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Asthma

Asthma Infos, Ursachen und Tipps bei Asthma.

Häufigkeit in Deutschland
  • Offiziell: 2-4% bei 6jährigen Kindern
  • 4-5% bei älteren Kindern
  • Inoffiziell: bis zu 15% bei älteren Kindern

Definition

Asthma bronchiale (Asthma) ist eine chronische Erkrankung der Atemwege (Bronchien) infolge einer Entzündung und Überempfindichkeit der Atemwege. Asthma bedeutet soviel wie Atemnot oder Kurzatmigkeit hervorgerufen durch Einengung der Bronchien.

Ursache
Asthma ist keine Erbkrankheit, jedoch ist wahrscheinlich die Überempfindlichkeit des Bronchialsystems vererbbar. Faktoren die das Asthmarisiko fördern: Rauchen der Mutter, hohe Konzentrationen allergischer Reize, Viren Infektionen in der Kindheit, Luftverschmutzung und Chemikalien.

Symptome
  • Anfallsweise Atemnot
  • Atemwegsüberempfindlichkeit gegen Reize unterschiedlicher Art
  • während der Zeit der Heuschnupfen-Beschwerden zeitweiliges Auftreten von Husten
  • während der Pollenflugzeit in Frühjahr oder Sommer das Gefühl von Heiserkeit und der Drang zu räuspern
  • anfallsweise auftretende Atembeklemmung nach körperlicher Anstrengung 
  • morgendliches Abhusten von gelbem Schleim
  • während der Zeit der Heuschnupfen-Beschwerden quietschendes, pfeifendes Geräusch

Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, könnte ein allergisches Asthma vorliegen. In diesem Fall sollten Sie mit einem Allergologen zur weiteren Untersuchung Kontakt aufnehmen.

Diagnostik
Anamnese, Befund, Lungenfunktionsmessungen Peak Flow Meter, Überempfindlichkeitstests, Invitro Diagnostik

Allergisches Asthma
Während eine Allergie bei Erwachsenen jenseits des 60. Lebensjahres im Rahmen des Bronchialasthmas nur selten eine Rolle spielt, ist bei Kindern in nahezu 90 Prozent aller Fälle Asthma bronchiale mit einer Allergie verbunden. Die mit den Asthmaanfällen einhergehende Atemnot beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, sondern kann auch für den Betroffenen schnell zur lebensbedrohlichen Situation werden. Typische Merkmale: Pfeifen oder Brummen beim Ausatmen, bedingt durch eine krampfartige Verengung der Bronchien und eine Überproduktion von Bronchialsekret.

Allergisches Asthma wird am häufigsten ausgelöst durch Hausstaub, Tierallergene ( Tierhaare, Speichel, Kot, Urin, Hautschuppen), Nahrungsmittel, Pollen und Schimmelpilzsporen. Eine spezielle Bedeutung hat der Heuschnupfen(da sich daraus asthmatische Beschwerden entwickeln können) und der anaphylaktische Schock als schwerste Form einer allergischen Reaktion.

Prävention

  • Rauchen aufgeben!
  • Allergene meiden, Umweltgifte aus dem Haushalt entfernen!
  • Stress so weit wie möglich reduzieren!
  • Urlaubsorte gezielt auswählen!
  • Lungenfunktion morgens und abends regelmäßig mit einem so genannten Peak-Flow-Meter messen; Asthma-Anfällen geht in der Regel eine allmähliche Verschlechterung der Lungenfunktion voran.
  • Die medikamentöse Therapie beschwerdegerecht, aber konstant einsetzen!

Therapie
Die Therapie besteht aus mehreren Komponenten und wird in Zusammenarbeit mit dem Arzt zusammengestellt, wie z. B: Objektive Lungenfunktionsmessungen,Immuntherapie für eine dauerhafte Behandlung, Akutbehandlung mit Medikamenten, sowie Aufenthalt in speziellen Klimaregionen.



Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002, überarbeitet Februar 2004
Literatur/Leitlinien/EBM: DGAI/ÄDA/DAAU: Weißbuch der Allergie. Medizin & Wissen, 2000.
Merk, H.F. : Allergologie. Bechtermünz-Verlag, 2000.
Copyright: PureNature


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