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Schwimmen verursacht

Regelmäßige körperliche Betätigung ist dafür bekannt, die Gesundheit effektiv und nachhaltig zu fördern. Unter den zahlreichen Aktivitäten, die angeboten werden, ist schwimmen sehr beliebt. Vor allem Kinder sind kaum aus dem Schwimmbecken zu bekommen. Obwohl Schwimmen eigentlich für die gesamte Gesundheit nützlich ist, so zeigen medizinische Studien und Auswertungen in jüngster Zeit, dass diese körperliche Betätigung manchmal auch nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit und insbesondere auf das Atmungssystem hat. Gesundheitsbeschwerden werden besonders durch Schwimmen in Hallenbädern ausgelöst.

Reizfaktor Chemikalien im Schwimmbad
Grund für Reizungen der Atemwege können Chemikalien sein, die sich durch Wechselwirkungen von Chlor und mit organischem Material bilden und sich irritativ auf den Respirationstrakt auswirken. Diese Problematik kann insbesondere bei Kindern, Bademeistern und Leistungsschwimmern Symptome der unteren Atemwege zur Folge haben. Das Auftreten von Allergien, Rhinitis, Asthma und hyperreaktivem Atmungssystem ist demzufolge bei Eliteschwimmern auffallend häufiger anzutreffen als bei der normalen Durchschnittsbevölkerung. Der Zusammenhang könnte sowohl aus Schädigung des Epithels der Atemwege resultieren als auch verstärkter nasaler und pulmonaler Durchlässigkeit, die durch den Kontakt mit Abbauprodukten des Chlors in Hallenbädern verursacht sind. Vor allem dann, wenn Entzündungen der Atemwege und Renovierungsarbeiten aufeinander treffen.

Behandlung erst ansatzweise vorhanden 
Bisher wird die empfohlene Handhabung von Atemwegsbeschwerden bei Schwimmern, ähnlich wie bei der Allgemeinbevölkerung, abseits der speziellen Regeln für die Medikamentierung bei Eliteathleten durchgeführt. Weitere Studien halten die Wissenschaftler aus Quebec für notwendig, um die Mechanismen für das Entstehen und die Verschlechterung von Atemwegsbeschwerden bei Freizeit- und Leistungsschwimmern besser zu verstehen. Sie gaben ihrer Forderung abschließend Nachdruck, indem sie darauf hinwiesen, dass sich daraus optimierte Behandlungen entwickeln ließen und bei Betroffenen möglicherweise das Entstehen von Asthma verhindert werden kann.

Naturbad, See oder Meer statt Hallenbad
Um die Gesundheit zu stärken, ist die Nutzung von Naturbädern, Baden in Seen und im Meer eine Alternative ohne Risiken durch Chlorabbauprodukte und andere Schwimmbadchemikalien.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 7. Juni 2009

Literatur: 
Bougault V, Turmel J, Levesque B, Boulet LP, The respiratory health of swimmers,
Centre de Recherche de l'Institut Universitaire de Cardiologie et de Pneumologie de Québec, Québec, Canada, Sports Med. 2009;39(4):295-312. doi: 10.2165/00007256-200939040-00003

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