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Tierhaarallergie

Definition


Die allergische Rhinokonjunktivitis ist die häufigste genetisch veranlagte Erkrankung. Sie tritt in der Regel durch eingeatmete Allergene (Milben im Pelz/Federn der Tiere, Tierhaarschuppen, Tierspeichel, etc.) auf.

Ursache


Die allergieauslösenden Stoffe gelangen mit dem Luftstrom auf die Nasenschleimhäute. Das Allergen wird aus den Partikeln herausgelöst und eine Entzündungsreaktion entsteht.

Symptome


Die Tierhaarallergie zählt zu der ganzjährigen Rhinitis (nichtsaisonaler Schnupfen). Die Nasenverstopfung ist die weitverbreitete Symptomatik.

Diagnostik


Typische Hauttests und Laborverfahren zum Nachweis von Sensibilisierung. Weitere Möglichkeiten sind: Nasale Provokationstests oder eine endoskopische Untersuchung.

Prävention


Leider ist meist nur das Meiden oder Abgeben des Haustieres die Aussicht auf ein symptomfreies Leben. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten der Desensibilisierung. Fragen Sie Ihren Allergologen.

Bei Katzenallergie berichten Betroffene von Linderung der Symptome durch Einsatz eines Luftreiniger mit Ionisator und HEPA-Filter. Es ist wichtig darauf zu achten, dass ein Luftreiniger gewählt wird, der kein Ozon durch die Ionisierung freisetzt.


Impressum:
Autor: Sylvia Kossligk
Erstellt: Januar 2002
Literatur/Leitlinien/EBM: DGAI/ÄDA/DAAU: Weißbuch der Allergie. Medizin & Wissen, 2000.
Merk, H.F. : Allergologie. Bechtermünz-Verlag, 2000.
Copyright: PureNature


Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

 

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