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Elektrosmog

Elektrosmog ist die Ursache für Elektrosensibilität.
 

Häufigkeit in Deutschland

Noch nicht abschätzbar - Tendenz stark steigend


Definition
Elektrosmog, hierzu gehören niederfrequente, hochfrequente und statische elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder und Wellen:
  • Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz), Folge von elektrischer Spannung, die bei Netzanschluss  in Leitungen und Geräten anliegt (auch wenn kein Strom fließt)
  • Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz), Folge von elektrischem Stromfluss in eingeschalteten Verbrauchern, Leitungen, Geräten, Transformatoren, Netzteilen...
  • Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz), Folge von Sendern wie z.B. Fernsehen, Radio, Mobilfunk, Radar, Militär... sowie einigen Küchen-, Spiel- und Bürogeräten
  • Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik) von Bildschirmen, synthetischen Fasern wie Teppichen oder Gardinen und Kunststoffoberflächen wie Lacken oder Furnieren
  • Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik) durch Gleichstrom von Straßenbahnen oder Photovoltaikanlagen, und von magnetisierten Metallen, im Alltag zumeist Stahl



Ursache


In den letzten Jahrzehnten hat der Einfluss elektrischer und magnetischer Felder in den Industrieländern stark zugenommen. Neben den natürlichen Feldern, die von Erdstrahlung und Kosmos resultieren, nehmen mittlerweile die von Menschenhand künstlich erzeugten elektromagnetischen Felder einen um das Vielfache größeren Stellenwert ein. Diese technischen Felder sind fast immer sehr viel höher, als die auf unserem Planeten vorherrschenden natürlichen Felder.


Symptome


Diese technischen Felder beeinflussen wesentlich die im Menschen vorkommende Nervenströme und damit den Bio-Rhythmus. So wurde z. B. in verschiedenen wissenschaftlichen Studien herausgefunden, dass elektromagnetische Felder den nächtlichen Ausstoß des Hormons Melantonin in der Zirbeldrüse stark beeinflussen. Es wird aus dem Regelkreis der beiden Enzyme HIOMT und NAT – Seratonin-Melantonin gebildet. Das NAT scheint die Form zu sein, die durch Licht, Chemikalien und auch durch Elektrosmog unterdrückt werden kann. Diese verminderte nächtliche Melantoninausschüttung wirdaufgrund mehrerer Studien in Zusammenhang gebracht mit Depressionen (Shafii 1991, Moore-Ede 1992, Boikat 1993), Schlafstörungen (Sittl 1989), Müdigkeit und Lethargie (Arendt 1987), Störungen des Tag-Nacht Rhythmus, Immunschwäche Maestroni 1989) sowie weitere Gesundheitsstörungen bis hin zu erhöhtem Krebsrisiko.

Weitere Studien belegen, dass nach Eliminierung der elektromagnetischen Felder der nächtliche Melantoninausstoß um den Faktor 5-15 ansteigt und die o. a. Symptome und Risiken abklingen (Anderson 1990, Wilson 1986).


Prävention


Aufgrund Ihres geschwächten Immunsystems reagieren Allergiker, Chemikaliengeschädigte und Umweltkranke in der Regel auf alle nicht natürlichen Störeinflüsse. Der Betroffene sollte auch hier alles tun, um die Belastung durch elektromagnetische Felder zu reduzieren. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen geschehen:

Zur Reduzierung der elektromagnetischen Belastung sind als erstes die Elektrosmogquellen im Haus bzw. der Wohnung ausfindig zu machen. Da diese Felder mit zunehmenden Abstand von ihrer Quelle schwächer werden, kann der nötige Sicherheitsabstand anhand von E-Smog Messgeräten leicht ermittelt werden. Sie können zum Beispiel die von einem Radiowecker ausgehende sehr hohe Elektrosmogbelastung durch ein paar Meter Abstand auf nahezu 0 nT reduzieren.

Jedes elektrisch betriebene Gerät erzeugt unterschiedlich große elektromagnetische Felder. Auch unter Strom stehende Leitungen und Kabel, ob in den Wänden verlegt oder als freiliegende Anschlussschnur bewirken eine elektrische Feldbelastung.


Weitere Maßnahmen:


Bei Nichtgebrauch Netzstecker ziehen oder Geräte erden.
Netzfreischalter: Eine einfache, praktische und alltags- taugliche Hilfe gegen den hausinternen Elektrosmog ist der Netzfreischalter. Funktionsweise: Ein Netzfreischalter schaltet automatisch immer dann das Netz ab, wenn alle Verbraucher im Raum abgeschaltet sind.

Beim Kauf von elektrischen Geräten bereits auf die mögliche Elektrosmogbelastung achten (z.B. keine DECT Telefone).


Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002
Literatur/Leitlinien/EBM:
1. Streß durch Strom und Strahlung. IBN 2000.
2. Merk, H.F. : Elektrosmog, Elektrostreß. Kiwi Verlag 1999
Copyright: PureNature


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