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HPU - die Krankheit

Die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung bei HPU





HPU ist ein Status bei dem der Hämopyrrollactam - Komplex in erhöhter Konzentration mit dem Urin ausgeschieden wird. HPU kann am besten als familiärer doppelter Defizit (erblich bedingte Defizite) von Zink und Pyridoxal–5–Phosphat (aktives Vitamin B6), erklärt werden. Das Krankheitsbild ist stressinduziert. Beim genannten Stress denkt man nicht alleine an psychischen Stress, sondern auch an physischen Stress, zum Beispiel Grippe, Brandwunden und Darminfektionen können diese Krankheit induzieren (beeinflussen). Angesichts des Defizits an Pyridoxal-5-Phosphat, welcher die Aufnahme von Zink, Chrom und in kleineren Mengen auch Mangan und Magnesium stark verringert, kann man auch nur von einem Pyridoxal–5–Phosphat Defizit ausgehen. Die angesprochenen Mängel können nicht durch den Verzehr von Nahrung, welche reich an Vitaminen und / oder Mineralien sind, ausgeglichen werden. Die Mängel sind gebunden an die Produktion einer Gruppe chemischer Verbindungen, Pyrrole genannt.

10 Jahre Forschung
Seit über 10 Jahren beschäftigt sich das KEAC bereits mit diesem Krankheitsbild, welches damals zu Unrecht Kryptopyrrolurie genannt wurde. Das KEAC hat 5500 Frauen mittels Fragebogen und HPU Analyse im Urin untersucht.
Bei verschiedenen durch Krankheiten, Medikamente oder Chemikalien erworbene Störungen der Hämsynthese spricht man rein beschreibend von Porphyrinurien, unabhängig davon, ob angeborene Enzymdefekte vorliegen. Die früher häufigste erworbene beziehungsweise symptomatische Porphyrinurie war bedingt durch Bleivergiftung.

Nachstehende Symptome können bei HPU vorkommen:
Blasses Äußeres, (fahle, pigmentarme Haut im Gesicht), Gesichtsschwellung, sehr schmale Hände, Muskelspasmen, Schüttelfrost und Fieber, bei Aussetzung gegenüber Sonnenlicht: Juckreiz, Ausschlag, gelbbraune Färbung nach Sonnenbad; Muskelschwäche in den Armen, weiße Flecken auf den Nägeln, schlechter Zahnschmelz, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall, Striemen an Oberschenkeln, Brüsten und Hüften (Schwangerschaftsstreifen), Atem– oder Körpergeruch, Erschöpfung, Knieschmerzen, Allergien, morgendliche Übelkeit, Gelenkschmerzen, Beckeninstabilität, Hypermobilität, Verstopfung oder Diarrhöe, Unfruchtbarkeit, Bauchschmerzen, Hypoglykämie, Altersdiabetes, Blutarmut, Schwangerschaftskomplikationen, Verbesserung durch Fasten, Unverträglichkeit von Schlafmitteln und Medikamenten, keine Traumerinnerung, Unter- (jung) oder Übergewicht (später), Depressionen, eng stehende Vorderzähne im Oberkiefer, Migräne, Kopfschmerzen, Menstruationsprobleme, niedriger Blutdruck, Anfälligkeit für Infekte, Wassereinlagerung, Herz- und Gefäßleiden. Obenstehende Symptome sind nicht zwangsläufig anzeigend für HPU, wenn aber eine Anzahl dieser Symptome zusammenkommen, ist die Möglichkeit das man unter HPU leidet groß.

Glutenüberempfindlichkeit
Es gibt Anzeichen, dass bei der überwiegenden Anzahl der Menschen mit HPL–Werten im Urin gleichzeitig Glutenüberempfindlichkeit vorhanden ist (nicht zu verwechseln mit Zöliakie, welche eine angeborene Glutenunverträglichkeit ist). Es bestehen noch wenige Erkenntnisse über einen eventuellen untergeordneten Mechanismus. In Anbetracht möglicher Zusammenhänge ist es wohl angezeigt, neben einem HPU–Test auch einen Glutenüberempfindlichkeitstest machen zu lassen. Dieser Test sollte auf IgA–Totalgluten ausgerichtet sein. Das sind Eiweiße aus Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Dieser Test ist ein Maßstab für die Glutenbelastung, weil es ein relatives IgA-Defizit gibt. Manchmal ist auch eine Überempfindlichkeit von Kasein und Sojaeiweiß vorhanden.


