleinen Kindern sollte man vorsichtshalber besser kein konventionelles Zimtgebäck geben.
Auf den richtigen Zimt kommt es an
Nicht jede Zimtart ist gleich hoch mit Cumarin belastet. Es handelt sich eigentlich um eine bestimmte Zimtsorte, den Cassia-Zimt, der stark mit Cumarin belastet ist. Dieser Zimt ist halb so teuer wie der qualitativ bessere Ceylonzimt und wird daher in der Lebensmittelindustrie fast ausschließlich verarbeitet. Ceylonzimt enthält wenn, dann nur Spuren von Cumarin. Für Liebhaber von Zimtgebäck lohnt es sich daher, selbst zu backen und in Bioläden nach Ceylon-Zimt zu suchen, der kaum Cumarin enthält.
Selber backen bringt viel Spaß für Groß und Klein, und in diesem Fall sorgt es, mit dem richtigen Zimt, für unbeschwerten Genuss des Weihnachtsgebäcks.
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Autor: PureNature Redaktion, November 2007
Quelle: Verbraucher, die viel Zimt verzehren, sind derzeit zu hoch mit Cumarin belastet Gesundheitliche Bewertung des BfR Nr. 043/2006 vom 16. Juni 2006