| Chemikaliengesetz | ![]() |
REACH: Ein neues Chemikaliengesetz für Europa
Umweltmediziner fordern mehr Testreihen für Chemikalien
Die online Ärtzezeitung berichtet darüber, daß in vielen alltäglichen Dingen giftige Chemikalien stecken.
In der Tagescreme ebenso wie im Babyfläschchen oder im neuen T-Shirt. Über die Jahre sammeln wir einen ganzen Giftcocktail in unserem Körper an - und nehmen unbewusst ein erhöhtes Krebsrisiko, Allergien oder Unfruchtbarkeit in Kauf. Das unglaubliche daran: Wir wissen so gut wie nichts über die Schadstoffe, mit denen wir es zu tun haben. Für 95 Prozent der vermarkteten Chemikalien fehlen selbst die grundlegendsten Informationen.
Dass es so nicht weitergehen kann, haben mittlerweile auch die Politiker begriffen. Mit dem für 2006 geplanten Chemikaliengesetz REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) sollen europaweit Bürger und Umwelt besser vor schädlichen Chemikalien geschützt werden. Der Grundgedanke: Die chemische Industrie soll die Unbedenklichkeit ihrer Stoffe nachweisen - erst dann darf weiter vermarktet werden. Die Kosten dafür sind überschaubar, der Nutzen für unsere Gesundheit gar nicht hoch genug einzuschätzen.
Für eine strenge EU-Chemikalienpolitik hat sich auch der Zusammenschluss europäischer Ärzte (CPME) ausgesprochen. Viele Menschen wissen wenig über die Auswirkungen von Chemikalien auf ihre Gesundheit, warnen die Ärzte.
In den vergangenen 50 Jahren seien über 30 000 neue Chemikalien auf den Markt gebracht worden, die nicht zuvor auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit getestet worden sind. Die Richtlinie der EU-Kommission soll das ändern. Wie weit die Regelungen gehen, hängt von den politischen Verhandlungen in Brüssel ab.
Die Umweltmediziner fordern unter anderem mehr Testreihen, um mögliche krebserregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften einer Substanz erkennen zu können.
In den vergangenen 50 Jahren seien über 30 000 neue Chemikalien auf den Markt gebracht worden, die nicht zuvor auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit getestet worden sind. Die Richtlinie der EU-Kommission soll das ändern. Wie weit die Regelungen gehen, hängt von den politischen Verhandlungen in Brüssel ab.
Die Umweltmediziner fordern unter anderem mehr Testreihen, um mögliche krebserregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften einer Substanz erkennen zu können.
Wird der Richtlinienvorschlag konsequent umgesetzt, könnten jährlich etwa 12 000 berufsbedingte Hautkrankheiten und 4 300 Krebstodesfälle, die auf die Belastung mit krebserregenden Chemikalien am Arbeitsplatz zurückzuführen sind, vermieden werden - so die Befürworter der geplanten Richtlinie.
Impressum:
Quellen: Ärzte Zeitung-Newsletter vom 30.8.05
und www.bund.net am 2.9.05
Redaktionelle Bearbeitung: Gisela Nickel
16.09.2005
Umweltmediziner fordern mehr Testreihen für Chemikalien
Die online Ärtzezeitung berichtet darüber, daß in vielen alltäglichen Dingen giftige Chemikalien stecken.
In der Tagescreme ebenso wie im Babyfläschchen oder im neuen T-Shirt. Über die Jahre sammeln wir einen ganzen Giftcocktail in unserem Körper an - und nehmen unbewusst ein erhöhtes Krebsrisiko, Allergien oder Unfruchtbarkeit in Kauf. Das unglaubliche daran: Wir wissen so gut wie nichts über die Schadstoffe, mit denen wir es zu tun haben. Für 95 Prozent der vermarkteten Chemikalien fehlen selbst die grundlegendsten Informationen.
Dass es so nicht weitergehen kann, haben mittlerweile auch die Politiker begriffen. Mit dem für 2006 geplanten Chemikaliengesetz REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) sollen europaweit Bürger und Umwelt besser vor schädlichen Chemikalien geschützt werden. Der Grundgedanke: Die chemische Industrie soll die Unbedenklichkeit ihrer Stoffe nachweisen - erst dann darf weiter vermarktet werden. Die Kosten dafür sind überschaubar, der Nutzen für unsere Gesundheit gar nicht hoch genug einzuschätzen.
Für eine strenge EU-Chemikalienpolitik hat sich auch der Zusammenschluss europäischer Ärzte (CPME) ausgesprochen. Viele Menschen wissen wenig über die Auswirkungen von Chemikalien auf ihre Gesundheit, warnen die Ärzte.
In den vergangenen 50 Jahren seien über 30 000 neue Chemikalien auf den Markt gebracht worden, die nicht zuvor auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit getestet worden sind. Die Richtlinie der EU-Kommission soll das ändern. Wie weit die Regelungen gehen, hängt von den politischen Verhandlungen in Brüssel ab.
Die Umweltmediziner fordern unter anderem mehr Testreihen, um mögliche krebserregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften einer Substanz erkennen zu können.
In den vergangenen 50 Jahren seien über 30 000 neue Chemikalien auf den Markt gebracht worden, die nicht zuvor auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit getestet worden sind. Die Richtlinie der EU-Kommission soll das ändern. Wie weit die Regelungen gehen, hängt von den politischen Verhandlungen in Brüssel ab.
Die Umweltmediziner fordern unter anderem mehr Testreihen, um mögliche krebserregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften einer Substanz erkennen zu können.
Wird der Richtlinienvorschlag konsequent umgesetzt, könnten jährlich etwa 12 000 berufsbedingte Hautkrankheiten und 4 300 Krebstodesfälle, die auf die Belastung mit krebserregenden Chemikalien am Arbeitsplatz zurückzuführen sind, vermieden werden - so die Befürworter der geplanten Richtlinie.
Impressum:
Quellen: Ärzte Zeitung-Newsletter vom 30.8.05
und www.bund.net am 2.9.05
Redaktionelle Bearbeitung: Gisela Nickel
16.09.2005








Haushalt 