Herabgesetzter Histamingehalt
Diese Herabsetzung des Histamingehaltes ist erworben und wird durch den im Körper vorkommenden Kupferüberschuss verursacht. Dieses Kupfer aktiviert bestimmte Enzyme (MAO, DAO) die Histamin abbauen. Durch andere erbliche Mechanismen kann das Histamin erhöht sein oder durch Kompensierung ganz normal sein. Angesichts der Tatsache, dass eine große Anzahl von Symptomen ursächlich mit dieser Herabsetzung des Histamingehaltes zu tun haben, ist die Bestimmung derselben sehr wichtig. Zu diesen Beschwerden können gehören: Müdigkeit, Hautprobleme, Allergien, Kopfschmerz, Migräne, psychische Beschwerden wie Depressionen, kalte Hände und Füße, Winterhände, schlechter Zahnschmelz, Gewichtszunahme an Oberschenkeln und Hüfte.

Zuckerprobleme
Viele HPU–Patienten haben Blutzuckerprobleme.
Bei Kindern und jungen Menschen ist dieses häufig eine reaktive Hypoglykämie, ein stark schwankender Blutzuckerspiegel, wobei es bei Frau ab 30 Jahren schon Glukoseintoleranz oder Prediabetes sein kann. Bei dieser Gruppe ist der Blutzuckerspiegel erhöht. Die Ursache ist häufig eine Herabsetzung der THS, einem Hormon das durch die Hypophyse abgeben
wird. In vielen Fällen ist es auch eine Intoleranz gegenüber Fructose (Fruchtzucker) vorhanden.

Hormonelle Probleme
Unter vielen HPU – Patienten haben etliche hormonale Probleme. Der THS fällt schon in frühen Jahren ab, wodurch auch das Serumgastrin herabgesetzt ist. Ebenso kann der niedrige THS (< 2.0), Schilddrüsen- und Nebennierenprobleme verursachen. Eine derartige Nebennierenunterfunktion kann auch die Ursache von chronischen Krankheiten, Hypoglykämie und chronischem Stress sein. Gegebenheiten die bei vielen Patienten vorkommen. Mögliche Symptome einer Hypophysenunterfunktion mit dazugehörender Nebennierenunterfunktion sind:
Niedriger Blutdruck, oder stark wechselnder Blutdruck, später Bluthochdruck, erheblicher Druckabfall beim systolischem Blutdruck während des Aufstehens des Patienten, chronische virale oder bakterielle Infektionen, chronische Schimmel- und Pilzinfektionen, rheumatische Arthritis oder andere freie Radikale-Probleme, (Entzündungen), Erschöpfung, Kohlehydratintoleranz, Beschwerden der oberen Luftwege (Allergie, Hyperaktivität), kein Sexualitätsverlangen, Infertilität, Menstruations- und Schwangerschaftsbeschwerden.

Habe ich HPU?
Wenn Sie eine Antwort auf diese Frage haben möchten, können Sie den HPU-Fragebogen ausfüllen.
Diesen finden Sie auf der unten genannten Webseite. Sie können diesen kostenlosen HPU-Fragebogen auch beim KEAC schriftlich oder telefonisch direkt anfordern. Nachdem Sie den Fragebogen ausgefüllt haben, können Sie selbst anhand der ‘Erklärung’ oder des ‘Schlüssels’ sehen, ob es sinnvoll wäre den HPU-Urintest ® durchzuführen.


Weitere Infos unter
KEAC-DEUTSCHLAND,Barskamper Weg 14, D- 21368 Dahlem, Tel: 05851- 60 27 69
E-mail:
Für Ärzte, Therapeuten und Selbsthilfegruppen stehen ausführliche Informationen zur Verfügung.


Autor: Dr. J. Kamsteeg, Weert, Niederlande
Datum: April 2004
Referenzen: Die Referenzen können auch unter o.g. email Adresse angefordert werden.






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