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Neurodermitis

Häufigkeit in Deutschland:
6 Jährige zwischen 6-14%
ältere Kinder zwischen 6-19%
Gesamt ca. 2-10%


Definition:
Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen und ist geprägt von einem wechselnden sehr unterschiedlich aussehenden Ekzem. Die Hauterkrankung ist entzündlich, chronisch, nicht ansteckend und mit starkem Juckreiz verbunden.


Symptome:
Ekzem- (gerötete, schuppende Hautveränderung), starker Juckreiz, Krankheitsverlauf länger als 6 Monate, Beginn im frühen Lebensalter, typische Lokalisation, IgE erhöht, Blässe um den Mund, Ausfall der seitlichen Augenbrauen, vermehrte Zeichnung der Hautlinien, etc.


Ursache:
Die Ursachen für Neurodermitis sind weitgehend ungeklärt.Die Erkrankung ist in vielen Fällen auf eine erbliche Veranlagung zurückzuführen. Weitere Auslöser sind Licht, Klima, psychische Verfassung, ebenso Allergien und Nahrungsmittel.


Prävention und Tipps:
Viele allergieauslösende Faktoren können zusätzlich zu der ererbten Veranlagung Hautempfindlichkeiten auslösen. Das können z. B. bestimmte Nahrungsmittel, Hausstaub, Blütenpollen oder Tierhaare sein. Durch einen ärztlichen Test kann man feststellen, ob und welche Substanzen ggf. eine allergische Reaktion auslösen, damit diese Allergene gemieden werden können. Häufiges Baden oder Duschen sollte gemieden werden,damit der natürliche Säureschutzmantel der Haut geschont wird. PH-neutrale Körperpflegemittel, wie z.B. die Neutral Serie von Lavera sind sehr hautschonend.


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Wenn der Betroffene nicht so empfindsam ist, kann auch eine kurze, kalte Dusche nach dem Aufstehen gegen Hauterkrankungen wie z.B. Neurodermitis hilfreich sein. Das kalte Wasser regt die körpereigene Kortisonproduktion an, das positiv wirken kann. Zuviel Stress kann Hauterkrankungen fördern. Eltern sollten darauf achten, dass die Kleinen in ihrem Umfeld möglichst wenig Stress und Hektik ausgesetzt sind. Auch Entspannungsübungen oder sanfte Musik zur Beruhigung können helfen, die Beschwerden zu lindern.

Versuchen Sie, die Schadstoffbelastung gering zu halten. Lüften Sie die Räume Ihrer Wohnung mehrmals täglich und achten Sie darauf, dass in der Gegenwart des Betroffenen möglichst nicht geraucht wird. Auch Luftreinigungsgeräte können eine Hilfe sein.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst,Gemüse und Ballaststoffen aus Bio-Anbau ist bei Menschen mit extrem empfindlicher Haut sehr wichtig. Beachten Sie dabei jedoch eventuelle Lebensmittel-Unverträglichkeiten.

Verwenden Sie umweltfreundliche, schadstoff- und allergenarme Reinigungsmittel. Soweit möglich, sollten Sie des öfteren einen Klimawechsel vornehmen. Positiv auf entzündliche Hauterkrankungen wirkt sich das sogenannte Reizklima aus, das z.B. an der Nordsee oder im Hochgebirge (ab 1500 m) vorherrscht.


Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002
Literatur/Leitlinien/EBM: DGAI/ÄDA/DAAU: Weißbuch der Allergie. Medizin & Wissen, 2000.
Merk, H.F. : Allergologie. Bechtermünz-Verlag, 2000.
Copyright: PureNature


Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

 

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